SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- ADIOS!
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
- Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
- Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
- "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
- Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Konservative Bischöfe als „Königsmörder“?
- Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
- THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
- „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
- L'Avvenire sorgt für Confusione!
- Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
- Bekenntnisse eines Warmduschers
| 
Umfragen zeigen Mehrheit der US-Amerikaner für Aufhebung von ‚Roe v. Wade’11. Juni 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Meinungsumfragen der letzten Monate und Jahre zeigen eine konstante Mehrheit für die Abschaffung oder zumindest deutliche Einschränkungen der Abtreibung in den USA.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In linksliberalen Medien in den USA taucht immer wieder die Meldung auf, 70 Prozent der US-Amerikaner seien gegen eine Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“, welches den USA eine sehr liberale Abtreibungsregelung beschert hat.
Umfragen der letzten Jahrzehnte zeigen allerdings ein anderes Bild. Die Mehrheit möchte Abtreibungsmöglichkeiten einschränken oder ganz verbieten. Während der 1990er Jahre waren ungefähr 55 Prozent für eine deutliche Einschränkung der Abtreibung. Abtreibungen sollten nur bei Inzest, Vergewaltigung und Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt sein. Diese Fälle machen nur 2 Prozent aller Abtreibungen in den USA aus. In 98 Prozent der Fälle sind andere Gründe ausschlaggebend. 
Seither hat sich wenig geändert. 50 bis 60 Prozent der Amerikaner wollen, dass alle oder die meisten Abtreibungen verboten sein sollten. LifeNews hat eine Liste von Umfragen zusammengestellt, die das belegt. Hier einige Beispiele:
-
Mai 2022: 55 Prozent der Amerikaner sind gegen Abtreibungen im zweiten Trimester der Schwangerschaft, nur 36 sind der Ansicht, diese sollten legal sein. 71 Prozent sind gegen Abtreibungen im 3. Trimester, nur 20 Prozent sind dafür. In sieben Bundesstaaten sind Abtreibungen de facto bis zur Geburt möglich.
- Mai 2022: Eine Umfrage von Rasmussen/RMG Research zeigt, dass 65 Prozent der Ansicht sind, dass Abtreibungen von den Wählern und den von ihnen gewählten Vertretern geregelt werden sollten. Dies würde gelten, wenn das Urteil „Roe v. Wade“ aufgehoben wird.
- Mai 2022: Eine Umfrage Trafalgar Group ergab, dass 57,6 Prozent der Amerikaner der Ansicht sind, alle Abtreibungen sollten verboten werden oder das Verbot sollte gelten, sobald beim Ungeborenen der Herzschlag festgestellt werden kann.
- Mai 2022: Laut einer weiteren Umfrage von Rasmussen wollen 48 Prozent der amerikanischen Wähler, dass der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufhebt. 45 Prozent sind dagegen.
- Mai 2022: Eine Umfrage von FoxNews zeigt, dass eine Mehrheit möchte, dass Abtreibungen nach der sechsten (50 Prozent) oder 15. Schwangerschaftswoche (54 Prozent) verboten werden sollten.
- Januar 2022: Laut einer Umfrage von Rasmussen unterstützen 46 Prozent der Amerikaner das Abtreibungsgesetz in Texas. 43 Prozent sind dagegen. In Texas sind Abtreibungen verboten, sobald beim Ungeborenen der Herzschlag festgestellt werden kann.
- Juni 2021: Eine Gallup-Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass nach Ansicht von 19 Prozent alle und von weiteren 33 Prozent fast alle Abtreibungen illegal sein sollten.
- Dezember 2021: 32 Prozent der Amerikaner wollen eine Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“, weitere 24 Prozent möchten, dass der Oberste Gerichtshof das Gesetz von Mississippi in Kraft lässt, welches Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche verbietet.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
- USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
- ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
- Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
- US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
- Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
- US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
Abtreibung- USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
- Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
- Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
- Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
- ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- ADIOS!
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
- "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
- Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Konservative Bischöfe als „Königsmörder“?
- ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
- Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
- Papst sagt Weihbischof für Schweizer Diözese Chur zu
- Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
|