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Kritik von Geyer-Hindemith/FAZ: „Schreiben ‚Responsa ad dubia‘ ist päpstliche Exklusions-Propaganda“

21. Dezember 2021 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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„Im Stil einer fixen Idee wird Tabula rasa gemacht. Und dies im Auftrag eines Papstes, der bei anderen Reformthemen alles in der Schwebe lässt und mit Andeutungen kokettiert.“


Frankfurt a.M./Vatikan (kath.net) Scharfe Kritik äußert FAZ-Redakteur Christian Geyer-Hindemith am jüngsten vatikanische Schreiben „Responsa ad dubia“, das Ausführungsbestimmungen zum Papstschreiben „Traditionis custodes“ bringt. Hier lebe sich „der römische Zentralismus aus, die Stigmatisierung der alten lateinischen Messe wird verschärft und jedes Mauseloch geschlossen, das ‚Traditionis custodes‘ offen gelassen hatte“, schreibt er in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Papst Franziskus gehe „aufs Ganze, als hinge sein eigenes Seelenheil davon ab. Die alte lateinische Messe soll auf mittlere und lange Sicht nicht etwa als eine außerordentliche Form neben der in den Siebzigern modernisierten Gestalt bestehen und damit ein Dasein im Zeichen der Vielfalt beanspruchen dürfen, wie es noch Joseph Ratzinger als Vorgängerpapst ermöglicht hatte“.

Link zum Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Das Ende der alten Messe: Banausenhafter Zentralismus“

 

Europa betet


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Lesermeinungen

 newman01 23. Dezember 2021 
 

@ ottokar "Warum der Hass ...?"

"Warum diese destruktive Wut [auf den alten eucharistischen Ritus], die ich hier zu erkennen glaube? Was steckt dahinter?"
Weil die Messe von Pius V. die liturgische Verkörperung der tridentinischen, gegenreformatorischen Theologie ist. Den "novatores" gilt es, genau diese Theologie - und diesen Ritus - aus den Köpfen und Herzen der Gläubigen zu tilgen, und durch die modernistischen zu ersetzen. Zum "theologische Hass", die bekannte Umwandlung des Hobbes'schen Diktums: "Homo homini lupus, medicus medico lupior, theologus theologo lupissimus."


3
 
 Alecos 21. Dezember 2021 
 

Was auffällt, Franziskus ermutigt orthodoxe
Gläubige ihre Tradition zu wahren und die
unveränderte, überlieferte Liturgie zu feiern. Auf der anderen Seite bekämpft er die römische Messe unerbittlich und will diese ausmerzen.
Wie passt das zusammen? Jedenfalls sind orthodoxe Gläubige erstaunt und verwirrt, dass derselbe Papst die römische Messe de facto abschaffen will. Wenn’s nach Franziskus geht, sollen die orthodoxen Christen ihre Tradition als Reichtum betrachten, wertschätzen und beschützen, jedoch nicht die
Katholiken. Anstatt, seine ganze Energie und Kraft darin zu investieren, um die kath. Lehre,
Klarheit, Wahrheit und die Einheit zu beschützen, verschwendet er seine Energie, um traditionelle Katholiken zu drangsalieren und die römische Messe zu zerstören. Verkehrte Prioritäten.

Ein Papst, der den eigenen Glauben derart
verachtet und bekämpft, verliert seine Glaubwürdigkeit.


9
 
 Alecos 21. Dezember 2021 
 

@Karlmaria

"Die Einheit ist ja auch die Aufgabe des Papstes"

Nicht die Alte Messe spaltet die Katholiken,
sondern Franziskus selbst und das seit 8 Jahren. Der Papst interessiert die Einheit nicht, er will vielmehr, eine neue andere Kirche, nach seiner Fasson haben.


8
 
 Herbstlicht 21. Dezember 2021 
 

@lakota

"Dort sind keine Rebellen - sondern Flüchtlinge."

Das haben Sie sehr gut und zutreffend ausgedrückt.
Danke dafür, liebe @lakota!


3
 
 Chris2 21. Dezember 2021 
 

@lakota

Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich war schon fast volljährig, als ich erfuhr, dass wir bis nach dem jüngsten Konzil einen anderen Ritus hatten. Und dass es in unserer Pfarrkirche bis dahin keinen Volksaltar* gegeben hatte, bei dem der Priester in den meisten Kirchen Gott bis zur Wandlung den Rücken zuwendet. Unser alter Volksaltar war auch einfühlsam an die Kirchenausstattung angeglichen worden. Heute befindet sich an dieser Stelle der schönen Kirche eine brutale Steinwüste. Maximale Brechung wie im Brecht'schen Theater.
* Nur eine Frage zum Begriff: Wird dort dem oder das Volk geopfert?


4
 
 SalvatoreMio 21. Dezember 2021 
 

"Jeder Christ wird in jeder Heiligen Messe so reich beschenkt -

@KarlMaria: Ja, so müsste es sein! Doch die Eucharistiefeier ist Hl. Liturgie, und wenn dort dauernd etwas geschieht, was nicht stimmt, so kommt Frust auf, und das Geschenk kann man nicht mehr gut wahrnehmen. Bei uns z. B.: vom Volk aus gesehen sollte vorne auf dem Altar ein kleines Kreuz stehen oder liegen (oder stimmt das nicht mehr?) Stattdessen landet nach dem Evangelium das große Lekionar dort, so dass man bei der Eucharistiefeier zumindest die Hostienschale nicht mehr sehen kann. Man hat also dicke Papierseiten vor der Nase, statt die Patene und Hostienschale mit dem Leib des Herrn. Und so sind da immer wieder neue Ärgernisse; für viele offenbar nicht wichtig - für mich schon! (Nur ein Beispiel unter schlimmeren).


4
 
 introibo 21. Dezember 2021 
 

Ich weiß nicht,

wo für PF das Problem mit der überlieferten Messe liegt. Überall wird in der Gesellschaft von "Diversität" gesprochen, aber PF tut sich augenscheinlich sehr schwer damit, eine rituelle Form der Eucharistiefeier in der Kirche zuzulassen. Da frage ich mich - warum eigentlich? Warum kann man nicht den Tridentinischen Ritus neben Novus Ordo gleichberechtigt stehen lassen? Ich selber praktiziere wohl Novus Ordo, bin aber dankbar, dass bei mir in München seitens der Petrusbruderschaft die Möglichkeit angeboten wird, durch die Teilnahme am überlieferten Ritus einen anderen (vielleicht auch intensiveren, mystischen) Zugang zur Feier der Hl. Eucharistie zu bekommen.
Warum soviel Spaltung, warum soviel Ausgrenzung?!
Mir bereitet vor dem Hintergrund des 1. Gebotes eher interreligiöse Gebete und Pachamama-Anbetung richtige Magenschmerzen.


8
 
 lakota 21. Dezember 2021 
 

@Karlmaria

"Ich habe mir gedacht das ist ja auch kein Wunder weil alle die alles Besser wissen zur Piusbruderschaft gegangen sind."

Wie alt sind Sie? Ich habe die ersten 15 Jahre meines Lebens die Hl.Messe so gefeiert, wie es jetzt die Piusbruderschaft noch tut.

Ich weiß es manchmal besser - nämlich dann, wenn der Pfarrer (ich hatte mal so einen) die Hl.Messe nicht mit dem Kreuzzeichen beginnt, sondern sich über den Ambo hängt und ruft:"Guten Morgen miteinander". Kniebeuge vor dem Tabernakel Fehlanzeige, dafür rannte er beim Friedensgruß vom Altar bis zur Kirchentüre, daß man dachte, er kommt nicht wieder.
Das Hochgebet war eine Eigenkreation und andere Gebete wurden einfach weggelassen.
Ich ging in eine andere Gemeinde, ich wäre auch zu den Piusbrüdern gegangen.
Dort sind keine Rebellen - sondern Flüchtlinge.


10
 
 Chris2 21. Dezember 2021 
 

Lieber @Karlmaria

Offensichtlich haben Sie eine liturgische Heimat. Viele Menschen müssen aber jeden Sonntag aufs Neue befürchten, Fake News (Caritas im Herbst 2020: "Gutmensch" diffamiert gute Menschen), zu 99% linke politische Fürbitten, beliebig veränderte Messtexte, geradezu kultisch zelebrierte oder wahlweise auch unwürdig durchgeführte Handdesinfektionsrituale und andere Zumutungen erleiden zu müssen. Von der für mich immer schwerer zu ertragenden Banalität der Landessprache und den tendenziös falschen Übersetzungen darin ganz abgesehen. Und einen Novus Orso auf Latein kenne ich außer in der Theatinerkirche in München nirgends mehr (lasse mich gerne überzeugen, dass es auch noch andere gibt).


6
 
 Chris2 21. Dezember 2021 
 

Wer derart verbissen

den 1900 Jahre lang gewachsenen zentralen Kult seiner Kirche bekämpft und dabei ganze Gemeinschaften und Bistümer zerschlägt, ansonsten aber fast alle Häresien schleifen lässt oder gar Signale der Unterstützung sendet, der will eine andere Kirche und predigt damit ein anderes Evangelium. Was mit Leuten geschieht, die ein anderes Evangelium predigen, "und sei es auch ein Engel vom Himmel", kann man im Neuen Testament nachlesen...
Kehrt um und glaubt an das Evangelium, dann werdet Ihr gerettet werden!


12
 
 Smaragdos 21. Dezember 2021 
 

"Brave New Church" oder "Ceterum censeo missam tridentinam esse delendam" neue Papstdevise?

Hervorragender Artikel, der es genau auf den Punkt bringt!

Mit der Ausmerzung der Alten Messe will PF den letzten Absolutsheitanspruch in der Kirche ausrotten, der dem Papst ein Dorn im Auge ist, weil er dem lehrmässigen und moralischen Relativismus im Wege steht, den PF mit allen Kräften fördert, und zwar unter dem harmlos klingenden Namen "Neues Paradigma".

Nun ist aber der Relativismus in der Kirche nicht nur ein "neues Paradigma", sondern der Anfang des Endes, d.h. der Anfang der Zerstörung der Kirche, auch wenn dies nicht möglich ist: Non praevalebunt.


Auf jeden Fall ist ganz klar: PF will nicht eine Reform der Kirche in Kontinuität, wie BXVI sie noch wollte, sondern er will die Alte Kirche dekonstruiren (Deconstruxit Ecclesiam), und eine Neue bauen - in letzter Konsequenz ohne Gott. Und zwar weil sie nicht mehr theozentrisch, sondern anthropozentrisch sein soll.

Dieser Kampf zwischen theo- und anthropozentrischer Kirche ist wahrhaftig ein Zeichen apokalyptischer Zeit.


14
 
 Karlmaria 21. Dezember 2021 

Die Einheit ist ja auch die Aufgabe des Papstes

Und eines der Ziele von Papst Benedikt16 nämlich dass die Piusbruderschaft wieder ein volles Glied der Kirche wird hat ja nicht geklappt. Wenn es bei so viel Entgegenkommen wie unter Papst Benedikt16 nicht funktioniert dann muss da ja mehr dahinter stecken als nur die alte Form der Heiligen Messe. Dass es solche Fälle gibt wo die alte Form der Heiligen Messe zu einem Sammelbecken für rebellische Geister wird kenne ich auch. Ich hoffe halt mal dass das nur einige wenige Einzelfälle sind. Wir haben ja in Feuerbach ein Hauptquartier der Piusbruderschaft. Und mein Pfarrer damals hat einmal gesagt dass so wenig Streit in der Gemeinde er eigentlich noch nie erlebt hätte. Ich habe mir gedacht das ist ja auch kein Wunder weil alle die alles Besser wissen zur Piusbruderschaft gegangen sind. Jeder Christ wird in jeder Heiligen Messe so reich beschenkt. Und wer ein einigermaßen geistliches Leben führt und diese große Liebe laufend spürt der hat keine Lust darauf sich mit anderen zu streiten!


2
 
 J. Rückert 21. Dezember 2021 
 

Wintersonnwende

Der päpstliche Feldzug gegen die Alte Messe hat etwas von Besessenheit an sich. Die Krise der Kirche kulminiert. Aber Gott lenkt und die Tage werden jetzt wieder länger.


11
 
 ottokar 21. Dezember 2021 
 

Seltsam, dieses päpstliche Verhalten

Wie froh wären wir, wenn unser Papst mit gleicher herrischen Strenge den schrecklichen Stilblühten der Neuen Messe Einhalt gebieten würde. Aber hier überlässt er den progressiven, sich dem Zeitgeist anpassenden Priestern jegliche Freiheit und verjagt dadurch nicht nur Anhänger der Alten Messe.Warum diese destruktive Wut, die ich hier zu erkennen glaube? Was sreckt dahinter?


11
 

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