Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. So nicht, Mr. Präsident!
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  14. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung

vor 3 Stunden in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach seiner Verhaftung durch das FBI und einer Klage des Justizministeriums, von der er freigesprochen wurde, klagte Houck, weil er sich in seinen Bürgerrechten verletzt sah. Der Prozess endete mit einer Einigung.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der Lebensschützer Mark Houck, Vater von neun Kindern aus Pennsylvania und Freiwilliger bei „40 Days for Life“ (dt. „40 Tage für das Leben“), hat einen bedeutenden juristischen Erfolg errungen. Im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung erhält er eine siebenstellige Summe, also mehr als eine Million US-Dollar. Houck hatte in einem Bundesgerichtsverfahren das US-Justizministerium (DOJ) unter der Regierung Biden geklagt. Das Justizministerium hatte Houck 2022 ins Visier genommen und von der Bundespolizeibehörde FBI in einer aufwändigen Aktion verhaften lassen und ihn strafrechtlich verfolgt.

Es begann im Jahr 2021, als Mark Houck mit seinem damals elfjährigen Sohn vor einer Planned-Parenthood-Klinik betete und für das ungeborene Leben eintrat. Ein Helfer (Escort) der Abtreibungsklinik verhielt sich aggressiv gegenüber dem Jungen. Houck schritt ein, um seinen Sohn zu schützen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher der Escort zu Boden ging. Die örtliche Polizei ermittelte und die Staatsanwaltschaft lehnte eine Anklage ab. Der Fall galt als erledigt.


Dennoch schaltete sich das Bundes-Justizministerium ein. Im April 2022 erhielt Houck ein Schreiben, in dem eine Untersuchung wegen Verstoßes gegen den Freedom of Access to Clinic Entrances Act (FACE Act) angekündigt wurde. Dieses Bundesgesetz schützt den Zugang zu Abtreibungskliniken, wird jedoch von Kritikern häufig als Instrument gegen friedliche pro-life-Demonstranten eingesetzt.

Am 23. September 2022 eskalierte der Fall dramatisch: Rund 25 schwer bewaffnete FBI-Agenten stürmten frühmorgens das Haus der Familie Houck. Mark Houck wurde vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder festgenommen, in Handschellen gelegt und stundenlang verhört. Die Agenten richteten automatische Waffen auf die Familie. Houck wurde in die FBI-Zentrale in Philadelphia gebracht und dort weitere sechs Stunden verhört.

Das Justizministerium erhob zwei Anklagepunkte gegen ihn und drohte mit bis zu elf Jahren Haft. Die Thomas More Society, die Houck verteidigte, hatte zuvor angeboten, ihn freiwillig vorzuführen – das Angebot wurde ignoriert. Kritiker sahen in der Aktion ein abschreckendes Signal an alle Lebensschützer.

Im Januar 2023 kam es zum Prozess. Nach nur einer Stunde Beratung sprach die Jury Mark Houck in allen Punkten frei. Die Geschworenen sahen keine ausreichenden Beweise für eine Verletzung des FACE Act. Houck und seine Unterstützer feierten den Freispruch als Sieg gegen die Instrumentalisierung des Justizsystems gegen Menschen des Glaubens und des Lebensschutzes.

Nach dem Freispruch verklagte Houck, vertreten durch die Anwälte des „40 Days for Life Institute of Law & Justice“, das Justizministerium auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Ermittlungen, exzessiver Gewaltanwendung und unrechtmäßiger Verfolgung. Nun, im April 2026, wurde bekannt, dass das Verfahren mit einer Einigung endete. Die Familie Houck erhält damit eine siebenstellige Summe als finanzielle Entschädigung für die erlittenen Traumata, die Kosten und die Belastung.

Shawn Carney, Präsident und Geschäftsführer von „40 Days for Life“, kommentierte den Erfolg: „Heute haben wir eine riesige Ankündigung bei ‚40 Days for Life‘ und einen großen Sieg für die Redefreiheit.“ Er bezeichnete den Fall als „das größte Beispiel dafür, wie das Justizministerium unter Biden für die Verfolgung und Einschüchterung pro-life-Amerikaner zur Rechenschaft gezogen wird“. Carney betonte, die Familie habe „über eine Million Dollar für das erhalten, was sie durchmachen musste“.

 

Foto: Archivbild Mark Houck und Familie

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  2. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  3. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  4. US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
  5. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  6. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  7. Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
  8. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  9. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  10. US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz