Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Die Erlösung des Leibes

20. März 2021 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Theologie des Leibes als Blog - Von C. Klaus - Zehnter Blog-Beitrag


Wien (kath.net)

Aufgrund seiner persönlichen Erfahrung hatte Paulus ein besonderes Verständnis von der Auferstehung. Als er noch die Christen verfolgte, begegnete ihm vor Damaskus Jesus, der  bereits auferstanden war. Das bewirkte eine radikale Änderung im Leben von Paulus. Nun wusste er, dass das Christentum keine Aufruhr stiftende Sekte war, für die er es zuvor gehalten hatte. Und er hatte die Gewissheit, dass Jesus wirklich der Retter im Heilsplan Gottes ist. Die Auferstehung Christi war auch für ihn offensichtlich geworden. Paulus beendete seine Christenverfolgungen und wurde zu einem der wichtigsten frühchristlichen Verbreiter des Evangeliums. Bis heute vermittelt er uns durch seine Briefe an die frühchristlichen Gemeinden ein sehr tiefgehendes Verständnis vom Christentum.

In seiner Argumentation zur künftigen Auferstehung berief er sich vor allem auf die Wahrheit Christi. Denn wenn Christus nicht auferweckt worden wäre, wäre unser Glauben sinnlos. Durch die Auferstehung wird die Sünde besiegt, und damit das, was das Geschöpf dem Schöpfer entgegensetzt. Dadurch wird auch der Tod besiegt. Die Auferstehung Christi ist der Beginn der eschatologischen Erfüllung, bei der alles zu Gott Vater zurückkehrt. Sie ist die vollkommenste Bestätigung der Wahrheit über Gott.


Seit dem Sündenfall ist die gesamte Schöpfung vergänglich und eine gefallene Schöpfung, in der es Leid und Naturkatastrophen gibt. Paulus schreibt, dass sie „seufzt und in Geburtswehen liegt“ (Röm 8,22) und „sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes wartet“, damit auch sie „von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden soll zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“. Die Erlösung des Leibes hat also auch eine „kosmische“ Dimension, da gleichzeitig die Welt erlöst wird. Bereits in der Genesis wird der Heilsplan Gottes verkündet. Daher besteht seit der ersten Sünde auch die Hoffnung auf die Erlösung. Christus offenbarte bei der Verkündigung des Evangeliums dieses Geheimnis der Erlösung und wurde selbst zum Erlöser. An die Korinther schreibt Paulus: „ wir verkündigen, wie es in der Schrift heißt, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“ (1 Kor, 2,9). Im Evangelium führt Jesus die Menschen auch zum Verständnis ihrer höchsten Berufung. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat sich in ihm bereits die Erlösung des Leibes gezeigt und dadurch die Hoffnung erfüllt.

Den Körper des irdischen Menschen beschreibt Paulus als „verweslich“, „schwach“, „materiell“ und „armselig“. Dadurch weist er auf die Folgen der Sünde hin, durch die die ganze Schöpfung der „Knechtschaft der Vergänglichkeit“ unterworfen ist. Der irdische Leib bringt den Zustand der Schöpfung nach dem Sündenfall zum Ausdruck.

Durch die Gabe des Heiligen Geistes ist die Erlösung in der Seele des Menschen am Werk. Die Erlösung ist der Weg zur Auferstehung. Die Auferstehung ist die endgültige Vollendung der Erlösung des Leibes. Beim auferstandenen Christus hat Paulus den verherrlichten Leib gesehen. Er bezeichnet den Leib in der „künftigen Welt“ als „unverweslich, herrlich, stark und überirdisch“. Die Erlösung des Leibes bedeutet nicht nur den Sieg über den Tod, sondern auch den Sieg über die Sünde, indem der Mensch die Begehrlichkeit überwindet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  10. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz