Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Vom Elend der Fürbitten
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  14. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  15. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte

Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’

23. Juli 2024 in Österreich, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Das wird keinen Segen auf die Diözese Linz herab rufen’, sagt die Theologin und Publizistin Margarete Strauss in einem Video.


Linz (kath.net/jg)
Die katholische Theologin und Publizistin Margarete Strauss hat auf ihrem YouTube-Kanal ein Video veröffentlicht, in dem sie zu der Skulptur mit der Bezeichnung „crowning“ von Esther Strauß Stellung nimmt, die im Dom von Linz ausgestellt ist.

Nach Ansicht von Strauss ist die Darstellung Marias eine „ganz klare Verneinung dessen, was Maria wirklich ist“. Maria war von Anfang an ohne Sünde. Die Geburt Jesu sei daher anders als die Geburt jedes anderen Menschen gewesen. Maria habe nicht unter Schmerzen geboren, da sie die Folgen der Erbsünde nicht zu tragen habe. Strauss ist der Meinung, die Darstellung sei eine Zurückweisung des Dogmas der unbefleckten Empfängnis, eine Leugnung der Erbsündenlehre und weiterer kirchlicher Lehren. Die Darstellung sei deshalb „blasphemisch“ und „falsch“, sagt Strauss wörtlich.


Der Vorgang der Geburt sei das Natürlichste der Welt, fährt sie fort. Jeder komme so auf die Welt. Das heiße aber nicht, dass das so zur Schau gestellt werden müsse wie bei der Skulptur. Die Geburt sei etwas sehr Persönliches, bei dem die gebärende Frau sich wohlfühlen müsse. Die Geburt müsse deshalb in einem Schutzraum geschehen.

Strauss spricht dann die Verantwortung der kirchlichen Würdenträger an, welche die Ausstellung der Skulptur in einer Kirche ermöglicht haben. „Wie weit sind wir gekommen in der Kirche, dass schon die, die es eigentlich besser wissen müssten, so etwas mittragen, so etwas begrüßen?“, fragt sie.

Sie meint, dass „in einer Zeit des katechetischen Analphabetismus“ sakrale Kunst immer auch einen katechetischen Wert haben sollte. Sie sollte etwas aussagen, das die Menschen lehrt und im Glauben stärkt. Auch wenn die Künstlerin nicht den Anspruch erhoben habe, sakrale Kunst zu machen, seien die Gastgeber der Ausstellung Katholiken, die wissen müssten, dass Menschen diese Skulptur sehen, die gläubig sind und in ihren religiösen Gefühlen verletzt werden, oder die vielleicht nicht gläubig sind, denen aber die Kirche etwas mitgeben könnte und die sie vielleicht zum Glauben führen könnte.

Es sei jedenfalls hilfreich, sich die Künstlerin Esther Strauß anzuschauen, um das Werk besser zu verstehen. Diese sei auch Performance-Künstlerin und habe wiederholt mit Schock-Effekten gearbeitet. Einige ihrer Darstellungen seien okkult, vermischt mit Unkeuschheit. Diese beiden Dinge gingen oft zusammen, sagt Strauss.

Esther Strauß bekenne sich offenbar selbst dazu, okkulte Praktiken auszuführen. Diese seien oft mit naturreligiösen Elementen verbunden. Dazu würde auch die sehr „erdige“ Darstellung der Geburtssituation passen.

„Gott lässt seiner nicht spotten“, resümiert sie und meint: „Das wird keinen Segen auf die Diözese Linz herab rufen.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Linz

  1. ‚Maria pride den Mantel aus‘ – Wie die 'Katholische Jugend' der Diözese Linz Maria verhöhnt
  2. Strukturreform der Diözese Linz – Es gibt wieder neue Einsprüche!
  3. Diözese Linz: Umstrittene "Marienfigur" wird nicht mehr im Mariendom aufgestellt
  4. Strukturreform in der Diözese Linz - Rom hat Einsprüche angenommen - Bearbeitungsfrist erweitert!
  5. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  6. Aufstand kroatischer Katholiken gegen die umstrittene Muttergottes-Statue in Linz!
  7. "Liebe Muttergottes, es tut mir unendlich leid, ..."
  8. Wer möchte, dass seine Mutter mit gespreizten Beinen öffentlich dargestellt wird?
  9. Eine 'Skulptur der Hässlichkeit' im Linzer Dom - Figur wurde am Montag der Kopf abgesägt!
  10. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Der stumme Gott unserer Zeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz