Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Mit Bischof Felix zur einzigen Pfarrei im Bistum?

28. März 2021 in Schweiz, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Daniel Ric: Eine Farce im Bistum Basel zur Leitung von Pfarreien und der Spendung der Sakramente.


Solothurn (kath.net/ sb)

Der Priestermangel im Bistum Basel sei mitunter ein hausgemachter, schrieb Daniel Ric, Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi. In einem Kommentar vom 25. März in der NZZ kritisierte Ric – selber Leiter der entsprechenden staatskirchenrechtlichen Institution im Kanton Aargau – die bewusste Umgehung der römisch-katholischen Vorgabe, dass ein Priester eine Pfarrei leiten muss.

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, missachte die Instruktion der Kleruskongregation vom letzten Sommer bewusst seit Längerem und rechtfertige dies mit dem dualen System in der Schweiz und dem Priestermangel. Ausserdem habe der Bischof grosse Vorbehalte gegenüber Priestern aus anderen Regionen der Schweiz oder aus dem Ausland. Ric wirft einen genaueren Blick auf die Argumente und die Situation im Bistum Basel und schreibt diesbezüglich von einer Farce des Bischofs.


Zum einen sei die breite Beteiligung der Gläubigen nicht da, «was eine Grundvoraussetzung für eine demokratische Mitbestimmung in der Kirche ist.» Der Anteil der praktizierenden Katholiken sinke stark im Bistum Basel, stärker als in den anderen Bistümern. «Zweitens fehlt es dem Oberhirten der grössten Schweizer Diözese am Willen, seine Macht mit seinen Priestern und engagierten Laien zu teilen, was trotz allen Vorurteilen gegenüber der katholischen Hierarchie auch weltkirchlich einen negativen Sonderfall darstellt.»

Priester werden häufig nicht als Leiter eines gewissen Gebietes eingesetzt, sondern nur als Mitarbeiter eines Laientheologen. «Progressive Kreise mögen sich freuen, wenn an den Altären oft Frauen und Männer die Eucharistiefeier eines Priesters durch alternative Gottesdienstformen ersetzen, obwohl Priester vorhanden wären, um eine Messe zu lesen und weitere Sakramente zu spenden.»

Weiter schreibt Ric in der NZZ, dass der Bischof «mit seiner extrem restriktiven Personalpolitik gegenüber Priestern, die auch Schweizer betrifft, […] er einen hausgemachten Priestermangel» schaffe. Damit wird der Zusammenschluss von Pfarreien immer mehr begünstigt, so dass am Schluss nur noch eine Pfarrei mit dem Bischof an der Spitze stehe. Natürlich werde kirchenrechtlich Priester mit der juristdiktionellen Leitung einer Pfarrei beauftragt, aber dies sei nur auf dem Papier so. In der Praxis leiten Laientheologen die Pfarreien und Seelsorgeverbände und der Priester sei entmachtet.

 

Foto: Bischof Felix Gmür in der St. Ursenkathedrale, Solothurn: Bischof Felix Gmür. © Hanspeter Baertschi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Basel

  1. Zuger Politiker wollen Zahlungen des Kantons an Bistum Basel ‚überdenken’
  2. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  3. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  4. Aktive Sterbehilfe? – Keine Antwort ist auch eine Antwort!
  5. Schweiz: Katholischer Pfarrer Sabo unterstützt assistierten Selbstmord
  6. Wie der Bischof von Basel katholische Priester vertreibt
  7. Katholisches Bistum Basel für 'Ehe für alle' in der Schweiz
  8. Der Bischof von Basel braucht keine Sexualmoral der Kirche
  9. Leserbrief in Tageszeitung: 'Des Bischofs doppelte Zunge'
  10. Schweizer Kaplan flog am Zoll auf: Goldbarren in Schokolade versteckt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz