Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

USA: Wall Street Journal für Aufhebung von ‚Roe v. Wade’

29. April 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Abtreibungsfrage sollte von den Wählern entschieden werden, nicht von neun nicht gewählten Richtern, heißt es in einem Leitartikel der Zeitung.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das renommierte Wall Street Journal hat in einem Leitartikel den Obersten Gerichtshof der USA aufgefordert, das Urteil „Roe v. Wade“ aufzuheben und die Entscheidung über die Abtreibung in die Hände der Wähler zu legen.

Der Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ sei eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Urteil aus dem Jahr 1973 zu revidieren und die Bevölkerung entscheiden zu lassen, wie das kontroverse Thema Abtreibung geregelt werden soll.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung legalisiert. Seither gilt in den USA eine der weltweit liberalsten Abtreibungsregelungen.


Im Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ geht es um ein Abtreibungsgesetz des Bundesstaates Mississippi, welches Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche mit wenigen Ausnahmen verbietet. Das Gesetz wurde von Jackson Women’s Health und dem Center for Reproductive Rights juristisch unter Berufung auf den Fall „Roe v. Wade“ bekämpft. Der Oberste Gerichtshof hat den Fall im Dezember 2021 angenommen. Ein Urteil wird für den Sommer 2022 erwartet.

Lebensschützer hoffen, dass der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufheben oder zumindest soweit einschränken könnte, dass Abtreibungsverbote aber der 15. Schwangerschaftswoche zulässig sind.

Eine teilweise Aufhebung von „Roe v. Wade“ würde zu keiner Lösung führen, schreibt das Wall Street Journal. Abtreibungsbefürworter würden unzufrieden sein, weil die Abtreibung eingeschränkt wurde. Bundesstaaten, in denen die Lebensschützer die Mehrheit haben, würden weiterhin Abtreibungsverbote beschließen, um das Urteil weiter anzufechten.

Das Wall Street Journal spricht sich daher für eine Aufhebung von „Roe v. Wade“ aus. Das würde zwar zu einem „politischen Aufschrei“ führen, aber dann könnten die Wähler entscheiden, wie die Abtreibung geregelt werden soll. Der nächste wichtige Wahltermin ist schon im November 2022, schreibt die Zeitung. Dann werden das US-Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Eine derart tiefgreifende moralische Frage wie die Abtreibung sollte von den Wählern entschieden werden, nicht von neun nicht gewählten Richtern, schreibt das Wall Street Journal.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude
  2. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  3. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
  5. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  6. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York
  7. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen

Abtreibung

  1. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  2. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  3. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  5. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  6. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  7. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz