Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  4. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  5. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  6. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Viel Lärm um nichts?
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  12. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück

USA: Oberster Gerichtshof eröffnet Prozess um Abtreibungsgesetz in Mississippi

4. Dezember 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit dem Fall ‚Dobbs v. Jackson Women’s Health’ könnten die neun Höchstrichter strengere Abtreibungsregelungen in den USA ermöglichen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Am 1. Dezember fand am Obersten Gerichtshof der USA die erste Anhörung eines Rechtsstreits statt, der die Entscheidung „Roe v. Wade“ korrigieren könnte, mit welcher die Abtreibung in den USA legalisiert worden ist. Unter der derzeit geltenden Regelung dürfen die US-Bundesstaaten Abtreibungen nicht einschränken, so lange das Ungeborene nicht außerhalb des Mutterleibs lebensfähig ist. Das ist ungefähr in der 22. Schwangerschaftswoche.

Mit dem jetzt gehörten Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ werden zum ersten Mal seit Jahrzehnten mögliche Einschränkungen bei Abtreibungen vor der Lebensfähigkeit außerhalb des Mutterleibs behandelt. Diese Tatsache lasse darauf schließen, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ betreffen wird, schreibt John Wesley Reid von der christlich-konservativen Organisation Freedom Center.


Lebensschützer hoffen auf eine Einschränkung oder gar Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“. Sie setzen unter anderem auf die Mehrheit konservativer Richter im Obersten Gerichtshof. Sechs der neun Richter sind von Republikanischen Präsidenten ernannt worden, drei von ihnen von Präsident Trump.

Abhängig von der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes könnte bei einer Einschränkung oder Aufhebung von „Roe v. Wade“ die Abtreibung in den Bundesstaaten eingeschränkt oder ganz verboten werden. Eine Entscheidung wird für den Sommer 2022 erwartet.

Der Fall „Dobbs vs. Jackson Women’s Health“ hat ein Gesetz des Bundesstaates Mississippi zum Gegenstand. Dieses verbietet Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche mit wenigen Ausnahmen. Es wurde bereits 2018 beschlossen, aber von Jackson Women’s Health Organization und dem Center for Reproductive Rights juristisch bekämpft.

Mike Pence, Vizepräsident unter Donald Trump in den Jahren 2017 bis 2021, lehnt die Entscheidung „Roe v. Wade“ ab. Der Oberste Gerichtshof könnte „Geschichte machen“, wenn er sie aufhebt. „Wir rufen den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten auf, Roe v. Wade aufzuheben und die Heiligkeit des menschlichen Lebens wieder in den Mittelpunkt des amerikanischen Rechts zu stellen“, sagte er wörtlich.

Der evangelikale Prediger Franklin Graham hofft ebenfalls auf eine Aufhebung oder Einschränkung der geltenden Abtreibungsregelung. Die Entscheidung sei von enormer Bedeutung und könnte Millionen unschuldiger Leben retten, schrieb er auf Twitter. Er rief alle Christen zum Gebet für den Obersten Gerichtshof auf, damit dieser das Gesetz von Mississippi in seiner Geltung bestätige. „Bitte beten sie für die neun Richter des Obersten Gerichtshofes, damit sie den Mut und die Überzeugung zum Schutz des Lebens zukünftiger Generationen haben“, schrieb Graham wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  10. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Viel Lärm um nichts?
  13. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz