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Kritik von Geyer-Hindemith/FAZ: „Schreiben ‚Responsa ad dubia‘ ist päpstliche Exklusions-Propaganda“

21. Dezember 2021 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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„Im Stil einer fixen Idee wird Tabula rasa gemacht. Und dies im Auftrag eines Papstes, der bei anderen Reformthemen alles in der Schwebe lässt und mit Andeutungen kokettiert.“


Frankfurt a.M./Vatikan (kath.net) Scharfe Kritik äußert FAZ-Redakteur Christian Geyer-Hindemith am jüngsten vatikanische Schreiben „Responsa ad dubia“, das Ausführungsbestimmungen zum Papstschreiben „Traditionis custodes“ bringt. Hier lebe sich „der römische Zentralismus aus, die Stigmatisierung der alten lateinischen Messe wird verschärft und jedes Mauseloch geschlossen, das ‚Traditionis custodes‘ offen gelassen hatte“, schreibt er in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Papst Franziskus gehe „aufs Ganze, als hinge sein eigenes Seelenheil davon ab. Die alte lateinische Messe soll auf mittlere und lange Sicht nicht etwa als eine außerordentliche Form neben der in den Siebzigern modernisierten Gestalt bestehen und damit ein Dasein im Zeichen der Vielfalt beanspruchen dürfen, wie es noch Joseph Ratzinger als Vorgängerpapst ermöglicht hatte“.


Link zum Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Das Ende der alten Messe: Banausenhafter Zentralismus“

 

Europa betet


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