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Kommunion in Briefkästen verteilen? – „Eine bloße Verteilaktion der Kommunion ist zu unterlassen“

23. Februar 2021 in Schweiz, 10 Lesermeinungen
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St. Galler Bischof Markus Büchel hatte diese Praxis einiger Seelsorger seines Bistums im ersten Lockdown untersagt


St. Gallen (kath.net) „Die sogenannte «Kommunion-Lieferung» betraf den ersten Lockdown und das Verhalten einiger Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Gläubigen die Heilige Kommunion in den Briefkasten hinterlegten, um keinen persönlichen Kontakt eingehen zu müssen. Bischof Markus Büchel reagierte auf dieses Vorgehen und verbot diese Praxis.“ Das sagte der Wiener Laientheologe im Interview mit dem umstrittenen Portal der katholischen Kirche in der Schweiz, „kath.ch“, auf Nachfrage. Bischof Büchel wollte, dass eine „bloße Verteilaktion der Kommunion“ zu unterlassen sei. Hausbesuche seien ja „unter strengen hygienischen Maßnahmen“ gestattet. Dabei werde die Krankenkommunion“ eingebunden in gemeinsames Beten und lässt eine spirituelle und religiöse Atmosphäre entstehen. Dies ist dem Anlass entsprechend und würdig.“
 


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Lesermeinungen

 grumpycath. 24. Februar 2021 
 

Ja, Monsignore Schlegl: Ein Irrsinn!

Wenn ich meiner lb. Frau den Herrn in der hl. Kommunion in einer Pyxis mit nach Hause tragen darf, so stecke ich die Pyxis in die Hemdtasche an meinem Herzen, gehe von der Kirche schnurstracks auf direktem Wege nach Hause ohne irgendwelchen Aufenthalt oder Umwege und bete dabei einen mir an einem freikirchlichen Versammlungshaus angebrachten Gebetsspruch, der mir auffiel:

"Jesus Christus ist unser Herr - IHM allein gehört die Ehre!"

Der Spruch war wohl anders (konfessionell abgrenzend) gemeint - aber hier passt er.

Meine Frau begrüßt den Herrn in der hl. Kommion stets erst einmal laut: "Guten Tag, lieber Gott!"

Wir haben im Wohnzimmer ein von meiner Schwiegermutter ererbtes extra dafür gesticktes Deck hen, auf das die Pyxis gelegt wird, dazu geweihtes Standkreuz und 2 brennende Kerzen.

Meine Frau betet dann erst einmal still, bevor sie die hl. Kommunion empfängt und danach natürlich auch.


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 SalvatoreMio 24. Februar 2021 
 

Wer ist Christus für junge Theologen und kirchl. Mitarbeiter ?

Gott sei es gedankt, dass der Bischof dieses Elend schnell unterbunden hat. Es fragt sich nur, was in den Köpfen junger Theologen und Helfer vor sich geht, die so einen Wahnsinn in Gang setzen konnten. Da fehlt das Wesentliche, was meines Erachtens den Glaubensabfall beschleunigt hat: mangelnde Ehrfurcht vor dem Herrn! Und damit schleichende Umwandlung der Kirche in eine caritative Organisation.


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 rosengarten1997 23. Februar 2021 

Quo vadis Sancta Ecclesia ?

Einhergehend mit der Ausbreitung des Virus Covid 19, hat man den Eindruck, dass die Verwirrung innerhalb der katholischen Kirche ähnlich zunimmt. Es dreht mir nein, nicht den Magen, sondern das Herz herum, wenn ich solche Absurdität höre. Ein Sakrileg sondergleichen, das an Ignoranz und Unverständnis gegenüber dem Allerheiligsten !!!, begangen, von Gläubigen, die im Dienste der Kirche stehen, kaum noch zu überbieten ist! Da kann es nicht mehr wundern, wenn zunehmend Gläubige Katholiken in der Sonntagsmesse, sich nicht mehr bemühen während der Wandlung zu Knien, eine Beobachtung die mir immer mehr auffällt und die zunehmend Schule zu machen scheint.
Wo der Sinn für das Heilige und die Ehrfurcht verloren geht, da ist der Glaubensabfall vorprogrammiert, auch hier schauen die meisten Priester und Bischöfe einfach zu und keiner ist dazu geneigt auch nur den Hauch einer Kritik zu äußern. Immerhin verbot Bischof Markus Büchel dieses Sakrilegische tun, danke eure Eminenz!


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 Simon Tolon 23. Februar 2021 
 

Sakramentenverständnis? Abspaltung statt Ökumene

So wird das nichts. Man muss wohl konstatieren, dass nicht nur das Sakramentenverständnis von Evangelischen und Katholischen ein anderes ist, sondern inzwischen auch das Sakramentenverständnis der "alten Kirche" eine anderes als das der "neuen Kirche" ist. Das Schismatisieren geht weiter. Man sieht daran: Es ist ein Irrweg.


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 Herbstlicht 23. Februar 2021 
 

absurd und grotesk!

Jesus, wenige Stunden vor Seinem Tod:
"Nehmt und eßt; das ist Mein Leib." (Mt 26,26)

Der Leib Christi, verborgen in der Hostie - ein Gegenstand wie alle anderen, hineingeworfen in den Briefkasten.
Das ist so schockierend, aber auch so grotesk, dass man sich dies vor einem Jahr niemals hätte vorstellen können.

Gut, dass Bischof Markus Büchel dies bereits im ersten Lockdown unterbunden hat, sonst wäre diese Art von "Kommunionausteilung" womöglich auch weiterhin praktiziert worden.


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 Stephaninus 23. Februar 2021 
 

Gut hat der Bischof

von St.Gallen dieser Ungeheuerlichkeit einen klaren Riegel geschoben!


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 elisabetta 23. Februar 2021 
 

Haben Leute,

die zu solchen Ideen fähig sind, noch alle Tassen im Schrank? Sie können gewöhnliche Backoblaten nicht unterscheiden vom wahrhaftigen Leib und Blut Christi. Das können nur Taufscheinkatholiken sein, die dem Protestantismus frönen, der ja "nur" vom heiligen Brot spricht, das man gemeinsam mit Werbeprospekten etc. in den Postkasten werfen kann. Da darf nur das Ablaufdatum nicht überschritten werden.


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 SCHLEGL 23. Februar 2021 
 

Ein Irrsinn!

Also für so etwas habe ich ÜBERHAUPT kein Verständnis! Das Allerheiligste Sakrament darf nicht aus der Hand des geweihten Amtsträgers, oder allenfalls Kommunionsspenders gegeben werden.
Ich habe Fotos aus Russland gesehen, wo Priester der orthodoxen Kirche in Schutzanzügen, über die sie das Epitrachilion (Stola)gelegt haben, zu Kranken u. Sterbenden gegangen sind.
In der griechisch katholischen Kirche der Ukraine, machen dies meistens unverheiratete Priester jüngeren Alters, also Mönche! Leider ist es bei älteren und auch verheirateten Priestern zu einer größeren Anzahl von Todesfällen durch Ansteckung mit Corona gekommen.


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 Dornenbusch 23. Februar 2021 
 

Zensiere meinen Kommentar selbst!


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 SpatzInDerHand 23. Februar 2021 

WIE BITTE??? Wer kam denn auf diese furchtbare Idee?

In unserer Kirche wird man ja immer verrückter!


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