Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Wenig bekannt: Während des Theologiestudiums wollte Johannes Paul II. in den Karmel eintreten

24. Oktober 2021 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der zuständige Bischof lehnte die Bitte des Seminaristen Karol Wojtyla allerdings komplett ab.


Krakau (kath.net/pl) Im Priesterseminar in Krakau hatte der junge Karol Wojtyla den Wunsch, Karmelitermönch zu werden. Er wandte sich den Krakauer inen Bischof, Adam Stefan Kardinal Sapieha, und bat um Erlaubnis zu diesem Schritt. Das berichtete Philip Kosloski im katholischen Nachrichtenportal „Aleteia“.

Schon vor seinem Theologiestudium war Wojtyla von seinem Freund und Ratgeber Jan Tyranowski in die Schriften des Hl. Johannes vom Kreuz eingeführt worden. Der junge Priesteramtsanwärter begeisterte sich für diesen großen Heiligen, Mystiker und späteren Kirchenlehrer, ja, er lernte sogar eigens Spanisch, um die Schriften auch in der Originalsprache lesen zu können. 1945 wurde dann sein guter Freund Leonard Kowalowka zum Novizenmeister eines nahen Karmeliterklosters ernannt. In dieser Zeit stand Wojtyla kurz vor Abschluss seines Theologiestudiums, er erbat von seinem Bischof die Erlaubnis, in den Karmel wechseln zu dürfen. Der Kardinal lehnte die Bitte allerdings ab und trug ihm auf, „zu beenden, was er begonnen hat“. 1946 wurde Wojtyla dann zum Diözesanpriester geweiht und begann seinen Weg zum Bischof, Kardinal und Papst.


Philip Kosloski fragt in seinem Beitrag nachdenklich: „Was wäre passiert, wenn Johannes Paul II. Karmeliter geworden wäre? Niemand kennt die Antwort auf diese Frage, aber sie erinnert uns daran, dass wenn eine Tür geschlossen wird, eine andere geöffnet wird. Gott hatte andere Pläne für Johannes Paul II., die zu dieser Zeit nicht offensichtlich waren. Man kann dankbar sein, dass er sein Studium durchhielt, und obwohl er über die Ablehnung enttäuscht gewesen sein mag, erntet er später die Belohnung dafür, Gottes Willen zu befolgen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz