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‚Verschwörung’ von Lebensschützern? Kritische Anfrage an US-Justizministerium

28. April 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
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Vergleich zur Strafverfolgung der ‚Black Lives Matter’ Proteste. US-Abgeordnete: Man gewinnt den Eindruck, die Regierung Biden gehe besonders scharf gegen diejenigen vor, die eine andere politische Überzeugung hätten.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Fünf Abgeordnete der Republikanischen Partei haben eine Anfrage an das US-Justizministerium gerichtet. Sie wollen von der Behörde Auskunft über die ihrer Ansicht nach ungerechte Behandlung von neun Lebensschützern, die im Oktober 2020 den Eingang einer Abtreibungsklinik in Washington D.C. blockiert haben.

Die Polizei verhaftete die neun Lebensschützer der Organisation Progressive Anti-Abortion Uprising (PAAU) im März 2022. Das Justizministerium wirft ihnen vor, an einer „Verschwörung“ beteiligt zu sein, mittels einer Blockade der Abtreibungsklinik zu verhindern, dass die Klinik „Leistungen der reproduktiven Gesundheit“ vollbringen kann, beziehungsweise zu verhindern, dass die Patientinnen diese empfangen können.


Den Lebensschützern droht eine Höchststrafe von 11 Jahren Haft, drei Jahre überwachte Entlassung und eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 350.000 US-Dollar.

Lauren Handy, die Organisatorin der Aktion, wurde später verhaftet, als die Polizei einen Hinweis erhielt, der zur Entdeckung von fünf abgetriebenen Babys in ihrer Wohnung führte. Handy und ihre Mitstreiterin Terrisa Bukovinac gaben an, die Leichname von einem Lastwagenfahrer erhalten zu haben, der Kisten von der Abtreibungsklinik abholte und sie zu einer Verbrennungsanlage transportieren sollte. Die Lebensschützer wollten für ein würdiges Begräbnis sorgen.

Das späte Stadium der Schwangerschaft sowie die Verletzungen ließen den Verdacht aufkommen, dass die Abtreibungen illegal gewesen sein könnten, sagte Handy. 69 Abgeordnete der Republikanischen Partei haben die Bundespolizeibehörde FBI und das Justizministerium aufgefordert, die Todesfälle zu untersuchen.

Die fünf erwähnten Abgeordneten werfen dem Justizministerium nun vor, dass die Lebensschützer schlechter als gewalttätige Verbrecher behandelt würden. Normalerweise würde Hausfriedensbruch und Behinderung der Klinik als Belästigung behandelt. Den Lebensschützern wie im vorliegenden Fall eine Verschwörung gegen Grundrechte vorzuwerfen sei unangemessen. In der Verfassung sei außerdem nicht einmal ein Recht auf Abtreibung enthalten, stellen die Abgeordneten fest.

Die Unangemessenheit des Vorgehens der Behörden werde deutlich, wenn man es mit der zurückhaltenden Strafverfolgung der teilweise gewalttätigen „Black Lives Matter“-Proteste vom Sommer 2020 vergleiche. Man gewinne den Eindruck, das Justizministerium der Regierung Biden gehe besonders scharf gegen diejenigen vor, die eine andere politische Überzeugung hätten, schreiben die Abgeordneten in ihrer Anfrage.

 


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