Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica

Eine Glocke nach dem polnischen Vorbild „Stimme der Ungeborenen“ wird in Ecuador erklingen

12. Februar 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus hat inzwischen bereits drei dieser beeindruckenden Prolife-Glocken "Głos Nienarodzonych" geweiht


Warschau-Guayaquil (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) Am Samstag, den 12. Februar, findet in der Kathedrale St. Peter der Apostel in Guayaquil, Ecuador, eine ungewöhnliche Zeremonie statt. Um 10.30 Uhr Ortszeit wird eine feierliche Messe gefeiert, verbunden mit der Einführung der Glocke „Stimme der Ungeborenen“, die am 27. Oktober 2021 von Papst Franziskus in Rom geweiht wurde (siehe Link). Die Glocke entstand auf Initiative des „Ja zum Leben“-Grundlage der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria.

Die Stiftung „Ja zum Leben“ hat drei Glocken mit dem Namen „Stimme des Ungeborenen“. Die erste wurde 2020 gegossen und war die Antwort des Stiftungs-Vizepräsidenten Bogdan Romaniuk auf die Informationen über die Zahl jährlich getöteten ungeborenen Kinder. „Jedes Jahr werden weltweit über 42 Millionen Kinder durch Abtreibungen getötet. Nachdem ich diese Informationen im Dezember 2019 auf einer der Websites gelesen hatte, schlug ich dem Vorstand der Stiftung ‚Ja zum Leben‘ vor, in der Glockengießerei von Jan Felczyński in Przemyśl eine Glocke herzustellen“, berichtete Vizepräsident Romaniuk.


Auch die erste Glocke der Stiftung wurde von Papst Franziskus gesegnet. Sie hat ihre Heimat in der Pfarrei Allerheiligen in Kolbuszowa in Karpatenvorland, nimmt aber an verschiedenen Pro-Life-Veranstaltungen in ganz Polen teil, u. a. am Marsch für das Leben.

Am Freitag, den 8. Oktober 2021, fand im Ludwisarska Jan Felczyński Studio in Przemyśl eine Zeremonie zum Gießen von zwei weiteren Glocken, „Stimme des Ungeborenen“, statt, diesmal für Ecuador und die Ukraine. Diese wurden am 27. Oktober von Papst Franziskus im Petersdom in Rom gesegnet. Die Ukraine und Ecuador baten die Stiftung selbst mit der Bitte, die „Stimme der Ungeborenen“-Glocken für sie vorzubereiten. Erzbischof Mieczysław Mokrzycki, Erzbischof von Lemberg, und Erzbischof Luis Cabrera Herrera aus Ecuador hatten den Papst um die Glockenweihe gebeten.

„Wir als ‚Ja zum Leben‘-Stiftung der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria freuen uns sehr, dass die Initiative expandiert“, so drückte Bogdan Romaniuk letztes Jahr in einem Interview mit Family News Service seiner Freude aus.

Heimat der Glocke für die Ukraine ist die Pfarrei St. Johannes Paul II. in Lemberg, wo Pater Dr. Grzegorz Draus wohnt. Die zweite hingegen fand ihren Bestimmungsort in der ecuadorianischen Erzdiözese Guayaquil.

Anlässlich der feierlichen Einführung der Glocke „Stimme der Ungeborenen“ in der Kathedrale von Guayaquil wurden spezielle Schlüsselanhänger vorbereitet, die eine Miniaturversion der Glocke darstellen. Auf diesen Schlüsselanhängern befindet sich eine Inschrift aus der Enzyklika des Hl. Johannes Paul II. „Evangelium Vitae“: „Achte, verteidige, liebe das Leben und diene dem Leben – jedem Menschenleben!“.

Die Stiftung „Ja zum Leben“ hat ihren Sitz in Rzeszów. Durch verschiedene Initiativen und Projekte erinnert sie uns aktiv an die Notwendigkeit, menschliches Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu schützen. Eine ihrer wichtigsten Initiativen sind die Glocken „Stimme der Ungeborenen“. Weitere Informationen über die Aktivitäten der Stiftung „Yes to Life“ und die Glocken „Voice of the Unborn“ sowie Fotos von der Zeremonie ihrer Besetzung und Segnung finden Sie auf der Website zyciutak.pl und in den sozialen Medien.

Foto (c) Polnische Bischofskonferenz/Family News Service


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz