Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  8. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  9. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  10. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  11. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  12. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  13. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  14. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen
  15. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne

Neue konservative Familienlobbyorganisation in den USA

25. Juni 2021 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Linken gewinnen nicht, weil sie die Mehrheit hinter sich haben, sondern weil sie besser organisiert sind. Hier müssen die Konservativen entgegen halten, sagt Organisator Terry Schilling.


Washington D.C. (kath.net/jg) In den USA entsteht derzeit eine konservative Lobbyorganisation für Familien. Das „American Principles Project“ (APP) möchte eine Million Familien zusammenbringen, die auf die Politik Druck ausüben, wenn Familienthemen behandelt werden.

Es gebe bereits Familienorganisationen, welche in verschiedenen Bereichen gute Arbeit leisten. Was aber fehle, sei eine prononciert politische Organisation, die sich in die tagespolitische Diskussion einmische, sagte Terry Schilling, Gründer des APP, in einem Interview mit Fox News.

Die neue Organisation hat vier Schwerpunkte. Der erste betrifft das Schulwesen. Eltern sollen die freie Wahl haben, welche Schule ihr Kind besucht. Das zweite Anliegen sind Transgender-Themen. Die Organisation will verhindern, dass Jungen in Bewerben für Mädchen antreten können, wenn sie sich als Transgender bezeichnen. Ebenso sollen Umkleideräume und Toiletten für Mädchen diesen vorbehalten bleiben. Die „Indoktrinierung“ von Kindern mit der „Gender-Ideologie“ soll ebenfalls verhindert werden. Der dritte Schwerpunkt betrifft die kritische Rassentheorie, die nach Ansicht von Schilling zur Spaltung der Gesellschaft nach Hautfarbe beiträgt. Das vierte Anliegen sei für viele Eltern das wichtigste, sagt Schilling. Es betrifft den Schutz der Kinder von bestimmten Inhalten im Internet, insbesondere Pornographie.


Im Gegensatz zu anderen Familienorganisationen verzichtet APP auf eine religiöse Ausrichtung. Schilling ist der Ansicht, dass dadurch eine größere Zahl von Familien angesprochen werden kann. Er gibt sich kämpferisch. Die politische Linke sei nicht deshalb erfolgreich, weil sie die Mehrheit hinter sich habe, sondern weil sie gut organisiert sei. Die Konservativen müssten dem entgegen wirken. „Es gibt mehr als 130 Millionen Familien in den USA. Ich brauche nicht alle 130, mir genügt eine Million“, sagt er im Interview mit Fox News. Dann sei Veränderung möglich.

Das „American Principles Project“ wurde 2009 gegründet. Einer der Mitbegründer war der katholische Intellektuelle Robert P. George. Die Organisation setzt sich für den Respekt für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, für die Ehe als dauerhafte Verbindung eines Mannes mit einer Frau, die klassische Familie und die Anerkennung von zwei Geschlechtern.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. Slowenischer Künstler gestaltet Bild für Weltfamilientreffen 2022
  2. Kurienkardinal: Familienseelsorge ist vielerorts noch veraltet
  3. Experte: Kirche sollte mehr Familien heiligsprechen
  4. 33 Staaten unterzeichnen Erklärung: Kein Recht auf Abtreibung
  5. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie

USA

  1. USA: Lebensschutzorganisation von Google zensiert
  2. Prozess gegen Lockdown: ‚Ein harter Kampf für die Bewahrung der Religionsfreiheit’
  3. US-Senat beschließt Resolution gegen öffentliche Finanzierung von Abtreibungen
  4. ‚Niemand kann behaupten, ein gläubiger Katholik zu sein und Abtreibung gutheißen’
  5. ‚Wir werden nicht ruhen, bis Abtreibung undenkbar geworden ist’

Politik

  1. ‚Die Linke’ will Strafbarkeit von Spätabtreibungen abschaffen
  2. ‚Niemand kann behaupten, ein gläubiger Katholik zu sein und Abtreibung gutheißen’
  3. USA: Demokratischer Senator gegen öffentliche Finanzierung von Abtreibungen
  4. Beten wir für die Bischöfe, ‚damit sie den Mut haben ihren heiligen Eid zu erfüllen’
  5. Lebensschützer: Schlechte Zukunftsaussichten für Demokratische Partei in den USA







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  7. 'Einige sähen mich lieber tot'
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  12. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"
  13. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  14. Eucharistischer Kongress: Großes Glaubenszeugnis einer protestantischen Pastorin, jetzt katholisch
  15. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz