Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  9. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  10. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Kirche im Verfall
  13. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

Tschechien: Erzbischof Graubner ruft zum Gebet für Zeman auf

13. Oktober 2021 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Genesungswünsche an Staatspräsident in kurzer Erklärung des Bischofskonferenz-Vorsitzenden zu jüngster Parlamentswahl


Prag (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Tschechischen Bischofskonferenz hat in einer kurzen Erklärung den Ausgang der jüngsten Parlamentswahl kommentiert und zum Gebet für den erkrankten Staatspräsidenten Milos Zeman aufgerufen. Für Zeman bitte man um Genesung und Kraft, damit er "die Hauptaufgaben des Staatsoberhaupts in dieser wichtigen Zeit erfüllen" könne, betonte der Olmützer Erzbischof Jan Graubner laut Mitteilung des Kirchenportals "Cirkev.cz". Da die Verhandlungen um die Zusammenarbeit der Parteien in Parlament und Regierung "nicht mühelos verlaufen" würden, rief Graubner auch hierzu zum Gebet auf, damit die Politiker "bei der Erfüllung ihrer Wahlversprechen und parteilichen Prioritäten nicht das Gemeinwohl aus den Augen verlieren".

Er wolle "den Siegern und zugleich allen Mitbürgern, die zur Wahl gegangen sind und so einen neuen Impuls zur weiteren Ausrichtung unseres Landes gegeben haben, eine herzliche Gratulation aussprechen", hielt Graubner zum Ergebnis der Wahl fest. Er hoffe auf eine "friedliche und funktionierende Ordnung nach der Wahl", so der Erzbischof, "in der die Stimme der Christen unverzichtbar und gut hörbar sein wird". Über den Gesundheitszustand von Präsident Zeman, der seit dem Wochenende auf der Intensivstation eines Spitals in Prag behandelt wird, gab es zuletzt keine weiteren Informationen. Eine Sprecherin des Krankenhauses erklärte am Montag nur, der Zustand Zemans sei "stabilisiert".


Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am Freitag und Samstag hatte das liberal-konservative Wahlbündnis Spolu (Gemeinsam) aus Demokratischer Bürgerpartei (ODS), christdemokratischer Volkspartei (KDU-CSL) und bürgerlich-liberaler TOP 09 mit einem Stimmenanteil von 27,8 Prozent die Partei ANO (Aktion unzufriedener Bürger) von Regierungschef Andrej Babis (27,1 Prozent) überholt. Zusammen mit dem Bündnis der Piraten und der Gruppierung Stan hat Spolu eine Mehrheit von 108 der 200 Sitze. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Kommunisten künftig nicht mehr im Unterhaus des Parlaments vertreten. Sie scheiterten wie die Sozialdemokraten an der Fünf-Prozent-Hürde. Regierungschef Babis verlor damit auch beide Partner seiner 2018 gebildeten Minderheitsregierung.

Die Katholische Kirche hat sich im abgelaufenen Wahlkampf diesmal völlig zurückgehalten. Mediales Interesse erweckte nur das Antreten zweier Persönlichkeiten mit einem Naheverhältnis zur Kirche: Die Wirtschaftswissenschaftlerin Hana Lipovska (30) verpasste den Einzug ins Abgeordnetenhaus, da der neu gegründete "Freie Block" (Volny blok), für den sie kandidierte, landesweit nur 1,33 Prozent der Stimmen erzielte. Lipovska war im Vorjahr vom früheren Bischofskonferenz-Vorsitzenden Kardinal Dominik Duka gegen erheblichen Widerstand auch innerhalb Bischofskonferenz als Vertreterin der Kirche in den Rat des öffentlich-rechtlichen Senders CTV nominiert worden.

Josef Nerusil (38), ein enger Mitarbeiter Kardinal Dukas vor allem im Bereich der Medienarbeit, kandidierte bei den Wahlen für die rechtspopulistische SPD (Freiheit und direkte Demokratie) Tomio Okamuras. Diese schaffte zwar mühelos den Wiedereinzug in die Abgeordnetenkammer, reüssierte aber nicht in Prag. Als Listenführer der Hauptstadt erhielt Nerusil nicht einmal halb so viele Vorzugsstimmen wie der wiedergewählte Jiri Hobza.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  14. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz