Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Bischof Stika weist Anschuldigungen des umstrittenen Jesuiten James Martin zurück

18. Jänner 2021 in Prolife, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit seiner klaren Verurteilung von Abtreibung habe Bischof Stika zu der Stimmung beitragen, die zu den tödlichen Unruhen im US-Kapitol führte – Bischof Stika hatte Abtreibung „ultimativen Kindesmissbrauch“ genannt


Washington DC. (kath.net/pl) Ausgerechnet der umstrittene Chefredakteur des Jesuitenmagazins „America“ hat gegen katholische US-Geistliche schwerste Vorwürfe erhoben. James Martin behauptete in seinem Beitrag „Wie katholische Leitungspersönlichkeiten zur Gewalt im US-Kapitol beitrugen“, dass „eine alarmierende Anzahl katholischer Geistlicher“ zu der Stimmung beigetragen habe, „die zu den tödlichen Unruhen im US-Kapitol führte“. Gerade die Prolife-Geistlichen hätten mit direkten Attacken gegen Joe Biden eine „hasserfüllte Stimmung“ geschaffen, diese Abwertung Bidens habe „vielleicht zu den Unruhen“ beigetragen. Martin kritisierte namentlich Bischof Rick Stika, Bistum Knoxville/US-Bundesstaat Tennessee. Stika wies diese Anschuldigungen allerdings vollständig zurück und betonte, dass er sich in Übereinstimmung mit der Mehrheit der US-amerikanischen Bischofskonferenz befindet. Hintergrund: die US-amerikanische Bischofskonferenz hatte Biden zwar in einer verhalten gehaltenen Note zum Wahlsieg gratuliert, gleichzeitig aber behutsam versucht, auf die drängenden Themen der US-Katholiken aufmerksam zu machen: man möge beten für eine „eine Nation unter Gott, in der die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens verteidigt und Gewissens- und Religionsfreiheit garantiert werden“, kath.net hat berichtet.


Stika hatte am 16. Januar auf Twitter erneut kritisiert: „Betrachten sogenannte Progressive im katholischen Umfeld Abtreibung als Verletzung der Menschenrechte eines Kindes? Betrachten sie sie als Folter und den ultimativen Akt des Kindesmissbrauchs? Vielleicht ist dieses Thema nicht progressiv genug, um angesprochen zu werden, und katholische Leitungspersönlichkeiten sollten ruhig sein, um das politische Establishment nicht zu beleidigen, insbesondere diejenigen, die sich für treu halten. Aber jetzt scheint es mir wieder, dass Immigration, Gender-Gleichstellung usw. politisch korrekter und nicht so anstößig für sogenannte Progressive sind.“ Am 14. Januar hatte er geschrieben: „Ich bin informiert worden, dass ich in einem Artikel von P. James Martin SJ erwähnt wurde, der meine Bemerkungen zu Mr. Biden hinterfragt [und behauptet] und dass diese Bemerkungen möglicherweise zu den Unruhen in der Nation beigetragen hätten. Ich entschuldige mich nicht für den Tweet, da ich der USCCB zustimme, dass Abtreibung heutzutage das wichtigste Thema ist. Herr Biden spricht gern über seinen katholischen Glauben. Vielleicht sollte er einsehen, dass Abtreibung sowohl ein Menschenrechtsproblem als auch der ultimative Kindesmissbrauch ist.“ Er schließt sarkastisch: „Vielleicht habe ich etwas in dem Artikel über Abtreibung als Topthema übersehen.“


Archivfoto: Bischof Stika und Papst Franziskus


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  2. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  3. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  4. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  5. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  6. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  7. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  8. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  11. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  12. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  13. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  14. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  15. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz