Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“

23. Jänner 2021 in Prolife, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nur wenige Stunden nach der Angelobung verspricht der "Katholik" Joe Biden einen ausgedehntem Zugang zum „Recht“ auf Abtreibung – Abtreibung wird als Sorge um die reproduktive „Gesundheit“ bezeichnet. Von Petra Lorleberg


Washington DC. (kath.net/pl) „Heute jährt sich zum 48. Mal das wegweisende Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA in Roe v. Wade. In den letzten vier Jahren wurde die reproduktive Gesundheit, einschließlich des Rechts auf Wahl [gemeint ist die Abtreibung], unerbittlich und extrem angegriffen. Wir setzen uns nachdrücklich dafür ein, dass jeder Zugang zu medizinischer Versorgung hat – einschließlich reproduktiver Gesundheitsversorgung –, unabhängig von Einkommen, Rasse, Postleitzahl, Krankenversicherungsstatus oder Einwanderungsstatus.“ Das steht in der Erklärung des neuen US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden und der Vizepräsidentin Kamela Harris, die am 22. Januar veröffentlicht wurde. Am 22. Januar 1973 wurde in den USA die Grundsatzentscheidung gefällt, die legalen Zugang zur Abtreibung eröffnete und durch die seither ca. 60 Millionen US-Bürger vorgeburtlich dem Tod zugeführt wurden.


„Die Biden-Harris-Administration hat sich verpflichtet, Roe v. Wade zu kodifizieren und Richter zu ernennen, die grundlegende Präzedenzfälle wie Roe respektieren. Wir verpflichten uns auch dazu, daran zu arbeiten, gesundheitliche Ungleichheiten bei Mutter und Kind zu beseitigen, den Zugang zur Empfängnisverhütung zu verbessern und Familien wirtschaftlich zu unterstützen, damit alle Eltern ihre Familien mit Würde erziehen können. Dieses Engagement erstreckt sich auch auf unsere wichtige Arbeit zu Gesundheitsversorgung auf der ganzen Welt.

Da die Biden-Harris-Regierung in diesem kritischen Moment [mit ihrer Regierungszeit] beginnt, ist es jetzt an der Zeit, uns erneut dafür einzusetzen, dass alle Menschen Zugang zu der Gesundheitsversorgung haben, die sie benötigen.“

Wie es bei solchen Erklärungen inzwischen üblich ist, wird die Frage des Menschenrechts auf Leben des durch Abtreibung sterbenden Kindes nicht erwähnt.

Biden präsentiert sich nachdrücklich als praktizierender Katholik. Ungelöst bleibt die Frage, wie er die Förderung der Abtreibung mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Die US-amerikanische Bischofskonferenz hat inzwischen scharfe Kritik an der Abtreibungsposition des neuen US-Präsidenten geäußert, kath.net hat berichtet.

Link zur Homepage des Weißen Hauses: Statement from President Biden and Vice President Harris on the 48th Anniversary of Roe v. Wade 

(c) Für die Übersetzung ins Deutsche: kath.net/PL - Unser Beitrag zitiert das Statement in voller Länge.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  6. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  10. Der Bischof und der Denunziant
  11. "Für kein Geld der Welt"
  12. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz