Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Es reicht
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  6. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  9. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  13. VW-Mitarbeiter klagt gegen seine Firma wegen der Gendersprache
  14. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  15. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe

Mariupol: Ein Priester berichtet aus „der Hölle“ der Ukraine

8. März 2022 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Priester berichet aus der von Russen zerbombten Stadt: "Mariupol ist wie Armageddon, es ist die Hölle. Bitte erzählen Sie es der Welt: Es ist eine Tragödie. Es wird nur wahllos geschossen"


“Wien (kath.net)

„Mariupol ist wie Armageddon, es ist die Hölle. Bitte erzählen Sie es der Welt: Es ist eine Tragödie. Es wird nur wahllos geschossen. Die ganze Stadt ähnelt einem einzigen Kampffeld. Überall fallen Bomben. Man hört überall nur Schüsse. Mariupol ist eine Stadt, die vom russischen Militär umzingelt ist. Die Menschen sitzen nur in ihren Kellern.“ Diesen Hilferuf aus der umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupolhat des Pauliner-Pater Pavlo hat das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ veröffentlicht hat. Seine Gemeinschaft sei am Samstagabend mit einer Kolonne von 100 Autos aus Mariupol geflohe und immer noch unterwegs und nicht in Sicherheit.

Das Hilfswerk zitiert den Pater wie folgt:  „Wir konnten kaum schlafen, niemand konnte schlafen. Von den ganzen Bombenangriffen hat der ganze Körper weh getan. Ich hatte mir in eine Ecke einen ‘Überlebensplatz’ eingerichtet, jeder von uns hatte Angst. Unser Kloster ist mit Hilfe von ‘Kirche in Not’ gebaut worden und der Bau ist noch nicht abgeschlossen. Leider haben wir keinen Keller. In dieser Zeit hatten wir auch keinen Strom, kein Wasser, kein Essen ... nur die Vorräte, die wir mitgebracht haben. Ich hatte über zwei Tage eine Konserve gegessen; wenn man so etwas erlebt, hat man keinen Hunger. Ohne Essen kann man überleben, aber ohne Wasser nicht. Die Menschen sind aus ihren Häusern auf Wassersuche gegangen, einige von ihnen mussten deswegen brutal sterben. Es ist wie Selbstmord, wenn jemand in Mariupol auf die Straße geht. Wir haben unseren Gläubigen gesagt, dass sie zu Hause bleiben sollen und dass wir keine heiligen Messen feiern, denn es wäre zu gefährlich.“

„Am Samstag haben wir eine Kolonne von 100 Autos gebildet und wollten die Stadt verlassen. An allen Kontrollposten hat man uns durchgelassen, bis die Separatisten der selbsternannten Republik Donezk uns angehalten haben. Wir durften nicht weiterfahren, aber dafür Schutz in einem kleinen Dorf suchen. Von dort aus ging es dann auf Umwegen weiter. Schwangere und Kinder waren dabei. Ich werde das Bild nie vergessen, wie eine schwangere Frau auf Knien anflehte, uns durchzulassen und ihre Bitte wurde abgelehnt.“

„Sie können sich nicht vorstellen, was wir draußen alles gesehen haben. Das sind Bilder, die man nicht vergessen kann: Überall war alles zerbombt, Menschenleichen lagen auf dem Weg, wir mussten teilweise drumherum fahren. Diese Tragödie schreit zum Himmel!“

„Wir sind nun aus der Stadt weg, und ein jeder hat versucht, sein Leben an einem sicheren Ort zu retten, aber was passiert mit den Menschen, die dies nicht können und weiterhin in Mariupol bleiben? Mit zu vielen Menschen haben wir keinen Kontakt, wir wissen gar nicht, wo sie sind und wer noch am Leben ist. Lieber Gott, wann wird das Ganze ein Ende haben? Beten Sie für uns.

 

 

Foto: (c) Ukraine/Staat; Foto eines schwer verletzten Kindes von einem weiteren sinnloser und feiger Luftangriff von Putins Schergen. Dabei wurden  mit einem Luftschlag 18 Menschen getötet, darunter wieder Kinder!

 

VIDEO-RUMBLE - Einblick in Putins Krieg!

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mimamo 14. März 2022 
 

Eltern

einer freikirchlich-gläubigen Bekannten von mir sind in Mariupol eingekesselt. Schon älter.

Auf Arte und BonifatusTv gibt es auch gute Dokus zu Putin und der aktuellen Lage der Ukraine und Geschichtliches. Russland wollte dieses Land schon immer - ein fürchterlicher Verdacht drängt sich auf: hätten sie es früher schon erobert, wer weiss, ob es dann Europa gegeben hätte ...

