Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. „Das Ende von Maria 2.0“

USA: Wall Street Journal für Aufhebung von ‚Roe v. Wade’

29. April 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Abtreibungsfrage sollte von den Wählern entschieden werden, nicht von neun nicht gewählten Richtern, heißt es in einem Leitartikel der Zeitung.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das renommierte Wall Street Journal hat in einem Leitartikel den Obersten Gerichtshof der USA aufgefordert, das Urteil „Roe v. Wade“ aufzuheben und die Entscheidung über die Abtreibung in die Hände der Wähler zu legen.

Der Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ sei eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Urteil aus dem Jahr 1973 zu revidieren und die Bevölkerung entscheiden zu lassen, wie das kontroverse Thema Abtreibung geregelt werden soll.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung legalisiert. Seither gilt in den USA eine der weltweit liberalsten Abtreibungsregelungen.


Im Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ geht es um ein Abtreibungsgesetz des Bundesstaates Mississippi, welches Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche mit wenigen Ausnahmen verbietet. Das Gesetz wurde von Jackson Women’s Health und dem Center for Reproductive Rights juristisch unter Berufung auf den Fall „Roe v. Wade“ bekämpft. Der Oberste Gerichtshof hat den Fall im Dezember 2021 angenommen. Ein Urteil wird für den Sommer 2022 erwartet.

Lebensschützer hoffen, dass der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufheben oder zumindest soweit einschränken könnte, dass Abtreibungsverbote aber der 15. Schwangerschaftswoche zulässig sind.

Eine teilweise Aufhebung von „Roe v. Wade“ würde zu keiner Lösung führen, schreibt das Wall Street Journal. Abtreibungsbefürworter würden unzufrieden sein, weil die Abtreibung eingeschränkt wurde. Bundesstaaten, in denen die Lebensschützer die Mehrheit haben, würden weiterhin Abtreibungsverbote beschließen, um das Urteil weiter anzufechten.

Das Wall Street Journal spricht sich daher für eine Aufhebung von „Roe v. Wade“ aus. Das würde zwar zu einem „politischen Aufschrei“ führen, aber dann könnten die Wähler entscheiden, wie die Abtreibung geregelt werden soll. Der nächste wichtige Wahltermin ist schon im November 2022, schreibt die Zeitung. Dann werden das US-Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Eine derart tiefgreifende moralische Frage wie die Abtreibung sollte von den Wählern entschieden werden, nicht von neun nicht gewählten Richtern, schreibt das Wall Street Journal.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  3. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  4. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  5. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  8. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  9. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  10. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  13. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  14. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz