Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  2. Ein unvermeidliches Schisma?
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  7. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  10. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  11. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
  14. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  15. Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche

Kardinal Hollerich: Kirche zeigte in Pandemie zu wenig Einsatz

14. Juni 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Luxemburger Erzbischof im Interview: Man muss "leider feststellen, dass wir für die meisten Menschen wenig von Bedeutung waren"


Rom (kath.net/KAP) In der Pandemie hätte die Kirche nach Ansicht des Luxemburger Erzbischofs, Kardinal Jean-Claude Hollerich (Archivfoto), mehr über die Ängste der Menschen vor dem Sterben sprechen sollen. "Wir hätten mehr bekennen müssen: Wir haben keine Angst vor dem Tod", so der Kardinal im Kathpress-Interview am Samstag in Rom. Der Wille, die Arbeit als Christen zu tun "so gut, wie es geht - auch auf die Gefahr, dass uns das Virus erwischt", sei nicht genügend deutlich geworden.


Hollerich bezweifelte, dass Menschen genügend hätten spüren können, "dass wir sie gerne haben und uns für sie einsetzen". Man müsse "leider feststellen, dass wir für die meisten Menschen wenig von Bedeutung waren. Das muss uns bescheidener machen", mahnte der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE anlässlich eines Besuches der Kommission im Vatikan.

Mit Blick auf die EU war Hollerich "nicht so entsetzt wie andere" über die Probleme der Impfstoff-Beschaffung. Hinterher lasse sich vieles leichter kritisieren. Besonders erschreckt hätten ihn zu Beginn der Pandemie die aufkeimenden Nationalismen, als die Grenzen dichtgemacht worden seien.

Auf beiden Seiten der deutsch-luxemburgischen Grenze habe es Vorfälle gegeben, die von Hass geprägt gewesen seien, so der Luxemburger Erzbischof. "Das zeigt uns, wie schlimm es wäre, wenn es die EU nicht mehr gäbe", so Hollerich weiter. "Wir haben gesehen, wie wichtig offene Grenzen sind, wie wichtig Schengen ist. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen."

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  6. Ein unvermeidliches Schisma?
  7. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  11. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  12. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten
  13. Vor 50 Jahren anerkannt: Die wunderbare Heilung des Soldaten Vittorio Micheli in Lourdes
  14. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  15. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz