Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

USA: Wall Street Journal für Aufhebung von ‚Roe v. Wade’

29. April 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Abtreibungsfrage sollte von den Wählern entschieden werden, nicht von neun nicht gewählten Richtern, heißt es in einem Leitartikel der Zeitung.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das renommierte Wall Street Journal hat in einem Leitartikel den Obersten Gerichtshof der USA aufgefordert, das Urteil „Roe v. Wade“ aufzuheben und die Entscheidung über die Abtreibung in die Hände der Wähler zu legen.

Der Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ sei eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Urteil aus dem Jahr 1973 zu revidieren und die Bevölkerung entscheiden zu lassen, wie das kontroverse Thema Abtreibung geregelt werden soll.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung legalisiert. Seither gilt in den USA eine der weltweit liberalsten Abtreibungsregelungen.


Im Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ geht es um ein Abtreibungsgesetz des Bundesstaates Mississippi, welches Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche mit wenigen Ausnahmen verbietet. Das Gesetz wurde von Jackson Women’s Health und dem Center for Reproductive Rights juristisch unter Berufung auf den Fall „Roe v. Wade“ bekämpft. Der Oberste Gerichtshof hat den Fall im Dezember 2021 angenommen. Ein Urteil wird für den Sommer 2022 erwartet.

Lebensschützer hoffen, dass der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufheben oder zumindest soweit einschränken könnte, dass Abtreibungsverbote aber der 15. Schwangerschaftswoche zulässig sind.

Eine teilweise Aufhebung von „Roe v. Wade“ würde zu keiner Lösung führen, schreibt das Wall Street Journal. Abtreibungsbefürworter würden unzufrieden sein, weil die Abtreibung eingeschränkt wurde. Bundesstaaten, in denen die Lebensschützer die Mehrheit haben, würden weiterhin Abtreibungsverbote beschließen, um das Urteil weiter anzufechten.

Das Wall Street Journal spricht sich daher für eine Aufhebung von „Roe v. Wade“ aus. Das würde zwar zu einem „politischen Aufschrei“ führen, aber dann könnten die Wähler entscheiden, wie die Abtreibung geregelt werden soll. Der nächste wichtige Wahltermin ist schon im November 2022, schreibt die Zeitung. Dann werden das US-Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Eine derart tiefgreifende moralische Frage wie die Abtreibung sollte von den Wählern entschieden werden, nicht von neun nicht gewählten Richtern, schreibt das Wall Street Journal.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  2. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  5. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  6. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  7. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz