Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. „Warum bin ich Christ“
  12. Was eine Messe wiegt
  13. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren

5. Juli 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die USA würden die ausstehenden Beiträge an die Vereinten Nationen als Druckmittel für notwendige Reformen einsetzen, sagte der Außenminister bei einer Anhörung im Kongress.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
US-Außenminister Marco Rubio hat in einer Kongressanhörung scharfe Kritik an den Vereinten Nationen geübt. Die UNO habe „ihren Zweck“ und „ihre Mission“ verloren und sei bei der Bewältigung großer internationaler Krisen weitgehend wirkungslos geblieben. Gleichzeitig kündigte er an, dass die USA ihre Beiträge als Hebel nutzen wollen, um tiefgreifende Reformen durchzusetzen.

Auf die direkte Frage des republikanischen Abgeordneten Tim Burchett, warum die USA überhaupt noch Mitglied der UN seien, antwortete Rubio: „Die Vereinten Nationen sind für uns natürlich eine sehr frustrierende Angelegenheit, vor allem weil sie bei den meisten großen Krisen auf der Welt nicht in der Lage sind einzugreifen oder eine konstruktive Rolle zu spielen. Sie haben ihren Zweck verloren, sie haben ihre Mission verloren.“


Dennoch sieht Rubio begrenzten Nutzen in der Organisation. Die US-Vertretung bei der UN arbeite aktiv an Reformen und nutze die ausstehenden Beiträge als Druckmittel. Beispiele für positive Zusammenarbeit seien etwa die Unterstützung einer internationalen Truppe zur Bekämpfung von Bandengewalt in Haiti oder humanitäre Hilfsprogramme. Wichtig sei dabei jedoch, dass das Geld nicht in den „NGO-Industriekomplex“ fließe, sondern den nationalen Interessen der USA diene und tatsächlich Menschen in Not helfe.

Rubio betonte weiter, dass unter der Trump-Regierung Schluss sei mit der Finanzierung von „Puppentheatern und all diesen anderen dummen Dingen“. Die USA wollten sicherstellen, dass humanitäre Hilfe echt ankomme und nicht für ideologische Projekte missbraucht werde.

LifeSiteNews und andere Beobachter werfen der UN seit Langem vor, linke und progressive Positionen zu fördern – insbesondere im Bereich der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, was häufig Abtreibungen einschließt. Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wird dabei wiederholt kritisiert, weil er mit Organisationen zusammenarbeitet, die Abtreibungen fördern und durchführen. Die Regierung Trump hat bereits Konsequenzen gezogen. Die USA sind aus zahlreichen als links geltenden internationalen Organisationen ausgetreten, haben die Mexico-City-Maßnahmen, die Abtreibungsfinanzierung im Ausland verbieten, wieder eingeführt und Fördermittel für entsprechende Programme eingefroren.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit

UNO

  1. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  4. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  5. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  6. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  7. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  5. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  6. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  11. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  12. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  13. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  14. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  15. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz