Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  6. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

Tschechien: Erzbischof Graubner ruft zum Gebet für Zeman auf

13. Oktober 2021 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Genesungswünsche an Staatspräsident in kurzer Erklärung des Bischofskonferenz-Vorsitzenden zu jüngster Parlamentswahl


Prag (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Tschechischen Bischofskonferenz hat in einer kurzen Erklärung den Ausgang der jüngsten Parlamentswahl kommentiert und zum Gebet für den erkrankten Staatspräsidenten Milos Zeman aufgerufen. Für Zeman bitte man um Genesung und Kraft, damit er "die Hauptaufgaben des Staatsoberhaupts in dieser wichtigen Zeit erfüllen" könne, betonte der Olmützer Erzbischof Jan Graubner laut Mitteilung des Kirchenportals "Cirkev.cz". Da die Verhandlungen um die Zusammenarbeit der Parteien in Parlament und Regierung "nicht mühelos verlaufen" würden, rief Graubner auch hierzu zum Gebet auf, damit die Politiker "bei der Erfüllung ihrer Wahlversprechen und parteilichen Prioritäten nicht das Gemeinwohl aus den Augen verlieren".

Er wolle "den Siegern und zugleich allen Mitbürgern, die zur Wahl gegangen sind und so einen neuen Impuls zur weiteren Ausrichtung unseres Landes gegeben haben, eine herzliche Gratulation aussprechen", hielt Graubner zum Ergebnis der Wahl fest. Er hoffe auf eine "friedliche und funktionierende Ordnung nach der Wahl", so der Erzbischof, "in der die Stimme der Christen unverzichtbar und gut hörbar sein wird". Über den Gesundheitszustand von Präsident Zeman, der seit dem Wochenende auf der Intensivstation eines Spitals in Prag behandelt wird, gab es zuletzt keine weiteren Informationen. Eine Sprecherin des Krankenhauses erklärte am Montag nur, der Zustand Zemans sei "stabilisiert".


Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am Freitag und Samstag hatte das liberal-konservative Wahlbündnis Spolu (Gemeinsam) aus Demokratischer Bürgerpartei (ODS), christdemokratischer Volkspartei (KDU-CSL) und bürgerlich-liberaler TOP 09 mit einem Stimmenanteil von 27,8 Prozent die Partei ANO (Aktion unzufriedener Bürger) von Regierungschef Andrej Babis (27,1 Prozent) überholt. Zusammen mit dem Bündnis der Piraten und der Gruppierung Stan hat Spolu eine Mehrheit von 108 der 200 Sitze. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Kommunisten künftig nicht mehr im Unterhaus des Parlaments vertreten. Sie scheiterten wie die Sozialdemokraten an der Fünf-Prozent-Hürde. Regierungschef Babis verlor damit auch beide Partner seiner 2018 gebildeten Minderheitsregierung.

Die Katholische Kirche hat sich im abgelaufenen Wahlkampf diesmal völlig zurückgehalten. Mediales Interesse erweckte nur das Antreten zweier Persönlichkeiten mit einem Naheverhältnis zur Kirche: Die Wirtschaftswissenschaftlerin Hana Lipovska (30) verpasste den Einzug ins Abgeordnetenhaus, da der neu gegründete "Freie Block" (Volny blok), für den sie kandidierte, landesweit nur 1,33 Prozent der Stimmen erzielte. Lipovska war im Vorjahr vom früheren Bischofskonferenz-Vorsitzenden Kardinal Dominik Duka gegen erheblichen Widerstand auch innerhalb Bischofskonferenz als Vertreterin der Kirche in den Rat des öffentlich-rechtlichen Senders CTV nominiert worden.

Josef Nerusil (38), ein enger Mitarbeiter Kardinal Dukas vor allem im Bereich der Medienarbeit, kandidierte bei den Wahlen für die rechtspopulistische SPD (Freiheit und direkte Demokratie) Tomio Okamuras. Diese schaffte zwar mühelos den Wiedereinzug in die Abgeordnetenkammer, reüssierte aber nicht in Prag. Als Listenführer der Hauptstadt erhielt Nerusil nicht einmal halb so viele Vorzugsstimmen wie der wiedergewählte Jiri Hobza.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der Bischof und der Denunziant
  3. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  4. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  7. Cardinal Confusione
  8. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  11. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  12. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  15. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz