Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“

(W)IRRE Behauptung in 'Linzer Kirchenzeitung' - Priester für die katholische Kirche nicht vorgesehen

5. Mai 2022 in Österreich, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zu Beginn des 3. Jahrhunderts hätten christliche Gemeindeleiter für ihren Dienst wie die Priester des Alten Testaments bezahlt werden wollen. Deshalb hätten sie sich plötzlich als Priester bezeichnet, behauptet Martin Ebner


Linz (kath.net/jg)

Martin Ebner, emeritierter Professor für Neues Testament und selbst Priester, hat in einem Interview mit der Linzer Kirchen Zeitung die Notwendigkeit von Priestern für die katholische Kirche verneint und die wirre These aufgestellt, dass diese für die Kirchen nicht vorgesehen waren.

„Für christliche Gemeinden sind Priester nicht vorgesehen“, sagt er wörtlich. Dann stellt er die Behauptung auf, dass alles, was zur Zeit Jesu an die alttestamentarischen priesterlichen Opferriten im Tempel gebunden gewesen sei, in die Hände der Getauften gelegt worden sei.


Die Frage des Redakteurs der KirchenZeitung, wo er Belege für die These finde, es gebe im Neuen Testament keine Priester, gibt Ebner zurück: „Ich muss den Spieß umdrehen und frage Sie: Können Sie mir einen Text aus dem Neuen Testament nenne, aus dem hervorgeht, dass es in christlichen Gemeinden Priester geben soll?“

Es sei im Neuen Testament nicht thematisiert, wer der Eucharistiefeier vorstehen soll. behauptet Ebner. Wichtig sei nur, „dass bei der Feier alle das Gleiche zu essen bekommen und sich gleichwertig behandelt fühlen“.

Er behauptet weiter, dass es in den christlichen Gemeinden erst ab dem 3. Jahrhundert Priester gegeben habe. Ebner vertritt die These, dass zu Beginn des 3. Jahrhunderts die christlichen Gemeindeleiter wie die Priester des Alten Testaments den „Zehnt“ bekommen wollten, sie wollten also bezahlt werden. Um das zu begründen, würden sie sich plötzlich Priester nennen, sagt Ebner.

Angesichts des in Westeuropa vorherrschenden Priestermangels gehe es jetzt darum, die Aufgaben, die derzeit die Priester übernehmen, auf viele zu verteilen, sagt Ebner – „und zwar nach Kompetenz und Ausbildung“.

Ein Blick in den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) oder in ein Handbuch der Dogmatik zeigt eine ganze Reihe von Stellen im Neuen Testament, die auf die Einsetzung des Weiheamtes verweisen. (z.B. KKK 874 ff.) Die Kirchengeschichte berichtet von der Ausbildung der Hierarchie bereits in der frühen Kirche.

 

KONTAKT Bischof Manfred Scheuer: [email protected]


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Priester

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  3. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  4. Papst Leo XIV. schreibt Seminaristen: Priestersein ist „die vollkommene Hingabe des eigenen Lebens“
  5. Asien: Zahl der Priester stieg 2023 um 1.145
  6. Polen ist 2025 das Land mit den meisten Priesterweihen in Europa
  7. Hoffnungszeichen in Lugano

Diözese Linz

  1. ‚Maria pride den Mantel aus‘ – Wie die 'Katholische Jugend' der Diözese Linz Maria verhöhnt
  2. Strukturreform der Diözese Linz – Es gibt wieder neue Einsprüche!
  3. Diözese Linz: Umstrittene "Marienfigur" wird nicht mehr im Mariendom aufgestellt
  4. Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’
  5. Strukturreform in der Diözese Linz - Rom hat Einsprüche angenommen - Bearbeitungsfrist erweitert!
  6. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  7. Aufstand kroatischer Katholiken gegen die umstrittene Muttergottes-Statue in Linz!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  3. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  6. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  7. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  8. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  9. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  10. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  11. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  12. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  13. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  14. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz