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Das Licht der Kirche Christi

29. April 2020 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Die Jugendkolumne von kath.net von Dubravka Križić


Linz (kath.net)
In den Tagen nach Ostern haben uns besonders Petrus und Johannes in den Apostelgeschichten begleitet. In dieser sehr ungewöhnlichen Zeit in der wir leben, liest man diese Geschichte ganz anders. Es wird offenbar, dass Jesus seine Jünger darauf vorbereitet hat Sein Wort zu verkünden. Erst nach Seiner Auferstehung werden die Jünger zu wahren Jüngern, zu wahren Trägern des Lichts – das Licht, dass bis ans Ende der Welt getragen werden muss. Es ist berührend zu sehen mit welch einer Entschlossenheit und Kraft sie ihren Herrn und Sein Wort verkünden und verteidigen. Gerade weil es nur einfache unbelesene Fischer sind, wird was sie verkünden noch offensichtlicher. Das Licht, das sie tragen, kommt nicht von dieser Welt und wer hinschaut erkennt das.

Sie stellen sich gegen die Hohepriester, sie scheuen sich nicht ins Gefängnis zu kommen, denn sie wissen das Reich ihres Königs kommt nicht von dieser Welt. Ja der Engel des Herrn selbst kommt vom Himmel herab um sie aus dem Gefängnis zu befreien. Gott lässt nicht diejenigen im Stich, die Ihm treu bleiben. Gott lässt Seine kleine Herde, die Ihn sucht, nicht ziellos umherlaufen. Und so lesen sich die Apostelgeschichten wie ein Abenteuer, welches auch wir heute leben können.


Vielleicht ist gerade diese Zeit, in der wir leben eine Vorbereitung auf ein größeres Abenteuer. Vielleicht bereitet Gott unser Herz auf eine neue Zeit vor. In Italien werden nun schon seit über zwei Monaten keine Heiligen Messen mit dem Volk gefeiert. Gott lässt seine Herde nicht im Stich, aber wenn alles vorbei ist und wir wieder normal leben können, wird unser Herz das gleiche sein? Werden wir unverändert bleiben von all diesem? Ist unser Durst nach der Eucharistie nicht tiefer geworden?

Haben wir nicht verinnerlicht was uns wirklich fehlt? Werden wir, wie Petrus und Johannes, alles geben um Sein Licht in die Welt zu tragen?
Das Leben mit Christus ist ein wunderschönes Abenteuer, so legte es uns schon Johannes Paul II. ans Herz. Wer Christus wirklich sucht, der findet Ihn. Wer nach Ihm hungert wird niemals Hunger leiden.

Und wer Christus sucht begegnet auf dem Weg auch Maria. Sie ist unsere ewig treue Wegbegleiterin auf der Suche nach ihrem Sohn.

Letztendlich ist es die Liebe Mariens, die das Licht in den Kirchen wieder aufleuchten lässt. Es ist ihre ewige Hingabe zu Gott, ihre Treue, ihr ewiges Ja welches sie zur Mutter der Kirche macht. Wer wenn nicht sie kann die Türen der Kirchen wieder öffnen. In einem Marianischen Antiphon aus dem vierzehnten Jahrhundert wird zu ihr gesungen mit der Bitte die Pest zu stoppen:

“Stella caeli extirpavit,
quae lactavit Dominum,
mortis pestem quam plantavit
primus parens hominum. […]”

Der Stern des Himmels,
der den Herrn stillte,
Hat die tödliche Pest entwurzelt,
die von dem ersten Menschengeschlecht gepflanzt wurde.

Maria, die Mutter der Kirche, hat das Böse schon aus seinen Wurzeln gerissen. Es kann sich immer wieder einschleichen, aber wirklich Wurzeln schlagen kann es nicht.

Wenn wir wieder in die Kirchen eintreten können, werden wir in ihr eine Schönheit entdecken vor der wir vorher aus Gewohnheit blind waren. Wenn wir unseren Blick auf den Marmorboden richten, erkennen wir, dass er das Muster eines Teppichs hat. Das ist keinesfalls ein Zufall, denn alles was von Gott kommt trägt einen tieferen Sinn in sich. Wie in der Wüste Teppiche als Schutz vor Schlangen benutzt werden, so dient der Boden in der Kirche als Schutz vor der Schlange aus der Unterwelt. Er ist das Fundament, auf dem die Kirche Christi steht und es ist Seine Mutter, die diesen Teppich auslegt.

Auf dem Weg zu Christus hält sie uns, ihre Kinder, an der Hand und wir müssen nur aufpassen diese nicht wieder loszulassen. Sie wird den Teppich ausbreiten und das Licht in der Kirche wieder aufleuchten lassen, damit ihr Sohn wieder im Mittelpunkt steht.
Für die Aposteln war Christus ihr ganzes Leben. All ihre Handlungen und ihr ganzes Dasein waren vollkommen Ihm gewidmet, denn Er war lebendig in ihnen. Wenn die Türen der Kirche wieder geöffnet werden, werden dann auch wir endlich zu wahren Aposteln Seiner Liebe? Wird Er auch in uns fruchtbaren Boden finden? Bei allem was wir tun und denken, mögen uns die heiligen und unbefleckten Hände Mariens lenken.


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Lesermeinungen

 lesa 30. April 2020 

Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis de Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht (2Petr 1)

Danke, Dubravka!
"Mutter in Todesnot, Mutter des Lichts
Wenn uns Verderben droht, fürchten
wir nichts." (aus dem Lied "Glorwürdige Königin, himmlische Frau, milde Fürsprecherin, reinste Jungfrau)
„Liebe Kinder! Ich bin all die Jahre bei euch, um euch auf den Weg des Heils zu führen. Kehrt zu meinem Sohn zurück, kehrt zum Gebet und zum Fasten zurück! Meine lieben Kinder, lasst zu, dass Gott zu eurem Herzen spricht, denn Satan herrscht und will eure Leben und die Erde, auf der ihr geht, zerstören. Seid mutig und entscheidet euch für die Heiligkeit! Ihr werdet die Bekehrung in euren Herzen und Familien sehen, das Gebet wird gehört, Gott wird euer Flehen erhören und euch den Frieden geben…“ (Medjugorje 25.3.2020)

Das Licht ist der geliebte Sohn, auf den wir hören sollen.

"Diese Stimme vom Himmel haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem Berg waren. Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden, und ihr tut gut daran, es zu beachten … " (vgl 2 Petr1,18-20)


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 Diadochus 29. April 2020 
 

Auf dem Teppich

"Vielleicht ist gerade diese Zeit, in der wir leben eine Vorbereitung auf ein größeres Abenteuer." Ja, das sehe ich auch so, allerdings nicht als Abenteuer, sondern als Prüfung. Wir werden reichlich Gelegenheit bekommen, unser Gold im Feuer zu läutern. Mit Jesus Christus, der uns in unserer Schwachheit stärkt, werden auch wir wie die Apostel Petrus und Johannes den Mächtigen und ihren Fallstricken widerstehen. -Und mit Maria immer schön brav auf dem Teppich bleiben (wunderschöne Allegorie). Die Jugendkolumne ist eine schöne Einstimmung in die neue Corona-Zukunft mit ihren vielen Bedrängnissen.


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