Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  7. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  8. Adios Toni!
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  12. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  15. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan

Kalifornien: Proteste gegen Gesangsverbot bei Gottesdiensten

15. Juli 2020 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei diskriminierend, den maximal 100 Gläubigen in einer Kirche das gemeinsame Singen zu verbieten, wenn gleichzeitig Protestmärsche mit zehntausenden Teilnehmern erlaubt seien.


Sacramento (kath.net/jg)

Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen haben den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom scharf kritisiert, weil dieser nach einer Zunahme von Covid-19 Erkrankungen in seinem Bundesstaat das Singen und gemeinsame laute Beten während der Gottesdienste verboten hat. Dies berichtet der Nachrichtensender Fox News.

 

Gottesdienste in geschlossenen Räumen sind auf 25 Prozent des Fassungsvermögens, jedoch maximal 100 Personen beschränkt. Die Gesundheitsbehörden des Landes empfehlen, die Gläubigen mögen nur zu Hause bei direkt übertragenen Gottesdiensten singen.

 

Gouverneur Newsom hatte die Verbote erlassen, nachdem die Covid-19 Fälle Anfang Juli in Kalifornien stark zugenommen hatten. Der Bundesstaat ist jetzt nach New York der am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Bundesstaat.


 

Sean Feucht, Leiter einer christlichen Lobpreisgruppe, hat die Maßnahmen Newsoms als „Angriff auf die Religionsfreiheit“ verurteilt. In ganz Kalifornien seien in den letzten Wochen Protestversammlungen abgehalten worden, bei denen Gesang und Sprechchöre zu hören gewesen seien. Vertreter des Bundesstaates hätten die Menschen dazu ermutigt, sagte er mit Bezug auf die Demonstrationen nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in Polizeigewahrsam.

 

Wenn sich Gläubige friedlich versammeln wollten um Gott zu loben, wie sie es seit tausenden Jahren getan hätten, würde ihnen das verboten. Die Heuchelei sei offensichtlich, sagt er in einem Video.

 

Pastor Samuel Rodriguez, Mitglied der National Covid-19 Recovery Commission, hält die Anordnung des Gouverneurs für schlechthin diskriminierend. „Man kann nicht Zehntausenden einen Protestmarsch ohne Masken erlauben und verlangen dass 100 Gläubige auf das Singen verzichten. Das mein Freund ist die Definition von Diskriminierung“, schreibt er wörtlich auf Instagram an die Adresse des Gouverneurs. Eine der wichtigsten Ursachen für den Anstieg der Covid-19 Fälle in vielen Bundesstaaten – darunter Kalifornien – seien die Proteste der letzten Wochen, betonte er. Er habe die Maßnahmen von Gouverneur Newsom zu Beginn der Corona-Pandemie unterstützt, doch diese Verbote lehne er ab, schreibt der Pastor.

 

Les Simmons, Pastor des South Sacramento Christian Center, wies darauf hin, dass gerade in der Kultur der Afroamerikaner der Gesang bei Gottesdiensten eine große Rolle spiele.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor

Religionsfreiheit

  1. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  2. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  3. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  4. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  5. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  6. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. Adios Toni!
  10. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  13. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz