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Brennt dein Herz noch für Gott?

14. Februar 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Geh dorthin, wo dein Herz für ihn gebrannt hat und lass dich neu an sein Herz ziehen – sein Herz, das auf dich wartet - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Ich lade dich ein, heute mit mir nachzudenken, nämlich über die Frage: Wo hat dein Herz für Gott gebrannt? Ich meine damit etwas ganz Konkretes – zum Beispiel eine Art zu beten, bei einer Handlung der Nächstenliebe, beim Betrachten der Schönheit der Schöpfung, ... .

Wo hat dein Herz für Gott gebrannt?

Warum frage ich dich das? Weil du immer wieder dorthin zurückgehen solltest, denn Gott sollte niemals etwas Selbstverständliches in deinem Leben sein – nichts, für das man sich nur Zeit nimmt, wenn es leicht geht, weil man sich vielleicht denkt, dass er ohnehin da ist oder das Leben mit Gott manchmal nicht mehr so aufregend erscheint, wie am Anfang des eigenen Glaubensweges. Du solltest Gott in jeden Moment deines Lebens einbinden – und zwar ganz bewusst, es sollte kein „er ist ohnehin und automatisch da” sein. Du solltest ihn bewusst einbeziehen, besonders dann, wenn es dir nicht leicht fällt.


Gott ist so groß! Er ist der Schöpfer des ganzen Universums. Er gibt und nimmt das Leben. Alles ist ihm unterworfen. Dieser große Gott blickt auf dich voll Liebe. Und er schaut dich nicht nur voll Liebe an, sondern er wartet voll Liebe auf dich.

Wenn es dir schwerfällt, diese Liebe zu beantworten oder daran zu glauben, dann geh wieder zur Quelle deiner Liebe zu Gott. Geh dorthin, wo du ihm nahe warst, wo du ihm begegnet bist, wo dein Herz für ihn gebrannt hat. Lass die Liebe zu ihm nicht kalt und starr und automatisiert oder selbstverständlich werden, lass sie etwas Besonderes sein. Etwas, das sich lohnt gepflegt zu werden. Etwas, für das du dich hingibst.

Du bist nicht dafür geschaffen mit Gott gleichgültig nebeneinanderher zu leben. Nein, du bist dafür geschaffen mit ihm in Beziehung zu leben, in der Faszination und Angewiesenheit des Geschöpfs zu seinem Schöpfer, in der leidenschaftlichen Liebe der Braut zu ihrem Bräutigam. In dieser Liebe von Braut und Bräutigam brennt ein Feuer. Manchmal schlägt es hohe Flammen, manchmal ist es nur eine sachte Glut, aber es ist da – das Feuer, der Kern des Feuers.

Die Liebe zu Gott in deinem Herzen sollte nichts Oberflächliches, Unverbindliches sein, sondern sie sollte voll Tiefe sein. Er ist dein Schöpfer, dein Bräutigam, er ersehnt und liebt dich. Wenn die Tiefe fehlt, dann geh und suche das Feuer! Dabei darfst du wissen: Gottes Herz brennt für dich. Es verzehrt sich nach dir! Eure Beziehung ist für ihn nichts Selbstverständliches. Es ist etwas unbegreiflich Schönes.

Du bist ihm alles wert. So will ich dich ermutigen: Suche die leidenschaftliche Liebe zu Gott. Jene Liebe, die für ihn brennt, aber nicht oberflächlich, sondern voll Tiefe. Jene Liebe, die auf sein Angebot des Bundes mit dir ein festes Ja spricht. Jene Liebe, die daran festhält, dass er Gott ist und das volle Maß deiner Liebe verdient.

Geh dorthin, wo dein Herz für ihn gebrannt hat und lass dich neu an sein Herz ziehen – sein Herz, das auf dich wartet.


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Lesermeinungen

 gebsy 15. Februar 2026 

Gottes Liebe

kann mich leiden.
In unserem Sprachgebrauch wird Liebe auch mit "Ich kann dich gut leiden" ausgedrückt.
Erinnert uns das an Gottes Liebe in Leiden und Kreuz?
Es ist beglückend, mit Gott Mauern zu überspringen, mit seiner Hilfe in der Versuchung nicht zu sündigen ...


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 Stefan Fleischer 14. Februar 2026 

Gott ist Liebe

Ja, ein gutes Gefühl oder gar eine grosse Begeisterung, ein brennendes Feuer in uns für ihn und seine Liebe, kann Gott uns schenken, wenn er das für richtig und gut für uns hält. Meine Erfahrung ist allerdings, dass er uns auch nach Gethsemane mitnehmen kann, oder ins finstere Tal, wo wir wie er rufen müssen: «Mein Gott, warum hast du mich verlassen?» (Mk 15,34)
«So hoch der Himmel über der Erde ist, / so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege / und meine Gedanken über eure Gedanken.» (Jes 55,9) sagt der Herr. Wir werden ihn hier und jetzt nie ganz verstehen. Er will, dass wir ihm vertrauen, oder besser gesagt, dass wir ihn mehr lieben als uns selbst. Die grosse Gefahr in unserer immer egozentrischeren Welt, ist doch, dass wir dem «lieben Ich» mehr Platz einräumen in unserem Leben als dem «lieben Gott», wie ihn frühere Generationen gerne genannt haben. Gott ist Liebe. Aber er ist auch Gott. Das wird heute gerne vergessen.


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