Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Zuger Politiker wollen Zahlungen des Kantons an Bistum Basel ‚überdenken’

15. Mai 2024 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weniger als die Hälfte der Bevölkerung des Kantons Zug sei katholisch. Deshalb sei es nicht gerechtfertigt, dass alle Steuerzahler für das katholische Bistum Basel zahlen.


Zug (kath.net/jg)
Luzian Franzini von der linken ALG (Alternative – Die Grünen Zug) hat im Kantonsrat von Zug eine Initiative gestartet, welche die Zuwendungen des Kantons an das Bistum Basel reduzieren oder ganz beenden soll. Dies berichtet die Schweizer Nachrichtenplattform zentralplus.ch.

Gemeinsam mit Abgeordneten der Sozialdemokratischen Partei (SP) und der Grünliberalen Partei (GLP) will Franzini den Kanton dazu bringen, die Zahlungen zu überdenken und gegebenenfalls ganz zu beenden. Zwischen dem Kanton Zug und dem Bistum Basel besteht seit 1828 ein Konkordat, welches den Kanton dazu verpflichtet, einen Teil seiner Einnahmen an das Bistum Basel zu überweisen. Damit werden Lohnkosten für Domherren und anteilsmäßig für den Bischof bezahlt.


Franzini ist der Ansicht, die Zahlungen seien „anachronistisch“. Er will das Konkordat überdenken. Gegenüber kath.ch sagte er, dass weniger als die Hälfte der Bewohner von Zug katholisch sei. Deshalb sei es nicht gerechtfertigt, dass alle Steuerzahler für das katholische Bistum Basel zahlen, sagt Franzini.

Er kritisiert außerdem den Umgang des Bistums Basel mit der Aufklärung und Verhinderung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Nach seiner Ansicht solle der Kanton Zug trotz seiner katholischen Tradition derlei nicht finanzieren.

Über die parlamentarische Initiative („Motion“) wird am 23. Mai entschieden. Sie braucht ein Drittel der Stimmen um an die Regierung des Kantons überwiesen zu werden. Diese muss dazu Stellung nehmen, was aber bis zu einem Jahr dauern kann. Franzini ist optimistisch, dass sein Vorstoß auch von anderen Fraktionen im Zuger Kantonsrat unterstützt werden wird. Er hofft sogar auf eine Mehrheit.

Das Bistum Basel hat auf Anfrage von kath.ch keine Stellungnahme abgegeben, da die Motion noch nicht offiziell eingereicht sei.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Basel

  1. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  2. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  3. Mit Bischof Felix zur einzigen Pfarrei im Bistum?
  4. Aktive Sterbehilfe? – Keine Antwort ist auch eine Antwort!
  5. Schweiz: Katholischer Pfarrer Sabo unterstützt assistierten Selbstmord
  6. Wie der Bischof von Basel katholische Priester vertreibt
  7. Katholisches Bistum Basel für 'Ehe für alle' in der Schweiz

Konkordat

  1. Konkordatsänderung in Niedersachsen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  4. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  5. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  6. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  7. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  8. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  9. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  10. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  11. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  12. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  13. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  14. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  15. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz