Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Es gibt keine zweite Chance mehr
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Mit Bischof Felix zur einzigen Pfarrei im Bistum?

28. März 2021 in Schweiz, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Daniel Ric: Eine Farce im Bistum Basel zur Leitung von Pfarreien und der Spendung der Sakramente.


Solothurn (kath.net/ sb)

Der Priestermangel im Bistum Basel sei mitunter ein hausgemachter, schrieb Daniel Ric, Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi. In einem Kommentar vom 25. März in der NZZ kritisierte Ric – selber Leiter der entsprechenden staatskirchenrechtlichen Institution im Kanton Aargau – die bewusste Umgehung der römisch-katholischen Vorgabe, dass ein Priester eine Pfarrei leiten muss.

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, missachte die Instruktion der Kleruskongregation vom letzten Sommer bewusst seit Längerem und rechtfertige dies mit dem dualen System in der Schweiz und dem Priestermangel. Ausserdem habe der Bischof grosse Vorbehalte gegenüber Priestern aus anderen Regionen der Schweiz oder aus dem Ausland. Ric wirft einen genaueren Blick auf die Argumente und die Situation im Bistum Basel und schreibt diesbezüglich von einer Farce des Bischofs.


Zum einen sei die breite Beteiligung der Gläubigen nicht da, «was eine Grundvoraussetzung für eine demokratische Mitbestimmung in der Kirche ist.» Der Anteil der praktizierenden Katholiken sinke stark im Bistum Basel, stärker als in den anderen Bistümern. «Zweitens fehlt es dem Oberhirten der grössten Schweizer Diözese am Willen, seine Macht mit seinen Priestern und engagierten Laien zu teilen, was trotz allen Vorurteilen gegenüber der katholischen Hierarchie auch weltkirchlich einen negativen Sonderfall darstellt.»

Priester werden häufig nicht als Leiter eines gewissen Gebietes eingesetzt, sondern nur als Mitarbeiter eines Laientheologen. «Progressive Kreise mögen sich freuen, wenn an den Altären oft Frauen und Männer die Eucharistiefeier eines Priesters durch alternative Gottesdienstformen ersetzen, obwohl Priester vorhanden wären, um eine Messe zu lesen und weitere Sakramente zu spenden.»

Weiter schreibt Ric in der NZZ, dass der Bischof «mit seiner extrem restriktiven Personalpolitik gegenüber Priestern, die auch Schweizer betrifft, […] er einen hausgemachten Priestermangel» schaffe. Damit wird der Zusammenschluss von Pfarreien immer mehr begünstigt, so dass am Schluss nur noch eine Pfarrei mit dem Bischof an der Spitze stehe. Natürlich werde kirchenrechtlich Priester mit der juristdiktionellen Leitung einer Pfarrei beauftragt, aber dies sei nur auf dem Papier so. In der Praxis leiten Laientheologen die Pfarreien und Seelsorgeverbände und der Priester sei entmachtet.

 

Foto: Bischof Felix Gmür in der St. Ursenkathedrale, Solothurn: Bischof Felix Gmür. © Hanspeter Baertschi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Basel

  1. Zuger Politiker wollen Zahlungen des Kantons an Bistum Basel ‚überdenken’
  2. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  3. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  4. Aktive Sterbehilfe? – Keine Antwort ist auch eine Antwort!
  5. Schweiz: Katholischer Pfarrer Sabo unterstützt assistierten Selbstmord
  6. Wie der Bischof von Basel katholische Priester vertreibt
  7. Katholisches Bistum Basel für 'Ehe für alle' in der Schweiz
  8. Der Bischof von Basel braucht keine Sexualmoral der Kirche
  9. Leserbrief in Tageszeitung: 'Des Bischofs doppelte Zunge'
  10. Schweizer Kaplan flog am Zoll auf: Goldbarren in Schokolade versteckt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  9. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  10. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  13. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  14. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  15. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz