Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

Heute vor 90 Jahren: C. S. Lewis wird „Hineingenommen in die Liebe“

28. September 2021 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lewis hatte 1931 eine tiefe Glaubenserfahrung. Er bestieg das Motorrad, als ein noch nicht an Christus Glaubender und als er abstieg, glaubte er, dass Christus der Sohn Gottes sei - Leseprobe aus: Helmut Müller, Hineingenommen in die Liebe


Kevelaer (kath.net) Am 28. 9. 1931 begann ein beispiellos fruchtbares christliches Schriftstellerleben. C. S. Lewis ist u. a. der Autor von „Dienstanweisungen an einen Unterteufel“ und den Narnia Chroniken. Gott zur Sprache bringen wie C. S. Lewis, sollte das nicht auch eine Anregung sein für alle, die sich jetzt auf den „synodalen Weg“ begeben?

Leseprobe aus: Helmut Müller, Hineingenommen in die Liebe – aber spüren wir sie auch im orbis catholicus? Skizzen einer autobiografischen Theologie

Vallendar (kath.net) C. S. Lewis hatte wenige Wochen nach einem intensiven Glaubensgespräch mit seinen Freunden J. R. R. Tolkien und Hugo Dyson am 28. Sept. 1931 während einer Motorradfahrt eine tiefe Glaubenserfahrung. Er bestieg das Motorrad, als ein noch nicht an Christus Glaubender und als er abstieg, glaubte er, dass Christus der Sohn Gottes sei. Er beschrieb die Erfahrung als „Joy“ (Freude). Drei Tage später am 1. Oktober 1931 schrieb er an seinen Freund Arthur Greeves: „Die Freuden dieser frühen Tage wurden uns gegeben, um uns in die Welt des Geistes zu locken, etwa so, wie die sexuelle Ekstase dazu da ist, Nachwuchs und Familienleben hervorzubringen. Sie waren hochzeitliche Leidenschaften. Zu wünschen, sie möchten wiederkehren oder sollten bleiben, ist wie der Wunsch, die Flitterwochen zu verlängern.“ Diese Notiz, nur drei Tage nach dem „Joy-Erlebnis“, ist absolut bemerkenswert. Was wäre gewesen, wenn Paulus sein Damaskuserlebnis nach drei Tagen niedergeschrieben hätte? Vergleichbar ist es m. E. mit dem Erlebnis Blaise Pascals, der seine Gotteserfahrung mit „Jahr der Gnade 1654, Montag, den 23. 11. […]Feuer. Gott Abrahams, Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewissheit, Gewissheit, Empfinden, Freude, Friede. Der Gott Jesu Christi“ in seine Kleidung einnähte.


   Der prominenteste Ort einer Gotteserfahrung war mit Sicherheit die von Paul Claudel, die dieser als 18 Jähriger in Notre Dame, dem einstmaligen Tempel der Vernunft der französischen Revolution erfuhr: „Im Nu wurde mein Herz ergriffen. Ich glaubte. Ich glaubte mit einer so mächtigen inneren Zustimmung mit solch unerschütterlicher Gewissheit, dass keinerlei Platz auch nur für den leisesten Zweifel offen blieb, dass von diesem Tag an alle Bücher, alles Klügeln, alle Zufälle eines bewegten Lebens meinen Glauben nicht zu erschüttern, ja auch nicht nur anzutasten vermochten ... Es ist wahr! Gott existiert, er ist da. Er ist jemand, er ist ein ebenso persönliches Wesen wie ich. Er liebt mich, er ruft mich."

Und Jahre später:
„Während ich auf das Magnifikat hörte, hatte ich die Offenbarung von einem Gott, der die Arme nach mir ausstreckte."

kath.net Lesetipp
Helmut Müller
Hineingenommen in die Liebe - aber spüren wir sie auch im orbis catholicus?
Skizzen einer autobiografischen Theologie
250 Seiten, Paperback
Fe-Verlag
ISBN /EAN: 9783717113355

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 physicus 28. September 2021 
 

@Robensl

Da kann ich nur beipflichten, auch, was das mehrmalige Lesen angeht ... vor kurzem habe ich, nach Hinweis von Mitforist @girsberg74, die oben erwähnten „Dienstanweisungen an einen Unterteufel“ gelesen, klasse. Manches ist wie auf den deutsch-syondalen Weg gemünzt. Zum Beispiel der teuflische Rat, man solle die Menschen zur Überzeugung bringen, dass das "wirkliche" Leben zählt (Stichwort "Lebenswirklichkeit"), und nicht die "Wahrheit". Hat man sie erstmal soweit, kann man ihnen viel an "Wirklichkeit" vorgaukeln.


3
 
 Innozenz11 28. September 2021 
 

Zustimmung

Werter @Robensl
da kann ich Ihnen nur zustimmen. C. S. Lewis gehört zu den basics und "Abschaffung des Menschen" ragt unter seinen vielen großartigen Werken noch ein ganzes Stück heraus.


3
 
 Robensl 28. September 2021 
 

Schriften von ihm sollte jeder kennen

"Die Abschaffung des Menschen" z.B. ist ein Meisterwerk. Ich verstand nicht gleich alles, musste einiges zwei-, dreimal lesen. Aber es war von den ersten Seiten an ein Eindruck wie beim Betrachten eines Gemäldes, bei dem man gleich merkt, dass es grossartig ist, auch wenn man (noch) nicht alles darin begreift.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby mit 61 Minuten Atemstillstand lebt
  2. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  3. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  4. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  5. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  6. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  7. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  8. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  9. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  12. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  13. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz