Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  6. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  7. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Leere der kirchlichen Lehre
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Parolin: Gemeinsame Missbrauchsaufarbeitung von Kirche und Staat

22. Oktober 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinalstaatssekretär bekräftigt in französischer Botschaft beim Heiligen Stuhl Bedeutung der Zusammenarbeit von Kirche und staatlichen Amtsträgern in Frankreich gegen Missbrauch


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat die Bedeutung der Zusammenarbeit von Kirche und Staat in Frankreich bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch betont. Die Verpflichtung der Kirche für die Würde der Opfer und das Gemeinwohl einzutreten sei "umso stärker und bestimmter in voller Zusammenarbeit mit den staatlichen Amtsträgern", sagte Parolin in seiner Rede zum 100. Jahrestag der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und dem Vatikan am Montag in Rom.

Wichtig für diese Kooperation sei allerdings auch, "die Natur, die Mission und die sakramentale Struktur der Kirche" zu respektieren so Parolin weiter. Nach dem jüngst veröffentlichten Bericht einer Untersuchungskommission zu sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche in Frankreich hatte es Diskussionen über das Verhältnis von Staatsrecht zu kirchlichen Sakramenten gegeben. So hatte Innenminister Gerald Darmanin das Beichtgeheimnis von Priestern infrage gestellt. Priester, die über die Beichte Kenntnisse über Sexualdelikte gegenüber Minderjährigen erhalten haben, seien verpflichtet, diese "vor Gericht zu bringen".


Der Kardinalstaatssekretär betonte ferner den hohen Stellenwert, den die 1921 erfolgte Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Frankreich, "der ältesten Tochter der Kirche", in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts bis heute habe. Die Kirche habe sich dadurch in Frankreich wieder willkommen gefühlt, während die größtenteils katholische bürgerliche Gesellschaft ebenfalls von der Wiederanerkennung der Kirche profitiert habe, erklärte Parolin.

Gleichzeitig wurde der Kardinalstaatssekretär vom französischen Ministerpräsidenten Jean Castex im Rang eines Kommandeurs in die französische Ehrenlegion aufgenommen. Castex überreichte Parolin die Insignien für die vierthöchste Stufe des Ordens bei dem Festakt in der französischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, die sich in der Villa Bonaparte in Rom befindet.

Nach knapp 17-jähriger Pause hatte Frankreich im Mai 1921 erstmals wieder einen Botschafter in den Vatikan entsandt. Zuvor war es 1904 zum diplomatischen Bruch gekommen, als Papst Pius X. den Besuch des damaligen französischen Präsidenten Emile Loubet beim italienischen König Victor Emmanuel III. öffentlich kritisierte.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  4. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  5. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  6. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  7. Zehn Jahre heilig: Feier für Mutter Teresa im Stephansdom
  8. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  9. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  10. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  11. Die Kirche mitten in der Welt
  12. Nicht mehr ernst zu nehmen
  13. Französischer Bischof Mica: Der Papst ist in der Rupnik-Frage „wirklich sehr entschlossen“
  14. Als Mutter Teresa im Wiener Stephansdom zu Gebet und Lebensschutz aufrief
  15. Auf Christus schauen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz