Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. Drei Stunden im Fegefeuer
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Bischof Meier weiht zehn Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus im außerordentlichen Ritus

30. Mai 2022 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augsburger Bischof: „Dass heute der Ortsbischof von Augsburg die Diakonenweihe spendet, ist ein Zeichen unserer inneren Communio, die uns affektiv und effektiv verbindet – untereinander und mit dem Nachfolger Petri, Papst Franziskus.“


Wigratzbad (kath.net/Pressemeldung) Nicht nur für Weihekandidaten des Wigratzbader Priesterseminars, sondern auch für die deutschsprachige Sektion der Bruderschaft waren die diesjährigen Diakonatsweihen von besonderer Bedeutung: Mit Dr. Bertram Meier spendete am 28. Mai erstmals ein amtierender deutscher Diözesanbischof Weihen für die Priesterbruderschaft St. Petrus.

Nach nunmehr zwei Jahren ohne öffentliche liturgische Feiern des Seminars war die Weihe wieder gut besucht. Als der Bischof mit dem Altardienst und der Seminargemeinschaft feierlich in die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul zu Lindenberg einzog, konnte man in dem imposanten Kirchenschiff etwa 120 Kleriker und 240 Gläubige zählen.


Als eine „große Stunde“ bezeichnete Bertram Meier die Feier in seiner Ansprache: „Dass heute der Ortsbischof von Augsburg die Diakonenweihe spendet, ist ein Zeichen unserer inneren Communio, die uns affektiv und effektiv verbindet – untereinander und mit dem Nachfolger Petri, Papst Franziskus.“ Die zukünftigen Diakone rief er dazu auf, „Stimme des Wortes“ zu sein. Wenn der Diakon in der Liturgie das Evangelium verlese, sei dies „Gottes Wort und nicht sein eigenes“. „Das Wort Gottes lässt sich nicht zähmen“, so Meier, " „Es lässt sich nicht zurechtstutzen nach unseren menschlichen, oft bequemeren Maßstäben. Wir müssen hineinglauben in Gott, damit wir den uns Anvertrauten helfen können, das Maß zu erreichen, das uns Sein Wort vorgibt.“ Er ermutigte die Kandidaten, sich dem Wort Gottes unterzuordnen: „Ihr werdet dadurch nicht ärmer, sondern reicher.“

Den Rat des Bischofs werden die Neugeweihten, darunter auch drei Deutsche, zwei Österreicher und ein Schweizer, in die Apostolate der Bruderschaft mitnehmen. Dort werden sie, wie es ihr Amt vorsieht, am Altar assistieren, das Evangelium verkünden, predigen und bei der Kommunionspendung helfen. Auch die Firm- und Erstkommunionvorbereitung sowie die Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung werden Teil ihres Aufgabengebietes sein. Mit der Priesterweihe im Sommer 2023 endet schließlich ihre siebenjährige Ausbildung in Wigratzbad.

Foto (c) Priesterbruderschaft St. Petrus


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 723Mac 31. Mai 2022 
 

heutige Krise der Kirche und des Glaubens

hängt mit der Krise in der Liturgie (und v.A. mit den falschen Interprätationen von Vaticanum2) zusammen so wenigstens Kard Ratzinger zitiert von Kard Sarah (s.link)
Endlich liturgische Erneuerung v.A. in den diözesanen Priestersemianren (Seminarkirchen sind keine Pfarrkirchen, hier kann die alte Messe weiterhin als zweite liturgische Ordnung, so wenigstens TRaditionis custodes angeboten werden) kann wesentlich helfen die Krise im Berufungsapostolat in den Diözesen zu überwinden.
Preisterliche Spiritualität ist v.A. liturgische Spiritualität- Lectio divina kann liturgische Spiritualität bereichern jedoch nicht ersetzen!

www.kathnews.de/die-krise-der-kirche-haengt-mit-der-krise-der-liturgie-zusammen


0
 
 Chris2 30. Mai 2022 
 

Sehr erfreulich.

Beten wir, dass aus ihnen zehn gute Neupriester werden. Wir werden sie in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dringend brauchen, vor allem dann, wenn die Kirche bei uns krachend auseinanderfliegt...


8
 
 Joachim Heimerl 30. Mai 2022 
 

Großen Respekt für Bischof Bertram!!

Ein klares und wichtiges Zeichen! Und mehr als das: Den Ritus zu erlernen ist nicht ohne und sehr aufwändig - und da hat Bischof Bertram offensichtlich viel Zeit investiert - und gut investiert!


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  3. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  4. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  5. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  6. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  7. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  8. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  9. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  10. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  11. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  12. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  13. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Johannes Paul II. feierte seine ersten drei Messen für Familienmitglieder am Allerseelentag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz