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| ![]() US-Familien ziehen in Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werdenvor 2 Stunden in Familie, keine Lesermeinung Die wichtigsten Gründe für diese Entwicklung sind bezahlbarer Wohnraum, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und mehr Freiheit. Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg) Laut der IFS-Studie stieg die Zahl der unter 18-Jährigen in den Staaten, die 2024 für Donald Trump gestimmt haben, von 43,1 Millionen im Jahr 2019 auf 43,7 Millionen im Jahr 2024. In den Staaten, die für Kamala Harris votierten, sank hingegen die Zahl der unter Fünfjährigen von 8,2 Millionen auf 7,6 Millionen – ein Rückgang um 600.000 Kinder in nur fünf Jahren. Besonders dramatisch ist der Verlust in Kalifornien, das allein rund 290.000 Kinder unter fünf Jahren einbüßte. Während die allgemeine Fertilitätsrate in den USA weiter sinkt, weisen republikanisch regierte Staaten nach wie vor höhere Geburtenraten auf als Staaten mit demokratischer Mehrheit. Doch der entscheidende Faktor für das Wachstum an Kindern in republikanisch regierten Staaten ist die Netto-Zuwanderung von Familien. Die fünf am schnellsten wachsenden Staaten – South Carolina, Idaho, North Carolina, Texas und Utah – werden allesamt von Republikanern regiert. Dagegen gehören vier der fünf Staaten mit Bevölkerungsrückgang zu den demokratischen Hochburgen (u. a. Vermont, Hawaii, New Mexico und Kalifornien). Der Hauptgrund liegt laut Patrick T. Brown, Fellow am Ethics and Public Policy Center und Autor der IFS-Analyse, in der Bezahlbarkeit von Wohnraum. Staaten mit günstigeren Häusern und Wohnungen ziehen Eltern mit kleinen Kindern deutlich stärker an – und fast alle diese Staaten sind republikanisch regiert. Idaho, South Carolina, Florida, Tennessee und sogar Washington, D.C. verzeichneten in den letzten fünf Jahren einen Zuwachs von über 10 % bei verheirateten Paaren mit Kindern unter fünf Jahren. Im Gegensatz dazu verloren Kalifornien, New York und Illinois genau diese Familiengruppe. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Jobwachstum in vielen republikanisch geprägten Regionen, etwa in Städten wie Wilmington (North Carolina), Charlottesville (Virginia) oder Chattanooga (Tennessee). Es findet eine Art „große Umsortierung“ statt: Mittelständische Familien verlassen teure Metropolen wie New York oder San Francisco und ziehen in den Sun Belt (Gebiet südlich des 37. Breitengrades wie Texas, Louisiana oder Florida) oder in Vororte mit besserer Lebensqualität und niedrigeren Kosten. Experten wie Matt Carpenter vom Family Research Council sehen in den Zahlen einen klaren Beleg dafür, dass demokratisch regierte Staaten durch hohe Steuern, hohe Regulierungsdichte und – nach ihrer Sicht – familienfeindliche Politik einen hohen Preis zahlen. „Das ist ein Weckruf für die anti-natalistische Linke in den blauen Staaten“, sagt Carpenter. Familien könnten in republikanisch regierten Staaten mit weniger Staatseinfluss, mehr Freiheit, günstigerem Wohnraum und oft besseren schulpolitischen Optionen ziehen. Langfristig könnte diese Wanderung die politische Landkarte nachhaltig verändern: Jede abwandernde Familie nimmt nicht nur Steuerzahler und Wirtschaftskraft mit, sondern auch zukünftige Wähler. Nach der Volkszählung 2030 könnten republikanisch dominierte Staaten mehrere Sitze im Repräsentantenhaus und damit auch Stimmen im Wahlmänner-College hinzugewinnen – während demokratisch regierte Staaten entsprechend verlieren. Einige Prognosen sehen bereits jetzt einen möglichen Zuwachs von 10–11 Wahlmänner-Stimmen für traditionell republikanische Staaten. Patrick T. Brown rät den wachsenden republikanisch regierten Staaten, sich nicht auszuruhen. Um attraktiv für Familien zu bleiben, sollten sie weiterhin Bauland freigeben, dichtere Bebauung in Städten und Vororten erlauben und familienpolitische Maßnahmen wie staatliche Kindergutschriften oder bezahlten Elternurlaub ausbauen. Die Zahlen deuten darauf hin, dass amerikanische Familien zunehmend mit den Füßen abstimmen – und dass die familienfreundlichere Politik in republikanisch regierten Staaten offenbar ein entscheidender Standortfaktor geworden ist.
Foto: Symbolbild
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