Danke auch für den Tipp [email protected]

Von Hr Schröder liest und hört man nichts - alles sehr eigenartig.


0
 
 muckla 10. März 2022 
 

Ich vermute, die Parteien, die einen Putin-freundlichen Kurs gefahren haben, werden abgestraft, denn das Vertrauen der Menschen in solche Politiker ist nach dem Angriffskrieg Putins hinüber.


3
 
 Zyane 9. März 2022 
 

@Chris2

Ich kann Putinversteher nicht verstehen. Wenn Sie sich die Bilder aus Mariupol ansehen, dann wissen Sie warum.


3
 
 frank.r 9. März 2022 
 

@Chris2

An dem Stimmenanteil der Linken und der AfD in Ostdeutschland kann man sehen, wo die Sympathien vieler Ostdeutschen liegen. Leider bei Putin. Daraus sollten sie lernen, bevor sie in einem sibirischen Lager aufwachen.


5
 
 felis.catus 9. März 2022 
 

@Chris2

Dann sind bei Ihnen also die Linken und / oder die AfD das kleinere Übel?
Dann schauen Sie mal die Bilder von der Ukraine an, was solche Putinisten angerichtet haben.


4
 
 Chris2 9. März 2022 
 

Wen wählen?

@felis.catus @Zyane Und jetzt? Alle anderen Bundestagsparteien waren schon vorher unwählbar, weil sie Deutschland auf allen Ebenen destabilisiert und zutiefst gespalten (CDU, SPD) oder die Blaupausen dafür geliefert (die "Grünen", v.a. Atomausstieg+Multikulti), tatenlos zugesehen (CSU) oder vor Wahlen schön redeten und einen hinterher verraten haben (FDP). Und auch ein Merz macht noch keinen Frühling, auch deswegen nicht, weil er schon vor seiner Wahl angekündigt hatte, dass er eine andere Politik fahren werde.
Irgendjemanden wird man wählen müssen. Wer schweigt (also nicht wählt), scheint zuzustimmen. Wer wissentlich die Zerstörer unseres Landes wählt (Energieversorgung, innere und äußere Sicherheit, Parallelgesellschaften / Clans, Zusammenhalt, jahrzehntelange Balance rechts/links, Grundrechte, zentrale Exportindustrien etc.), der macht sich sowieso mitschuldig...
Also wen wählen? Vorschläge? Wer A(ussortieren) sagt, darf gerne auch B(esserer Vorschlag) sagen...


0
 
 felis.catus 9. März 2022 
 

@Zyane

Genau, diese Parteien sollte man nicht wählen.


4
 
 Zyane 9. März 2022 
 

Man sollte aber auch konsequent sein und die Verantwortlichen benennen, die z.B. in Deutschland einen Putin-freundlichen Kurs der Politik gefahren haben.
Das sind große Teile der Linken und der AfD sowie namentlich der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD).


5
 
 findus 9. März 2022 
 

Die Nachrichten berichten, dass in Mariupol unter den Trümmern eines zerstörten Hauses ein erst sechsjähriges Mädchen verdurstet ist.


4
 
 lesa 9. März 2022 

Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten

Putin ist nicht mehr er selbst. Er steht wie "unter Strom" Nur Gott kann uns schützen. Dieser Bericht erinnert an die Schilderung von Immaculée in Ruanda. In ihrem Versteck bekam sie mit, wie draußen die Lieben hingemetzelt wurde und fragte sich: "Wer hat die Dämonen losgelassen?" Einige Jahr zuvor hatte die "Mutter des Wortes" weinend versucht, die Menschen zur Umkehr und zur Verkündigung und Befolgung der unverkürzten Lehre aufgerufen. Umsonst. Derzeit haben wir Sievenich. Aber die deutsche Bischofsonferenz und die Modernisten und Genderer aller Konsorten, und auch unsere von den Corona-terror-dämonen besessenen Politiker stehen anscheinend ebenfalls unter einem Wahn, der sie blind und taub macht. Nicht einmal von der Sintflut zerstörte Dörfer und Leichenberge können sie aus ihre Machtgelüsten wachrütteln.
"Allein den Betern kann es noch gelingen das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten und diese Welt den richtenden Gewalten durch ein geheiligt Leben abzuringen." (R.Schn.)


1
 
 Marianus 8. März 2022 

Ich empfehle an dieser Stelle

dringend den Dokumentarfilm "the Soviet Story":
https://gloria.tv/post/vEyiUP2vwxv93DcfJ8uA8J7Zj

- gegen das Vergessen und zur Warnung vor dem, wozu totalitäre Regime wie das Sowjetsystem fähig sind, in dessen direkter Nachfolge sich Putin sieht.
Dazu, wie dieser Mensch tickt, hat der ausgewiesesene Russlandkenner Boris Reitschuster auf seinem Blog ein sehr treffendes Psychogramm geliefert:
https://reitschuster.de/post/wladimir-putin-so-tickt-der-russische-praesident-wirklich/

Putin ist buchstäblich alles zuzutrauen.
Nach meiner Überzeugung hilft bei diesem offensichtlich besessenen Möchtegern-Gröfaz bei aller notwendigen weltlichen Gegenwehr letztlich nur das Gebet.
Dabei denke ich an einen weltweiten Sturm mit Befreiungsgebeten, spiruituell angeführt von Exorzisten.
Ein Sturm, in dem sich Christen unterschiedlicher Konfessionen alltäglich im Gebet verbinden - bis der Dämön von seinem willigen Instrument ablässt.
Ich warte auf eine entsprechende Initiative aus Rom!


0
 
 Fischlein 8. März 2022 
 

@Sputnik

Da möchte ich Sie ein bisschen beruhigen. Ja, der Patriarch Kirill ist eine Schande für die Gläubigen Orthodoxen. Ich habe aber vor paar Tagen einen Artikel gelesen, wo gezeigt wurde, dass viele othodoxe Geistliche die Politik Putins, vor allem den Krieg, kritisieren.


1
 
 Vox coelestis 8. März 2022 
 

Furchtbar

Sowas von grausam!
Das zeigt dass Putin jetzt zu allem fähig ist.
Um seine Ziele zu erreichen geht er über Leichen und opfert tausende und abertausende junge Menschen. Selbst das unsägliche Leid der Kinder läßt ihn kalt. Wie Herodes, wie Hitler


Allerdings: Mit all den Sanktionen treffen wir nicht nur Putin und die Oligarchen, sondern das ganze russische Volk.

Gewiß werden dort dann auch auch die Lebensmittel knapp werden. Meine Befürchtung ist, dass, wenn der Bär Hunger hat, er kommt und sich holen wird was er braucht. Was hätte er dann noch zu verlieren?
Beten wir fest dass es nicht so weit kommt


1
 
 Sputnik 8. März 2022 
 

Putin ist ein Kriegsverbrecher und der Patriarch Kyrill I. sein Kumpan. Wie soll es da zu einer ökumenischen Verständigung kommen? Bei diesem Personal kann ich mir das mit der Russisch Orthodoxischen Kirche nicht vorstellen. Beten wir zu Gott, daß dieses Morden Aufhört.


6
 
 lakota 8. März 2022 
 

Grauenvoll!

Es schnürt mir die Luft ab...diese armen Menschen! Die Alten und die Kinder...die besonders Hilflosen - Putin ist ein Verbrecher!
Herr erbarme Dich und mach dem ein Ende!


6
 
 Stephaninus 8. März 2022 
 

@Gandalf

Sie haben vollkommen recht! Aber auch ich muss gestehen: ich hätte noch vor Kurzem das Putin nie zugetraut, obwohl mich insbesondere Polen stets gewarnt hatten.


3
 
 Gandalf 8. März 2022 

Wenn mir in diesem Forum hier noch einmal wer kommt und Putin loben und preisen sollte!

Den verbanne ich hier höchstpersönlich! Diese BILDER klagen alle Putin-Verharmloser der letzten Jahre an!


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Experte: Kyrill hat die ukrainische orthodoxe Kirche verloren
  2. Papst-Appell: Vergesst den Ukraine-Krieg nicht
  3. Orthodoxer Priester an Putin & Co: Ihr kommt für diesen Krieg in die Hölle!
  4. Moskauer Oberrabbiner aus Russland geflohen
  5. Papst: Warte auf richtigen Moment für Ukraine-Besuch
  6. Ukraine: Zwei Mönche und eine Nonne durch Russen-Angriffe getötet
  7. Papst betet in römischer Basilika für Frieden in aller Welt
  8. Putins Patriarch auf EU-Sanktionsliste
  9. Russischer Geistlicher: Putins Krieg ist Verbrechen
  10. Bartholomaios I.: Moskauer Patriarch soll sich Putin widersetzen







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Es reicht
  4. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  5. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  6. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  7. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  8. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  9. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  10. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  11. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  12. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  13. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  14. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  15. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz