Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

USA: Oberster Gerichtshof eröffnet Prozess um Abtreibungsgesetz in Mississippi

4. Dezember 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit dem Fall ‚Dobbs v. Jackson Women’s Health’ könnten die neun Höchstrichter strengere Abtreibungsregelungen in den USA ermöglichen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Am 1. Dezember fand am Obersten Gerichtshof der USA die erste Anhörung eines Rechtsstreits statt, der die Entscheidung „Roe v. Wade“ korrigieren könnte, mit welcher die Abtreibung in den USA legalisiert worden ist. Unter der derzeit geltenden Regelung dürfen die US-Bundesstaaten Abtreibungen nicht einschränken, so lange das Ungeborene nicht außerhalb des Mutterleibs lebensfähig ist. Das ist ungefähr in der 22. Schwangerschaftswoche.

Mit dem jetzt gehörten Fall „Dobbs v. Jackson Women’s Health“ werden zum ersten Mal seit Jahrzehnten mögliche Einschränkungen bei Abtreibungen vor der Lebensfähigkeit außerhalb des Mutterleibs behandelt. Diese Tatsache lasse darauf schließen, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ betreffen wird, schreibt John Wesley Reid von der christlich-konservativen Organisation Freedom Center.


Lebensschützer hoffen auf eine Einschränkung oder gar Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“. Sie setzen unter anderem auf die Mehrheit konservativer Richter im Obersten Gerichtshof. Sechs der neun Richter sind von Republikanischen Präsidenten ernannt worden, drei von ihnen von Präsident Trump.

Abhängig von der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes könnte bei einer Einschränkung oder Aufhebung von „Roe v. Wade“ die Abtreibung in den Bundesstaaten eingeschränkt oder ganz verboten werden. Eine Entscheidung wird für den Sommer 2022 erwartet.

Der Fall „Dobbs vs. Jackson Women’s Health“ hat ein Gesetz des Bundesstaates Mississippi zum Gegenstand. Dieses verbietet Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche mit wenigen Ausnahmen. Es wurde bereits 2018 beschlossen, aber von Jackson Women’s Health Organization und dem Center for Reproductive Rights juristisch bekämpft.

Mike Pence, Vizepräsident unter Donald Trump in den Jahren 2017 bis 2021, lehnt die Entscheidung „Roe v. Wade“ ab. Der Oberste Gerichtshof könnte „Geschichte machen“, wenn er sie aufhebt. „Wir rufen den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten auf, Roe v. Wade aufzuheben und die Heiligkeit des menschlichen Lebens wieder in den Mittelpunkt des amerikanischen Rechts zu stellen“, sagte er wörtlich.

Der evangelikale Prediger Franklin Graham hofft ebenfalls auf eine Aufhebung oder Einschränkung der geltenden Abtreibungsregelung. Die Entscheidung sei von enormer Bedeutung und könnte Millionen unschuldiger Leben retten, schrieb er auf Twitter. Er rief alle Christen zum Gebet für den Obersten Gerichtshof auf, damit dieser das Gesetz von Mississippi in seiner Geltung bestätige. „Bitte beten sie für die neun Richter des Obersten Gerichtshofes, damit sie den Mut und die Überzeugung zum Schutz des Lebens zukünftiger Generationen haben“, schrieb Graham wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  9. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  10. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  11. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  14. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz