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US-Bischof: „Ich befürchte, dass eine Parallelkirche entsteht, die die Lehre der Kirche verändert“

4. Februar 2021 in Prolife, 12 Lesermeinungen
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USA – Bischof Daly: „Präsident Biden und andere katholische Politiker und ihre Verbündeten im Klerus definieren neu, was es bedeutet, ein frommer Katholik zu sein.“ – Umstrittene Kardinal-Cupich-Tweets erhielten wenig Zustimmung anderer Bischöfe


Washington DC. (kath.net/pl) „Ich befürchte, dass eine Parallelkirche entsteht, die die Lehre der Kirche, insbesondere in Bezug auf Lebensschutzfragen, eindeutig ignoriert oder sogar verändert. Präsident Biden und andere katholische Politiker und ihre Verbündeten im Klerus definieren neu, was es bedeutet, ein frommer Katholik zu sein.“ Das sagte Thomas Anthony Daly, Bischof von Spokane (US-Bundesstaat Washington) dem „National Catholic Register“, berichtete Joan Frawley Desmond. Daly zeigte sich besorgt über die Bemühungen, den „Dialog“ als Platzhalter für Untätigkeit und moralischen Kompromiss einzusetzen. sagte Bischof Daly. „Wir stehen in so vielen Diensten für die Armen, aber wir sind stark prolife – von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Die heilige Teresa von Kalkutta ist das Vorbild für uns. Doch dies wird von jenen vereinnahmt, die versuchen, die Lehre der Kirche neu zu definieren.“ „Ein echter Dialog bedeutet, mit Klarheit, Höflichkeit und Nächstenliebe zu erklären, was die Kirche glaubt und lehrt“, erinnerte der Bischof. „Oft sage ich: ‚Mitgefühl immer; Kompromiss niemals‘, wenn es um die moralischen Lehren unseres Glaubens geht. Gerade bei einem katholischen Präsidenten ist heute ein klarer Ausdruck der Wahrheit erforderlich. Wir können nicht ignorieren, was passiert, wir können die Sache nicht einfach laufen lassen und denken, die Dinge werden sich einfach von selbst entwickeln.“ „Für die Bischöfe ist am wichtigsten ihre Verpflichtung zu lehren, was die Kirche glaubt, insbesondere über die Wahrheiten unseres Glaubens.“


Für seine umstrittenen Tweets hatte Kardinal Blase Cupich aus Chicago (US-Bundesstaat Illinois) nur wenig Zustimmung bekommen, beobachtete Joan Frawley Desmond im „National Catholic Register“ außerdem. Sie zitierte Russell Shaw, einen ehemaligen Pressesprecher der US-Bischofskonferenz: Cupich „steht außerhalb des Mainstreams“ der US-Bischofskonferenz. Cupich hatte nach der äußerst deutlichen Kritik der US-Bischofskonferenz an der Pro-Choice-Politik des neuen US-Präsidenten Joe Biden in seinem persönlichen Twitterauftritt vertreten, dass die Bischofskonferenz zur Amtseinführung des neuen Präsidenten „eine unüberlegte Erklärung“ abgegeben habe. Auch sei die Erklärung vielen US-Bischöfen überhaupt erst „wenige Stunden vor der Veröffentlichung“ zugestellt worden. Dieser „interne institutionelle Mangel“ müsse „angegangen werden, dazu wolle er gern beitragen. Cupich hatte selbst ein Statement veröffentlicht, in welchem er spürbar behutsamer formulierte und nur unfestlegbar erwähnte: „Wir bitten darum, dass jedes Leben geschätzt, geschützt und gepflegt wird, wenn wir eine Nation wieder aufbauen, die sich erneut ihren Grundidealen von Freiheit und Gerechtigkeit für alle widmet.“
 

Links zu weiterführenden kath.net-Artikeln zum Thema:
- US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel! Erzbischof Gomez warnt Präsident Joe Biden in einer klaren Stellungnahme: "Wie Papst Franziskus lehrt, können wir nicht schweigen, wenn beinahe eine Million Menschenleben in unserem Land durch Abtreibung beiseitegeschoben werden" (siehe Link)

- Noch mehr Kritik der US-Bischöfe: Biden´s Pro-Abtreibungs-Erklärung ist „zutiefst beunruhigend“ - US-Bischöfe ziehen sich nicht in feiges Schweigen zurück, wenn es um das Thema Lebensschutz geht – Die neue Bischofserklärung im Wortlaut (siehe Link)

- US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“ - Nur wenige Stunden nach der Angelobung verspricht der "Katholik" Joe Biden einen ausgedehntem Zugang zum „Recht“ auf Abtreibung – Abtreibung wird als Sorge um die reproduktive „Gesundheit“ bezeichnet (siehe Link)

- Kurienkardinal Gerhard Müller im kath.net-Interview über den neuen US-Präsidenten: Mit Joe Biden „an der Spitze der subtil-brutalsten Kampagne zur Ent-Christianisierung“ - „Ich kann keinen Abtreibungspolitiker deshalb unterstützen, weil er Sozialwohnungen baut und ich wegen des relativ Guten das absolut Böse in Kauf nehmen müsse“ (siehe Link)

 

 

 

 


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