Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Medjugorje: Ende der Monatserscheinungen für eine "Seherin"

24. März 2020 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jungfrau Maria soll der 55-jährigen Mirjana Dragicevic-Soldo nur noch jährlich an ihrem Geburtstag erscheinen - Einbruch der Pilgerzahlen in Medjugorje durch Coronavirus, Pfarre überträgt Liturgien via Livestream


Sarajevo (kath.net/KAP) Im Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erhält eine jener Personen, die den Angaben zufolge regelmäßige Erscheinungen der Jungfrau Maria erhalten sollen, diese nur noch jährlich statt monatlich. Mirjana Dragicevic-Soldo (55) erklärte laut dem Informationszentrum "Mir" Medjugorje, die Gottesmutter habe ihr am 18. März mitgeteilt, sie werde ihr fortan nicht mehr monatlich erscheinen und ihr keine Botschaft mehr geben. Drei andere Personen aus Medjugorje sehen ihren Aussagen zufolge die Mutter Jesu weiterhin täglich, zwei weitere wie Dragicevic-Soldo einmal pro Jahr.

Dragicevic-Soldo stammt aus Sarajevo, ist verheiratet und Mutter zweier Töchter. Sie war 16 Jahre alt, als 1981 von ihr und fünf anderen damaligen Jugendlichen erstmals Marienerscheinungen in Medjugorje berichtet wurden. Ihren Angaben zufolge hatte sie ab Weihnachten 1982 keine Erscheinungen mehr, sondern nur noch jeweils an ihrem Geburtstag am 18. März. Seit 1987 gab sie an, zusätzlich am 2. Tag jedes Monats die Stimme der Jungfrau Maria zu hören, sie dabei immer wieder auch zu sehen und gemeinsam mit ihr "für die Personen, die die Liebe Gottes noch nicht erfahren haben" zu beten. Letzteres geschieht nun offenbar nicht mehr.

Die in der Nähe von Mostar gelegene Kleinstadt Medjugorje zählt zu den wichtigsten katholischen Pilgerorten mit zuletzt bis zu zwei Millionen Pilgern jährlich, darunter viele Österreicher. Aus dem Vatikan gibt es zur Frage der Echtheit der Marienerscheinungen, bei denen die Visionäre auch Botschaften über Frieden, Bekehrung, Gebet und Fasten erhalten, noch keine offizielle Position; Ergebnisse der von 2010 bis 2015 hier tätigen vatikanischen Untersuchungskommission wurden bisher nicht publik. Papst Franziskus hat 2018 mit der Ernennung eines Apostolischen Visitators für die Pfarre Medjugorje auf unbegrenzte Zeit sowie mit der Erlaubnis offizieller Pilgerfahrten im Mai 2019 Schritte einer Öffnung gesetzt.

Die aktuelle Corona-Situation macht vor Medjugorje nicht Halt und hat zu einem Totaleinbruch der Pilgerströme geführt. Laut Angaben der Seite medjugorje.hr wurden gemäß den Vorgaben der Bischofskonferenz von Bosnien und Herzegowina die Eucharistiefeiern und Abendgebete von der Kirche ins Freie auf den dahinter liegenden Außenaltar verlegt. Ähnlich wie in Assisi, Lourdes und Fatima überträgt die Pfarre ihre Liturgien via Live-Streaming (www.medjugorje.hr/live-streaming). Die Lage sei für alle Gläubigen eine "Gelegenheit, den Wert der Eucharistie, an die wir uns gewöhnt haben, und des Beichtsakraments, das wir vergessen haben, sowie auch der Anbetung wiederzuentdecken, indem wir sie nicht haben", erklärte Ortspfarrer Marinko Sakota beim in der Vorwoche gefeierten Josefsfest.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medjugorje

  1. Wussten Sie, dass es bereits mehrere Nachbauten der Medjugorje-Kirche St. Jakobus d.Ä. gibt?
  2. Spanien: Kinostart „Verwundet“ - Zeigt, wie Gottes Barmherzigkeit die Wunden der Abtreibung heilt
  3. Wiener Medjugorje-Friedensgebet: "Friede beginnt im Kleinen"
  4. Apostolischer Visitator: Medjugorje kein Ort für religiösen Tourismus
  5. "Medjugorje - Das ist die wahre Erneuerung der Kirche"
  6. Ortsbischof: Medjugorje bleibt Pfarre der Diözese Mostar
  7. Vatikan-Entscheid über Medjugorje: Das Nihil obstat des Papstes
  8. 'Die Königin des Friedens'
  9. Papst an "Mladifest": Junge Christen sollen "furchtlose Apostel" sein
  10. Päpstlicher Visitator: Medjugorje hält sich an neue Vatikan-Vorgaben







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. So nicht, Mr. Präsident!
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  15. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz