Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  7. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  8. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  9. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  15. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?

Labour und Liberaldemokraten wollen Abtreibung "entkriminalisieren"

30. November 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großbritannien: Die Parteien haben ihre Wahlprogramme für die Parlamentswahl im Dezember veröffentlicht. Beide Parteien wollen den Zugang zu Abtreibungen erleichtern.


London (kath.net/lifesitenews/jg)
Zwei politische Parteien, Labour und die Liberaldemokraten, wollen Abtreibung „entkriminalisieren“ und weiter liberalisieren. Das geht aus den Wahlprogrammen der beiden Parteien hervor.

Die Liberaldemokraten wollen „Abtreibung im Vereinigten Königreich entkriminalisieren und dabei die 24-Wochen Frist beibehalten“. Sie wollen den Zugang zu Abtreibungskliniken in Nordirland gesetzlich regeln. In Nordirland ist Abtreibung erst in diesem Jahr legalisiert worden.


Die Partei will Abtreibungskliniken aus Steuergeld finanzieren, die kostenlose Abtreibungen für Frauen unabhängig von ihrer Nationalität und ihrem Wohnsitz anbieten. Sie will darüber hinaus sogenannte „Schutzzonen“ um Abtreibungskliniken einrichten, in denen Demonstrationen gegen die Abtreibung, aber auch Hilfsangebote für schwangere Frauen verboten sein sollen, die eine Alternative zur Abtreibung vorschlagen.

Die sozialdemokratische Labour Party verspricht, „die reproduktiven Rechte von Frauen bewahren und Abtreibung entkriminalisieren“ zu wollen. Frauen in Nordirland sollten in Nordirland Zugang zu Abtreibungen haben, heißt es in dem Wahlprogramm. Aus dem Programm geht nicht hervor, welche bis zu welcher Frist Abtreibungen erlaubt werden sollen.

Das Wahlprogramm der Konservativen Partei enthält keine Positionen zur Abtreibung oder zu reproduktiven Rechten.

Im Vereinigten Königreich finden am 12. Dezember Parlamentswahlen statt.

Abtreibungen sind in Großbritannien derzeit bis zur 24. Schwangerschaftswoche möglich, wenn sie von einem Arzt durchgeführt wird und zwei Ärzte bestätigen, dass die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter bedroht ist oder das Kind stark behindert sein wird.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 beertje 30. November 2019 
 

Warum geht es nicht in die Köpfe entsprechender Leute, dass Abtreibung die Ermordung heranwachsender Menschen ist!? Man sieht daran, dass man nur entsprechende Bezeichnungen finden muss, um eindeutige Sachverhalte umzudeuten: nicht Mord, sondern die Wahrung der Rechte der Mutter, heißt es - aber hat sie das Recht, zu töten? MEIN Bauch gehört mir nicht, er wurde von höherer Stelle für bestimmte 'Zwecke' konstruiert ... woher diese Idee, der Selbstbestimmung?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  6. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  7. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  8. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  9. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  10. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz