Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

Künftig jüngster Kardinal "erstaunt" über seine Ernennung

31. Mai 2022 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


47-jähriger Bischof Marengo aus mongolischer Präfektur Ulaanbaatar sieht Aufnahme ins Kardinalskollegium als "missionarische Geste" des Papstes, um jenen Katholiken, die in Heimatländern eine kleine Minderheit sind, Aufmerksamkeit entgegenzubringen


Rom (kath.net/KAP) "Überrascht und erstaunt" über seine von Papst Franziskus angekündigte Aufnahme in das Kardinalskollegium hat sich der Leiter der Apostolischen Präfektur Ulaanbaatar in der Mongolei, Bischof Giorgio Marengo, geäußert. Es handle sich um eine "missionarische Geste des Papstes, um einer kleinen Gemeinschaft und all den kleinen Gemeinschaften von Gläubigen, die über die ganze Welt verstreut sind, in den Ländern, in denen sie eine kleine Herde sind, Aufmerksamkeit und Fürsorge entgegenzubringen", sagte der 47-Jährige dem römischen Pressedienst "Fides". "Wir wollen eine Kirche im Aufbruch sein, die ihren Evangelisierungsauftrag fortsetzt."


Mit dann 48 Jahren wird Marengo nach der für Ende August geplanten offiziellen Feier der jüngste Kardinal der Weltkirche sein. In der Mongolei gehören der katholischen Kirche gehören etwa 1.300 Gläubige bei einer Gesamtbevölkerung von dreieinhalb Millionen Menschen an. Laut Nach vatikanischen Angaben gibt es acht Kirchengemeinden mit 24 Welt- und Ordenspriestern sowie 60 weitere Ordensfrauen und -brüder verschiedener Nationalitäten und Kongregationen.

Der aus Italien stammende Consolata-Missionar Marengo ist seit Anfang der 2000er Jahre in dem zentral- und ostasiatischen Land tätig. Die Apostolische Präfektur Ulaanbaatar leitet er seit 2020.

Die Geste des Papstes werde in der mehrheitlich buddhistischen Mongolei als ein positives Zeichen der Aufmerksamkeit für das Land gewertet werden, zeigte sich der designierte Kardinal überzeugt. "Ich glaube und hoffe, dass gute Beziehungen auch zu den zivilen Behörden gefestigt werden können, die der katholischen Weltkirche gegenüber aufgeschlossen sind."

Noch am Samstag - einen Tag vor der Bekanntgabe von 21 neuen Kardinälen durch den Papst - war Marengo zusammen mit einer Delegation von Christen und Buddhisten von Franziskus im Vatikan empfangen worden. "Der Dialog mit der buddhistischen Welt ist für uns von grundlegender Bedeutung und Teil unseres Auftrags. Ich bin mir sicher, dass er gute Früchte tragen wird", zeigte sich der baldige Kardinal überzeugt.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto: Bischof Marengo (c) Wikipedia/Arcivescovo.vercelli/CC BY-SA 4.0


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz