Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. Drei Stunden im Fegefeuer
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Bischof Stika weist Anschuldigungen des umstrittenen Jesuiten James Martin zurück

18. Jänner 2021 in Prolife, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit seiner klaren Verurteilung von Abtreibung habe Bischof Stika zu der Stimmung beitragen, die zu den tödlichen Unruhen im US-Kapitol führte – Bischof Stika hatte Abtreibung „ultimativen Kindesmissbrauch“ genannt


Washington DC. (kath.net/pl) Ausgerechnet der umstrittene Chefredakteur des Jesuitenmagazins „America“ hat gegen katholische US-Geistliche schwerste Vorwürfe erhoben. James Martin behauptete in seinem Beitrag „Wie katholische Leitungspersönlichkeiten zur Gewalt im US-Kapitol beitrugen“, dass „eine alarmierende Anzahl katholischer Geistlicher“ zu der Stimmung beigetragen habe, „die zu den tödlichen Unruhen im US-Kapitol führte“. Gerade die Prolife-Geistlichen hätten mit direkten Attacken gegen Joe Biden eine „hasserfüllte Stimmung“ geschaffen, diese Abwertung Bidens habe „vielleicht zu den Unruhen“ beigetragen. Martin kritisierte namentlich Bischof Rick Stika, Bistum Knoxville/US-Bundesstaat Tennessee. Stika wies diese Anschuldigungen allerdings vollständig zurück und betonte, dass er sich in Übereinstimmung mit der Mehrheit der US-amerikanischen Bischofskonferenz befindet. Hintergrund: die US-amerikanische Bischofskonferenz hatte Biden zwar in einer verhalten gehaltenen Note zum Wahlsieg gratuliert, gleichzeitig aber behutsam versucht, auf die drängenden Themen der US-Katholiken aufmerksam zu machen: man möge beten für eine „eine Nation unter Gott, in der die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens verteidigt und Gewissens- und Religionsfreiheit garantiert werden“, kath.net hat berichtet.


Stika hatte am 16. Januar auf Twitter erneut kritisiert: „Betrachten sogenannte Progressive im katholischen Umfeld Abtreibung als Verletzung der Menschenrechte eines Kindes? Betrachten sie sie als Folter und den ultimativen Akt des Kindesmissbrauchs? Vielleicht ist dieses Thema nicht progressiv genug, um angesprochen zu werden, und katholische Leitungspersönlichkeiten sollten ruhig sein, um das politische Establishment nicht zu beleidigen, insbesondere diejenigen, die sich für treu halten. Aber jetzt scheint es mir wieder, dass Immigration, Gender-Gleichstellung usw. politisch korrekter und nicht so anstößig für sogenannte Progressive sind.“ Am 14. Januar hatte er geschrieben: „Ich bin informiert worden, dass ich in einem Artikel von P. James Martin SJ erwähnt wurde, der meine Bemerkungen zu Mr. Biden hinterfragt [und behauptet] und dass diese Bemerkungen möglicherweise zu den Unruhen in der Nation beigetragen hätten. Ich entschuldige mich nicht für den Tweet, da ich der USCCB zustimme, dass Abtreibung heutzutage das wichtigste Thema ist. Herr Biden spricht gern über seinen katholischen Glauben. Vielleicht sollte er einsehen, dass Abtreibung sowohl ein Menschenrechtsproblem als auch der ultimative Kindesmissbrauch ist.“ Er schließt sarkastisch: „Vielleicht habe ich etwas in dem Artikel über Abtreibung als Topthema übersehen.“


Archivfoto: Bischof Stika und Papst Franziskus


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  3. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  4. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  5. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  6. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  7. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  8. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  9. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  10. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  11. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  12. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  13. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Johannes Paul II. feierte seine ersten drei Messen für Familienmitglieder am Allerseelentag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz