Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

"Danke, Rush! Du hast uns gezeigt, was möglich ist für konservative Publizisten"

20. Februar 2021 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Amerikanischer Radio-Moderator Rush Limbaugh ist tot - Er begann 1988 , sein eigenes Ding zu machen, denn in den etablierten Medien fand er seine Überzeugungen und Ansichten nicht ausreichend gewürdigt. Gastkommentar von Klaus Kelle


Bonn (kath.net/"Denken erwünscht – der Kelle-Blog") Der amerikanische Radio-Moderator Rush Limbaugh ist tot. Bereits seit dem vergangenen Jahr war der  Öffentlichkeit bekannt, dass er an Lungenkrebs litt. Gestern erlag er der Krankheit im Alter von 70 Jahren. Seine Frau Kathryn teilte es in der »Rush Limbaugh Show« mit.

Warum erzähle ich Ihnen das hier?

Rush war ein Kollege, ein Journalist, ein Radiomoderator, der irgendwann im August 1988 begann, sein eigenes Ding zu machen. In den etablierten Medien fand er seine Überzeugungen und Ansichten nicht ausreichend gewürdigt – so startete der aus Missouri stammende Mann in einem Lokalsender seine eigene Talkradio-Show, mit der er in den folgenden Jahrzehnten zu einer der prägendsten Journalisten Amerikas wurde – mit konservativen Inhalten und mit beißender Kritik an linksextremen Eroberungsplänen für eine andere Gesellschaft.


Schoss er dabei auch mal über das Ziel hinaus? Natürlich! Lag er auch mal falsch? Ja, klar! Aber das darf man, wenn man Journalist ist und seine Meinung zu begründen weiß. Rush wurde angefeindet vom Mainstream, von den Dems, von Feministinnen und Lobbyisten der Homo-Industrie, auch von “Pro Choice”-Aktivistinnen natürlich, die die Tötung eines ungeborenen Kindes im Mutterleib für etwas ganz Normales halten.

Rushs Show wuchs und wuchs, Barbershops und Cafes überall in den USA brachten Schilder an ihren Läden an, dass hier in der Mittagspause die coolste konservative Show des Landes zu hören sei. Es gab kein Internet seinerzeit, aber immer mehr Lokalradios in den Vereinigten Staaten schlossen sich an und übertrugen die Show, die in den Läden über Lautsprecher zu hören war. Zwischen 15 und 20 Millionen Amerikaner hörten zu, wie Rush die Welt sieht und erklärte, was gerade falsch lief. Und klar, er unterstützte die Republikanische Partei im Kampf gegen die verhassten “Liberals”. Auch den Präsidenten Donald Trump übrigens, den er geradezu verehrte, weil der sich Themen anzufassen traute, an die sich keiner vorher herangewagt hatte.

Im Grunde war Rush Limbaugh ein Vorreiter aller konservativen Journalisten, die sich heute mit alternativen Medien ins Getümmel im Kampf um die Wahrheit stürzen. Die nicht goutiert werden vom Establishment, deren Stimmen man aus den Sendern und Zeitungen herauszudrängen versucht. Und die dennoch nicht aufgeben, frei nach Oli Kahns Motto: Weiter, immer weiter!

Ich verneige mich vor einem großen Kollegen. Mach eine neue Sendung da oben, wo Du jetzt bist! Mach Dein konservatives Ding!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 20. Februar 2021 
 

Bitter nötig.

2010 hätten die Grünen unter Politikjournalisten in Deutschland über 36% der Stimmen bekommen (nominell 27%, aber Ergebnisse incl. "Nichtwähler"), das waren glatte 4x so viele, wie damals in den Umfragen (9%). Oder die über 90% für rot/"grün"/rotbraun bei den Volontären des ersten deutschen Staatsfernsehens letztes Jahr. Da wundert man sich nicht mehr, dass man medial monatelang kein Sterbenswörtchen aus dem Munde eines Vertreters der größten Oppositionspartei vernahm, wohl aber wochenlang die später gerichtlich verbotene Mär von deren "Beobachtung" als "Prüffall" - eine extra erfundene Minimalsteinstufung unter dem "Verdachtsfall" und der "Beobachtung". Die 7 verfassungsfeindlichen Gruppen innerhalb der SED interessieren dagegen kaum jemanden...


1
 
 J. Rückert 20. Februar 2021 
 

Sage mir, wer ihn hasst, und ich sage dir, wer er ist!

Der "Spiegel" hasst ihn noch postmortal. Daran erkenne ich seine Größe.


4
 
 mphc 20. Februar 2021 

Ich lese diesen Namen leider

auch zum ersten Mal. Danke für Deinen tapferen und einsamen Dienst. Der Herr möge Dich mit der Krone des Lebens im Himmel beschenken.
Rush Limbaugh war umso tapferer, als er schwerhörig war!
Auf dem Titelfoto trägt er auf der linken Seite ein Cochlear-Implantat mit einer Sonde im Gehörgang zum Gehörzentrum


4
 
 SursulaPitschi 20. Februar 2021 

Yes, rest in peace, pray for us. My nobel idol, role model.


4
 
 SalvatoreMio 20. Februar 2021 
 

Radio-Moderator Rush Limbaugh gestorben.

Ich lese den Namen zum ersten Mal. Der Herr lasse ihn ausruhen von allen Mühen und schenke ihm die ewige Seligkeit!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  4. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  5. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  6. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  7. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  10. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  11. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  14. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz