Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  11. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  14. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Rätselraten über Putins Kirchen an der Schwarzmeerküste

31. Jänner 2021 in Chronik, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf dem Areal des dubiosen Geheimpalastes, der dem russischen Präsidenten gehören soll, befinden sich auch zwei Kirchen - Die örtliche russisch-orthodoxe Diözese kann dazu aber keine Auskünfte geben.


Moskau/Athen (kath.net/ KAP)

Vor rund einer Woche hat das Team des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny ein YouTube-Video über einen angeblichen luxuriösen Geheimpalast von Staatspräsident Wladimir Putin an der russischen Schwarzmeerküste veröffentlicht. Nawalny wirft Putin darin vor, sich für 100 Milliarden Rubel (1,1 Milliarden Euro) ein "Königreich" gebaut zu haben, das 39 Mal so groß sei wie Monaco. Das Video zeigt auf dem Areal des Palastes auch zwei Kirchen. Was es mit diesen auf sich hat, bleibt weiterhin ungeklärt.

Laut Nawalny wurde die kleinere der beiden Kirchen "Stück für Stück" aus Griechenland importiert und dann vor Ort zusammengebaut. Über die größere Kirche wurden keine Details bekannt.


Laut Bericht des Nachrichtenportals "OrthodoxTimes" hat nun die örtliche russisch-orthodoxe Diözese, zu der das Palastareal zumindest geografisch gehört, zu der Causa Stellung genommen. Laut einem Sprecher der Eparchie Noworossijsk habe man bis vor Kurzem nicht einmal von der Existenz der beiden Kirchen gewusst und auch jetzt könne man dazu nichts sagen. Man wisse weder, welchen Heiligen sie geweiht seien, noch ob dort Gottesdienste stattfinden. Die beiden Kirchen würden nicht zur Diözese gehören und es seien dafür auch keine Priester der Diözese bestellt, so der Sprecher.

Präsident Putin hatte am Montag die Vorwürfe Nawalnys persönlich zurückgewiesen. "Nichts von dem, was hier als mein Besitz aufgeführt wird, gehört mir oder meinen engen Verwandten", sagte er über das Video. Am Dienstag teilte die Präsidialverwaltung in Moskau mit, dass bestimmte Unternehmer Eigentümer der Anlage seien. "Der Kreml hat kein Recht, die Namen dieser Eigentümer bekanntzugeben, und wir haben auch nicht vor, das zu tun, das ist einfach nicht korrekt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.

Nawalny war nach seiner Rückkehr von Deutschland nach Russland am 17. Jänner sofort festgenommen worden. Die russische Justiz berief sich auf Verstöße Nawalnys gegen Bewährungsauflagen und verurteilte ihn zu 30 Tagen Haft. Die Anwälte des Oppositionellen scheiterten am Donnerstag vor einem Gericht bei Moskau mit ihrem Versuch, die Freilassung Nawalnys zu erwirken. Die Strafe werde unverändert beibehalten, sagte der Richter. Aus der Haft heraus rief Nawalny derweilen zu neuen Protesten auf.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Russland

  1. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  2. Russischer Metropolit für Besetzung weiterer Gebiete der Ukraine
  3. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  4. Russland – Ein Beispiel für eine politische Religion
  5. Putins 'P.R.-Auge' blickt auf Österreich-Ungarn
  6. Von Russen verschleppt - Papst erhielt Gebetbuch von vermissten ukrainischen Ordensleuten
  7. Wladimir Putin ist KEIN 'Geschenk Gottes'
  8. Ukraine: "An der Front gibt es keinen Atheisten"
  9. Russischer Diktator Putin "im Bann" von Schamanen
  10. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  10. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  11. Grösse
  12. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  13. Die Verklärung: Auftrag, die Geschichte mit Christus weiterzuschreiben
  14. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  15. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz