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| ![]() US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisationvor 2 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Geht es im Konflikt zwischen Präsident Trump und Papst Leo im Hintergrund auch ums Geld? Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg) Die US-Regierung hat einen langjährigen Vertrag im Wert von jährlich 11 Millionen Dollar mit Catholic Charities der Erzdiözese Miami gekündigt. Der Vertrag betraf die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten und wird innerhalb der nächsten drei Monate zur Schließung der entsprechenden Einrichtung im Miami-Dade County (US-Bundesstaat Florida) führen. Der Vertrag wurde über das Office of Refugee Resettlement (ORR) im US-Gesundheitsministerium (HHS) abgewickelt. Er bestand seit mehr als 60 Jahren – seit 1960 – und sah vor, dass Catholic Charities unbegleitete minderjährige Migranten in Pflegefamilien, Gruppenunterkünften oder anderen Einrichtungen betreute. Die Organisation fungierte dabei quasi als bundesfinanziertes Pflegesystem, unabhängig von den staatlichen Jugendschutzbehörden. Die Pressereferentin des HHS, Emily G. Hillard, erklärte gegenüber dem Miami Herald, dass das ORR „nicht genutzte Einrichtungen schließt und konsolidiert“. Dies geschehe im Rahmen der Bemühungen der Trump-Administration, die illegale Einreise sowie das Schmuggeln und den Handel mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern zu stoppen. Tatsächlich ist die Zahl der unbegleiteten Migrantenkinder in der Obhut des HHS stark gesunken: Derzeit betreut die Behörde nur noch etwa 1.900 Kinder – im Vergleich zu über 22.000 während der Biden-Administration. Thomas Wenski, der Erzbischof von Miami, äußerte sich überrascht und bedauerte die Entscheidung. In einem Kommentar erklärte er: „Die US-Regierung hat abrupt beschlossen, die mehr als 60-jährige Beziehung mit Catholic Charities in der Erzdiözese Miami zu beenden. Warum diese Finanzierung gestrichen wurde, ist uns ein Rätsel.“ Er betonte jedoch ausdrücklich, dass der Schritt nichts mit den jüngsten Spannungen zwischen Papst Leo und Präsident Trump zu tun habe. Die Kündigung fällt zeitlich mit einer öffentlichen Kontroverse zwischen Präsident Trump und Papst Leo zusammen. Trump hatte den Papst scharf kritisiert und ihm vorgeworfen, den Iran bei der Entwicklung einer Atombombe zu unterstützen und der „radikalen Linken“ entgegenzukommen. Papst Leo antwortete darauf, er habe keine Angst vor der Regierung Trump und werde weiterhin laut die Botschaft des Evangeliums verkünden.
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