Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  9. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  10. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus
  15. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet

„Ich höre ihn, der mir zu Herzen spricht und sagt: Es tut dir gut. Vertrau mir!“

12. Februar 2022 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weil Gott sagt: „Ich bin da“. Weil dieser herrliche Gott bei mir ist. „Nichts wird mir fehlen“, auch wenn eine kleine fiese Stimme in meinem Kopf ziemlich laut schreit - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Zimmermann


Salzburg (kath.net

„Es heißt, Verzicht üben, weil man Verzicht üben muss“ - dieses Zitat hat mich gerade lächeln lassen. Wie wahr. Verzicht üben steht bei mir gerade hoch im Kurs. Ich habe mich für ein 90 Tage Programm als Vorbereitung auf Ostern entschieden, wo es darum geht, auf eine ganze Reihe von Dingen zu verzichten und sich allgemein sehr zu mäßigen, um im Gegenzug Raum zu schaffen für Gott, Charakterformung und einen gesünderen Lebensstil.

Das Ganze ist herausfordernd und „Hinfallen“ gehört auf jeden Fall dazu. Aber ich merke schon jetzt, nach wenigen Tagen, wie gut es mir tut. Bis zum Abend feiere ich viele scheinbar kleine, aber für mich große, Siege, ich bete mehr, ich nutze meine Zeit für Sinnvolles, bin wacher, aktiver, fröhlicher und entspannter. Mein Fokus hat sich verschoben und ich erlebe, dass ich gestalten und verändern kann - nicht das Chaos da draußen in der Welt - aber mich. Wie gesagt, ich übe, aber ich erkenne mit jedem geschafften Schritt, es tut mir gut. Selbstbeherrschung tut mir gut.


Am Sonntag hat mich ein Priester mit seiner Predigt fasziniert. Er hat über die Bedeutung des Wortes „Herrlichkeit“ gesprochen. Er meinte, in der jüdischen Sprache sei „Herrlichkeit“ unter anderem gleichzusetzen mit „nichts fehlt mir.“ Seine Erklärung hat mich deshalb so angesprochen, weil genau dieses „nichts fehlt mir“ mich die Wochen davor so beschäftigt hat. Ich habe mich schuldig gefühlt, weil es mir richtig gut geht, während Menschen, die ich liebe, gerade kämpfen. Ich habe mich schuldig gefühlt, weil ich mir fast täglich denke: „Halleluja. Ich bin so gesegnet. Nichts fehlt mir.“. Das grenzt ja schon an Unverschämtheit.

Seine Worte waren eine Offenbarung und bewirkten ein tieferes Erkennen der Gegenwart Gottes in meinem Leben.

Kurz darauf bin ich auf das 90-Tage-Programm gestoßen (worden) und habe Gott im Gebet gefragt, ob ich mir das wirklich antun soll. Ich will ja schließlich nichts übertreiben. Was Fasten oder Enthaltsamkeit betrifft, bin ich nur allzu gern bei der Bibelstelle „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!“ (Mt 9,13). Aber Gott hat sehr klar zu mir gesprochen. Die Bibelstelle für diesen Tag war der Psalm 23 „…nichts wird mir fehlen.“

Und darum mache ich das jetzt. Weil Gott sagt: „Ich bin da“, weil Gott der „König der Herrlichkeit“ ist. Weil dieser herrliche Gott bei mir ist. „Nichts wird mir fehlen“, auch wenn eine kleine fiese Stimme in meinem Kopf in umkämpften Momenten ziemlich laut schreit und da ganz anderer Meinung ist. Soll sie doch schreien, ich glaube Gott. Ich suche ihn. Ich höre ihn, der mir zu Herzen spricht und sagt: „Es tut dir gut. Vertrau mir.“

„Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.“ (Psalm 23,1)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz