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"Dann ändern wir eben den Katechismus"

4. Jänner 2021 in Kommentar, 31 Lesermeinungen
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"Der Bischof von Limburg irrt, wenn er denkt, das Problem sei zu lösen, wenn er einfach den Katechismus auf Basis von Mehrheitsentscheidung ändert." - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net) In seinem zweiten Brief an den heiligen Timotheus schrieb der Apostel Paulus im vierten Kapitel: „Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden.“ (2 Tim 4, 3f.). Dies schrieb der Apostel als Warnung an einen konkreten Bischof. Doch gilt diese Warnung allgemein. Die Lehre der Kirche stößt die Menschen ab, obwohl sie keinen anderen Sinn hat, als den Menschen zum Heil zu führen.

In unseren Tagen ist es vor allem die Sexualmoral, die die Menschen von der Kirche abstößt. Die (ausgerechnet!) sexuellen Verfehlungen pädophiler Kleriker führen die Menschen in einer gar grausigen Verwirrung auf die Sexualmoral der Kirche zurück. Logik geht anders, doch das scheint nicht zu stören. Finden doch derartige Verfehlungen nicht die Ursache in der Moral, sondern in der Nichtbefolgung der Moralgesetze der Kirche. Schafft man die Moral ab, bessert es sich nicht, vielmehr erweckt man den Eindruck, die Sünde zu rechtfertigen.

Das mit der Moral hat seit dem Sündenfall schon nicht mehr wirklich geklappt. Dennoch hat Gott an der Schöpfungsordnung festgehalten. Das sechste Gebot gehört zum Dekalog und kann weder abgeschafft noch weichgespült werden. Aufgabe eines Bischofs ist es, die Morallehre der Kirche, die sich aus dem Gebot Gottes und der Verkündigung Jesu sowie der Lehre der Apostel generiert, unverkürzt zu verkünden.


Natürlich sind in unserer säkularisierten Gesellschaft andere politische Entscheidungen erfolgt. Das war nicht anders zu erwarten. Das was der Staat im Gesetz als „Ehe“ bezeichnet, hat mit der Ehe nichts mehr zu tun. Es sind im Grunde zwei verschiedene Paar Schuhe. Man müsste dem Staat untersagen, den Ehebegriff in seiner Rechtsordnung überhaupt zu verwenden. Alternativ, da so ein Unterfangen kaum Aussicht auf Erfolg hat, sollte sich die Kirche angewöhnen, sich von der sogenannten „Ehe“ des Staates zu distanzieren.

Es ist ferner kein Wunder, dass die LGBT- Lobby, die sich in den vergangenen Jahrzehnten zur einflussreichsten Lobby weltweit gemausert hat, erheblichen Einfluss auf die staatliche Gesetzgebung auch in Europa nehmen konnte. In der Kirche darf das keine Rolle spielen. Auch wenn es gesellschaftliche Mehrheiten für bestimmte Entscheidungen hinsichtlich einer LGBT- Agenda gibt, so gilt in der Kirche immer und unbedingt, dass Majorität kein Kriterium für Wahrheit ist. Die Kirche aber hat die Wahrheit zu verkündigen und nicht der Mehrheit nach dem Mund zu reden.

Das gilt für eine unbedingte Verfolgung sexueller Straftaten – auch in Zusammenarbeit mit dem Staat – ebenso wie eine unbedingte unverkürzte Verkündigung der Wahrheit der Morallehre, wie sie uns die Kirche zu glauben vorlegt. Jeder Bischof, der unbedingte Aufklärung der skandalösen sexuellen Straftaten ankündigt und vornimmt, kann sich des Applaus der öffentlichen Meinung sicher sein. Jeder Bischof, der unbedingt die Morallehre der Kirche verkündet, kann sich übelster öffentlicher Schelte sicher sein. Applaus ist kein Kriterium für das Handeln eines Bischofs. Wer sich um Applaus schert ist bestenfalls ein Clown.

Somit ist und bleibt es völlig unverständlich, wie der Vorsitzende der DBK auf die Idee kommt, hinsichtlich der Bewertung der Homosexualität den Katechismus ändern zu wollen. Es ist, wie Paulus schreibt. Man will die Wahrheit nicht mehr hören. Das betrifft nicht nur die Welt. Das betrifft auch den Binnenraum der Kirche. Auch Katholiken wollen zum Teil die Lehre nicht mehr hören und wenden sich moraltheologischen Fabeleien zu. Der synodale Weg von DBK und „ZdK“ sorgt in dieser Hinsicht für ein Maximum an Unklarheit und Verwirrung.

Der Bischof von Limburg irrt, wenn er denkt, das Problem sei zu lösen, wenn er einfach den Katechismus auf Basis von Mehrheitsentscheidung ändern. Denn was der Majorität heute wahr und heilig erscheint, mag ihr morgen ein Gräuel sein. Ändern wir dann zurück? Und wenn wir schon dabei sind, die Gebote zu manipulieren, warum dann nicht auch das vierte, fünfte oder siebente Gebot. Ist das zweite Gebot überhaupt noch zeitgemäß? Die Heiligung des Sonntags haben wir ja faktisch auch schon abgeschafft. Weg damit! Was bleibt eigentlich von einem Katechismus, den man auf Grund der Fabeleien, die in den Ohren kitzeln, ändert? Antwort: Nichts! Eine solche Kirche pulverisiert sich, wie wir es gerade erleben müssen.

Es gilt vielmehr, den Glauben der Kirche zu lehren, wie er den Gläubigen im Katechismus der katholischen Kirche zu glauben vorgelegt wird. Dieser Katechismus, den uns der heilige Papst Johannes Paul II. geschenkt hat, gilt fort. Wer unbeirrt nach diesem Katechismus lehrt, wird gute Früchte ernten.

Nicht der Katechismus, sondern die Katechese ist zu ändern!


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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 6. Jänner 2021 
 

Namensänderung

Petrus Canisius hat den Katechismus geschaffen.
Wenn nun auf Grund der vielen Änderungen vom Originaltext nicht mehr viel zurückbleibt, so muss auch der Name geändert werden.
Ich schlage vor die neue Ausführung mit "Bätzinger Amtsblatt" zu bezeichnen. Im Amtsblatt können immer wieder Nachträge veröffentlicht werden......


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 SalvatoreMio 5. Jänner 2021 
 

Bischof Bätzing kritisiert den Vatikan - 28. 12. 2020

Wenn man liest, was Bischof Bätzing sich zusammenreimt, dann bleibt man ratlos zurück. Seine Ideen kann man weiterhin zusammenfassen unter "Am deutschen Wesen muss alles genesen!" Es ist eine Schande! Das Glaubenswissen schwindet wie das Eis am Nordpol, und man gießt noch heißes Wasser drauf, damit es schneller geht.


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 Marienbild 5. Jänner 2021 

Es wird immer deutlicher

Leider sehe ich es kommen, bzw. sie ist schon da: Die Kirchenspaltung in Deutschland. Bätzing und Konsorten werde nicht damit aufhören, bis es so weit ist. Wer den Katechismus zugunsten seiner eigenen Agenda ändern möchte, wird selbiges auch mit der Heiligen Schrift tun und damit unweigerlich eine andere "Kirche" schaffen, die nicht mehr die Kirche Jesu Christi ist.


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 ThomasR 5. Jänner 2021 
 

Würzburger Synode 1971-1975 (unter Leitung Kard. Döpfner) , auf die sich jetzt viele berufen,

um derzeitige Synode im Verlauf der Geschichte zu positionieren
brachte zum Teil eine fehlerhafte Reinterprätation der Texte vom letzten Konzil, leitete Prozess der Laisierung (statt Demokratisierung)der Kirche ein
und löste eine Austrittwelle, die bis heute andauert (auch Kirchensteuersystem wurde in Würzburg in seiner angeblichen Richtigkeit nochmals bestätigt, obwohl die Erhebung der Krichensteuer eine wesentliche Quelle der Kirchenaustritte ist)
(nur 2 Beispiele: bis heute dürfen die Gläubigen selsbt nicht über die Verwendung von 5% der Kirchensteuereinnhamen befinden, nach Würzburg kam zum massiven Abbau der Frömmigkeitsformen obwohl wenigstens Sacrosanctum concilium eine fromme Teilnahme(nicht nur aktive)der Gläubigen an der Liturgie forderte. Die vom Papst Benedikt geforderte Rückkehr zu den Konziltextten statt zu den zum Teil fehlerhaften Reinterprätationen(wie z.T. in Würzburg 1971-1975 in Königstein 1968,in Ingolstadt 2018- peinlich peinlich )dringendst gefragt (s. link)

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia.html


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 Chris2 5. Jänner 2021 
 

Bätzing vs.Tebartz-van Elst.

@Martinus Theophilus: Letzterer war Opfer einer breit aufhestellten Hexenjagd, die vom milliardenschweren BER-Baudesaster ablenken sollte (sehr erfolgreich!) und gleichzeitig gegen Papst Benedikt, die Entweltlichung und das Korrektiv Kirche gerichtet war. Wer weiß schon, dass das angebliche "Bischofshaus" tatsächlich ein ganzer Gebäudekomplex ist? Allein die Sanierung des über 500 Jahre alten Fachwerkhauses hat sicher einige Millionen verschlungen. Die angeblich ursprünglich angesetzten 2,x Millionen können daher gar nicht stimmen oder bezogen sich ausschließlich auf die Sanierung eines Gebäudes. Dass ein Architekturmagazin vor allem die solide Bauweise gelobt hat, war eine späte Genugtuung für den Bischof...


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 Bernhard Joseph 5. Jänner 2021 
 

Das Problem ist einfach zu benennen: Dekadenz

Dekadenz und Sittlichkeit passen nicht zueinander, sie schließen sich aus. Wo Dekadenz um sich greift, wie heute wieder, da liefert sich der Mensch ohne jede Schranke seinen Trieben aus. Auf diesem Nährboden kann weder Moral noch Glaube wachsen, denn zur Sittlichkeit gehört Willensfreiheit, also Distanz zum Triebhaften. Wer sich heute mit wachem Blick umschaut, sieht eine Entfesselung des Triebhaften, die sich als Befreiungsakt tarnt, in Wahrheit aber die Menschen im nimmersatten Konsum versklavt. Es ist wie bei einem Süchtigen, der mit jedem Schluck nur noch mehr "Durst" bekommt. Tritt die Dekadenz ins verabsolutierte Stadium, hat der Verstand keine Macht mehr, alles Sittliche ist dann in Auflösung begriffen, auch der Glaube. So ist die Ehe im Bewusstsein der Menschen heute nur noch ein inhaltsleerer Begriff, letztlich bloß beliebige Spielerei, selbst für einen deutschen Bischof!


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 Zeitzeuge 5. Jänner 2021 
 

Die "Königsteiner Erklärung" mit allen bekannten Folgen war der

Anfang des Ungehorsams der DBK gegenüber der
verpflichtenden kath. Ehe- und Sexualmoral!

Dann wurden mit Missio canonica immer mehr
doktrinär nicht einwandfreíe Professoren
mit Lehrstühlen an den Fakultäten betraut.

Das führte schnell zu einem weitgehenden
Zusammenbruch des kath. Religionsunterrichts
hinsichtlich Vermittlung der unverfälschten
und unverkürzten, verpflichtenden kath.
Glaubens- und Sittenlehre, im Link dazu
ein erschütternder, fast 40 Jahre alter
Aufsatz aus der MThZ, bitte auf die Fußnoten
achten, z.B. 10 und 11 mit Schockergebnissen
einer Umfrage über den "Glauben" vieler
Religionslehrer, alles unter der Verantwortung
der Bischöfe - und ROM griff nur sehr selten
ein!

Bischof Bärtzing & Co. sind nicht der Anfang,
sondern der Gipfel der Anpassung an den Ungeist
der Zeit, katholisch ist das aber nicht mehr!

mthz.ub.uni-muenchen.de/MThZ/article/view/1982H4S295-307/4739


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 SalvatoreMio 4. Jänner 2021 
 

Sexualmoral

Man braucht in der Öffentlichkeit nur Bedenken äußern gegen die "freie", "bunte" Vorstellung und Praxis von Sexualleben, die sich breitgemacht hat. Schon hebt großes Geschrei an, und man macht sich mit Sicherheit Feinde. - Darum ist es mutig gewesen, dass sich Bischof Oster am Fest der "Hl. Familie" dazu geäußert hat - in sehr feiner Form - aber prompt brach ein Sturm der Entrüstung los.


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 Jose Sanchez del Rio 4. Jänner 2021 

Spitze

der Kommentar von Herr Winnemöller. Es ist nichts mehr hinzuzufügen.


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 ThomasR 4. Jänner 2021 
 

"Dann [rufen wir Frau Dr. Käßmann an und ]ändern wir eben den Katechismus"

Bei einem Anruf an Frau Dr. Käßmann als letzte Instanz ist selbst eine Mehrheitsabstimmung über "Pille als Geschenk Gottes" (s.link) nicht mehr notwendig. Es ist schon sehr traurig.
Auf eine Idee Katechismus abzuändern ist selbst Kard. Döpfner (R.I.P.)nicht gekommen
Trotzdem kann Synode als eine Vertiefung der Aussagen der Königsteiner Erklärung 1969, der Erklärung von Ingolstadt 2018 und Ausdruck des antropozentrischen Gedankengutes von Kard Döpfner angesehen werden.
Haupteffekt: Untergang und Massenaustritte- 2021 wird zu einem großen Austrittjahr
Nebeneffekt: Ansturm auf die Zelebrationsorte im alten Ritus (es ist mir nicht bekannt, daß die im alten Ritus beheimatete Gläubigen und Gemeinschaften auf die Synode eingeladen wurden)

www.youtube.com/watch?v=vx1QZzQh_dM


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 Diadochus 4. Jänner 2021 
 

Schlafende Kirche

Die streitende Kirche ist zu einer schlafenden Kirche geworden. "Simon, du schläfst? Konntest du nicht eine Stunde wachen? Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet, der Geist ist zwar willig, das Fleisch aber schwach." (Mk. 14, 37-38) Würde Bischof Bätzing mehr beten, würde er Jesus mehr lieben und folglich tun, was Er sagt. Wer nicht betet, den erschlägt der Teufel.


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 Herbstlicht 4. Jänner 2021 
 

erschreckend!

Es ist mir ein Rätsel, wie ein Bischof, der sein Weiheamt überhaupt noch ernstnimmt gewillt sein kann, sich dermaßen der Welt anzudienen, indem er sogar gewillt ist, ihr zuliebe den Katechismus umzuschreiben.


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 Kant1 4. Jänner 2021 
 

Einige gute Gründe für den "Eifer" der deutschen Bischöfe

Woher kommt der „Eifer“ der deutschen Bischöfe, die Sexualmoral, wie Gott sie offenbart hat, aufzugeben? Dafür gibt es vier zentrale Gründe, auf die sich m. Er. alle anderen zurückführen lassen:

1. Sie weichen vor der öffentlichen Meinung zurück, weil ...
... sie Angst vor „Verfolgung“ haben.

2. Sie wollen Schaden von der Kirche abwenden, weil ...
... sie die Sexualmoral als einen wichtigen, wenn nicht den Grund für die Abwendung der Menschen von der Kirche sehen.

3. Sie halten die Sexualmoral der Kirche für nicht „lebbar“. weil ...
... sie selbst Probleme mit ihrer Sexualität haben (z.B. keine erfüllende Sexualität bei ihren Eltern, homosex. Veranlagung oder Lebensweise, Probleme mit ihrer Zölibatsverpflichtung etc.)

4. Sie halten den „neuen Menschen“ (Paulus) für eine Utopie, weil ...
... sie keine Erfahrung mit einer „dynamischen“ Evangelisierungspastoral gemacht haben, die Menschen immer wieder mit Jesus Christus in Berührung bringt und echte Veränderung bewirken kann.


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 Chris2 4. Jänner 2021 
 

Vernetzung

@topi Sie bringen es auf den Punkt. Aber warum sind die Linken viel besser vernetzt? Ein Autor schrieb kürzlich: Die Konservativen wollen sich selbst ändern, die Linken die Gesellschaft. That's it. Oder anders ausgedrückt: Der konservative Personaler nimmt den Fähigeren, der linke den Aktivisten / Kombattanten. Deswegen war auch der Marsch durch die Institutionen erfolgreich und sind die Linken auch gnadenlos intolerant, seit sie die Lufthoheit nicht nur über die Kinderbetten errungen haben...


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 J. Rückert 4. Jänner 2021 
 

A-women

Im Kongress in Washington eröffnete ein E. Cleaver, Pastor der St. James United Methodist Church of Kansas City, die Sitzung vom 03.01.21 mit einem Gebet. Er schloss mit „Amen“ und „Awomen“, um Gender zu entsprechen.
God bless America und rette uns!


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 agathera 4. Jänner 2021 
 

Herr Winnemöller ist zu danken.
Irrungen und Verwirrungen gehören zum Menschen auch zum Bischöf Bätzing.
Beten wir zu seiner Bekehrung!


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 fenstergucker 4. Jänner 2021 
 

Bätzing

In allen Kommentaren von Bätzing höre ich immer heraus, Rom ist mit seinem synodalen Kurs im großen und ganzen ja einverstanden. Ich glaube aber inzwischen, schaut er vielleicht zuviel ins Glas um sich seine Vostellungen zu bestätigen


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 Winrod 4. Jänner 2021 
 

Die Kirche i

ist keine Demokratie! Punkt.


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 phillip 4. Jänner 2021 
 

Der Sohn Gottes ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören

Lesa, wie wahr, wie wahr! Dieses Posting sehe ich als untrügerischen Spiegel, in den sich Papst Bergoglio tag täglich schauen kann.


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 Martinus Theophilus 4. Jänner 2021 
 

Bätzing ist schlimmer als Tebartz-van Elst.

Meines Erachtens fügt Georg Bätzing der römisch-katholischen Kirche mit seinen Äußerungen größeren Schaden zu als es sein Amtsvorgänger im Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst. Letzterer hat im Zusammenhang mit Ausbau und Sanierung des Bischofshauses unbestreitbar erhebliche Fehler gemacht, aber er hat die Lehre der Kirche stets treu verkündet und auch dort durchgesetzt, wo dies nicht dem Zeitgeist entsprach.
Tebartz-van Elst mag das Haus der Kirche zu üppig verziert haben - aber Bätzing zerstört die tragenden Fundamente des Glaubens. Das ist wesentlich schlimmer!


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 lesa 4. Jänner 2021 

Der Sohn Gottes ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören

@A.F.: Leider dürften Sie recht haben. Aber Gott schenkt uns Tag um Tag Sein rettendes, klärendes Wort.
Heute sagt der Apostel Johannes Johannes in der Tageslesung: "Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören." (1 Joh 3, 7-10)
Er sagt also nicht, der Sohn Gottes sei erschienen um die Sünde durch Segnung sündhafter Beziehungen zu bestätigen, sondern um die Werke des Teufels zu zerstören. Von der "Gesetzlosigkeit" sagt Jesus, dass sie zum Erkalten der Liebe führe. (Mt) Also keine Spur von Anpassung und Änderung der Gebote Gttes an die "Lebenswirklichkeit im Namen der "Liebe". Nein, diese Idee stammt vom Vater der Lüge. Vielmehr rettet das Hören auf Gott den Menschen aus der kalten Nacht der Gottferne und der Verzweiflung des Krieges. "Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort." (Joh)


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 J. Rückert 4. Jänner 2021 
 

Der Apfel fällt manchmal weit vom Baum

@ginsterbusch
Kann ein gesunder Apfel andere gesund machen? Biologisch nicht, aber im Reich Gottes gelten andere Gesetze.


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 A.F. 4. Jänner 2021 
 

Dann ändern wir eben den Kathechismus.

Der Satan schläft nicht und läßt nicht locker.
Er, der Satan will jeden Menschen, auch einen Bischof in seine Klauen bringen und versucht es immer wieder. Die Seele und der Geist des Herrn Blätzing (Bischof) sind verschleiert. Und der Vorsitzende der BK von Deutschland geht Irrwege und wendet sich von Gott ab. Und verweltlicht die Lehre der Römisch Katholischen Kirche. Beten wir für
Herrn Blätzing (Bischof), auch für seine Mitläufer.


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 Thomasus 4. Jänner 2021 
 

Hl. Schrift

Ja die Gebote der kath Kirche sind für viele Menschen der modernen Zeit unbequem. Aber das war auch schon zu Zeiten Jesu so.
Im Zusammenhang mit der Eucharistielehre sagten schon damals einige Jünger" Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören? "
Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher.

So ist es auch heute . Viele wollen die Lehre des Kath Kathechismus nicht mehr hören. Er wird in den Schulen auch nicht mehr gelehrt . Traurig.


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 lesa 4. Jänner 2021 

Jahresmotto

"Nicht der Katechismus, sondern die Katechese ist zu ändern!"
Das wäre die adäquate Beschäftigung für weite Teile der deutschsprachigen Kirche - über Jahre hinaus!


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 girsberg74 4. Jänner 2021 
 

Was soll man sagen / tun?

Peter Winnemöller hat Recht? - Nicht nötig!

„Bischof“ Bätzing auf den rechten Weg helfen? - Wenig erfolgversprechend!

„B.“ B. verteufeln? - Nun, es ist immer richtig, die Dinge beim Namen zu nennen, auch für „B.“ B. – noch wichtiger aber, andere sehend zu machen, damit sie nicht in dessen Falle tappen!

Beten für „B.“ B.? - Tue jeder, was er kann!

In politischer Hinsicht halte ich es für sinnvoll, dass man seine Wasserträger zu M und O und anderswo in den Blick nimmt. - Oder ist er nur der Knecht dieser „Wasserträger“?

In spiritueller Hinsicht sollte die Kirche, anders als „B“B et al, nicht weiter über „Missbrauch“ tröten, sondern ihre Arbeit tun. Dazu rechne ich, dass sie ihre Bildungshäuser nicht mit nachrangigen Problemen füllt, sondern etwas für eine lebbare Sexualität tut, insbesondere für Paare, die nach der Lehre der Kirche leben wollen. Gemeint ist natürliche Empfängnisregelung – siehe NER/INER. - Damit kann sofort begonnen werden.


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 Rolando 4. Jänner 2021 
 

Das hat Luther schon getan,

das muß nicht nochmal gemacht werden. Es ist alles da, wer mit dem Katholischen Katechismus nicht zurechtkommt, der kann zu Luthers Kindern gehen, da gibts bereits all diese Forderungen. Aber der Katholische Katechismus bleibt wie er ist! Causa Finito!


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 Ginsterbusch 4. Jänner 2021 

Hier sieht man gut..

Ein fauler Apfel steckt hundert gesunde an.


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 topi 4. Jänner 2021 

Voll einverstanden, aber ...

... wie ändert man die Katechese bzw. wo findet die geänderte Katechese statt?
Die "Katechese" des ZdK hingegen ist allgegenwärtig. Man sollte vielleicht öfter über die neuen Aufbrüche berichten und über die Familien, die aus diesen Aufbrüchen oder geistlichen Gemeinschaften hervorgehen.
Auch eine Vernetzung auf gesellschaftspolitischer Ebene wäre von Nöten. Wer kann hier Beispiele nennen?


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 ottokar 4. Jänner 2021 
 

Peter Winnemöller hat völlig recht

aber den Applaus der Öffentlichkeit bekommt der Bischof von Limburg, weil er dem Zeitgeist nach dem Munde spricht. Im Augenblick glaubt er sogar noch, er könne den Papst von seinen Vorschlägen überzeugen.Er wird sich ans Irren gewöhnen müssen.


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 ottokar 4. Jänner 2021 
 

Peter Winnemöller hat vböllig recht,


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