Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  13. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  14. Generalbundesanwalt: 94 Prozent der neuen Terror-Ermittlungen mit Bezug zu Islamismus
  15. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression

Wenig bekannt: Während des Theologiestudiums wollte Johannes Paul II. in den Karmel eintreten

24. Oktober 2021 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der zuständige Bischof lehnte die Bitte des Seminaristen Karol Wojtyla allerdings komplett ab.


Krakau (kath.net/pl) Im Priesterseminar in Krakau hatte der junge Karol Wojtyla den Wunsch, Karmelitermönch zu werden. Er wandte sich den Krakauer inen Bischof, Adam Stefan Kardinal Sapieha, und bat um Erlaubnis zu diesem Schritt. Das berichtete Philip Kosloski im katholischen Nachrichtenportal „Aleteia“.

Schon vor seinem Theologiestudium war Wojtyla von seinem Freund und Ratgeber Jan Tyranowski in die Schriften des Hl. Johannes vom Kreuz eingeführt worden. Der junge Priesteramtsanwärter begeisterte sich für diesen großen Heiligen, Mystiker und späteren Kirchenlehrer, ja, er lernte sogar eigens Spanisch, um die Schriften auch in der Originalsprache lesen zu können. 1945 wurde dann sein guter Freund Leonard Kowalowka zum Novizenmeister eines nahen Karmeliterklosters ernannt. In dieser Zeit stand Wojtyla kurz vor Abschluss seines Theologiestudiums, er erbat von seinem Bischof die Erlaubnis, in den Karmel wechseln zu dürfen. Der Kardinal lehnte die Bitte allerdings ab und trug ihm auf, „zu beenden, was er begonnen hat“. 1946 wurde Wojtyla dann zum Diözesanpriester geweiht und begann seinen Weg zum Bischof, Kardinal und Papst.


Philip Kosloski fragt in seinem Beitrag nachdenklich: „Was wäre passiert, wenn Johannes Paul II. Karmeliter geworden wäre? Niemand kennt die Antwort auf diese Frage, aber sie erinnert uns daran, dass wenn eine Tür geschlossen wird, eine andere geöffnet wird. Gott hatte andere Pläne für Johannes Paul II., die zu dieser Zeit nicht offensichtlich waren. Man kann dankbar sein, dass er sein Studium durchhielt, und obwohl er über die Ablehnung enttäuscht gewesen sein mag, erntet er später die Belohnung dafür, Gottes Willen zu befolgen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Ein Signal des Himmels?
  6. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  9. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  10. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  11. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  12. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  13. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  14. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  15. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz