Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’

23. Juli 2024 in Österreich, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Das wird keinen Segen auf die Diözese Linz herab rufen’, sagt die Theologin und Publizistin Margarete Strauss in einem Video.


Linz (kath.net/jg)
Die katholische Theologin und Publizistin Margarete Strauss hat auf ihrem YouTube-Kanal ein Video veröffentlicht, in dem sie zu der Skulptur mit der Bezeichnung „crowning“ von Esther Strauß Stellung nimmt, die im Dom von Linz ausgestellt ist.

Nach Ansicht von Strauss ist die Darstellung Marias eine „ganz klare Verneinung dessen, was Maria wirklich ist“. Maria war von Anfang an ohne Sünde. Die Geburt Jesu sei daher anders als die Geburt jedes anderen Menschen gewesen. Maria habe nicht unter Schmerzen geboren, da sie die Folgen der Erbsünde nicht zu tragen habe. Strauss ist der Meinung, die Darstellung sei eine Zurückweisung des Dogmas der unbefleckten Empfängnis, eine Leugnung der Erbsündenlehre und weiterer kirchlicher Lehren. Die Darstellung sei deshalb „blasphemisch“ und „falsch“, sagt Strauss wörtlich.


Der Vorgang der Geburt sei das Natürlichste der Welt, fährt sie fort. Jeder komme so auf die Welt. Das heiße aber nicht, dass das so zur Schau gestellt werden müsse wie bei der Skulptur. Die Geburt sei etwas sehr Persönliches, bei dem die gebärende Frau sich wohlfühlen müsse. Die Geburt müsse deshalb in einem Schutzraum geschehen.

Strauss spricht dann die Verantwortung der kirchlichen Würdenträger an, welche die Ausstellung der Skulptur in einer Kirche ermöglicht haben. „Wie weit sind wir gekommen in der Kirche, dass schon die, die es eigentlich besser wissen müssten, so etwas mittragen, so etwas begrüßen?“, fragt sie.

Sie meint, dass „in einer Zeit des katechetischen Analphabetismus“ sakrale Kunst immer auch einen katechetischen Wert haben sollte. Sie sollte etwas aussagen, das die Menschen lehrt und im Glauben stärkt. Auch wenn die Künstlerin nicht den Anspruch erhoben habe, sakrale Kunst zu machen, seien die Gastgeber der Ausstellung Katholiken, die wissen müssten, dass Menschen diese Skulptur sehen, die gläubig sind und in ihren religiösen Gefühlen verletzt werden, oder die vielleicht nicht gläubig sind, denen aber die Kirche etwas mitgeben könnte und die sie vielleicht zum Glauben führen könnte.

Es sei jedenfalls hilfreich, sich die Künstlerin Esther Strauß anzuschauen, um das Werk besser zu verstehen. Diese sei auch Performance-Künstlerin und habe wiederholt mit Schock-Effekten gearbeitet. Einige ihrer Darstellungen seien okkult, vermischt mit Unkeuschheit. Diese beiden Dinge gingen oft zusammen, sagt Strauss.

Esther Strauß bekenne sich offenbar selbst dazu, okkulte Praktiken auszuführen. Diese seien oft mit naturreligiösen Elementen verbunden. Dazu würde auch die sehr „erdige“ Darstellung der Geburtssituation passen.

„Gott lässt seiner nicht spotten“, resümiert sie und meint: „Das wird keinen Segen auf die Diözese Linz herab rufen.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Linz

  1. ‚Maria pride den Mantel aus‘ – Wie die 'Katholische Jugend' der Diözese Linz Maria verhöhnt
  2. Strukturreform der Diözese Linz – Es gibt wieder neue Einsprüche!
  3. Diözese Linz: Umstrittene "Marienfigur" wird nicht mehr im Mariendom aufgestellt
  4. Strukturreform in der Diözese Linz - Rom hat Einsprüche angenommen - Bearbeitungsfrist erweitert!
  5. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  6. Aufstand kroatischer Katholiken gegen die umstrittene Muttergottes-Statue in Linz!
  7. "Liebe Muttergottes, es tut mir unendlich leid, ..."
  8. Wer möchte, dass seine Mutter mit gespreizten Beinen öffentlich dargestellt wird?
  9. Eine 'Skulptur der Hässlichkeit' im Linzer Dom - Figur wurde am Montag der Kopf abgesägt!
  10. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz