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Vatikan: Nach 10 Tagen EINE Pro-Zölibatsstimme beim Presse-Briefing

17. Oktober 2019 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Erstmals durfte bei der Amazonas-Synode bei den täglichen Pressekonferenzen eine Stimme zu Wort kommen, die klar die Idee der "Viri Probati" verwarf.


Vatikan (kath.net)
Im Vatikan durfte nach knapp zehn Tagen Dauer am Mittwoch bei den täglichen Pressekonferenzen der Amazonas-Synode erstmals auch eine Stimme zu Wort kommen, die die Idee von "Viri probati" klar abgelehnt. Dies berichtet die katholische Internetzeitung "Crux". Bischof Wellington Tadeu de Queiroz Vieira von Cristalândia in Brasilien verteidigte den Zölibat und betonte: "Ich sehe den Zölibat nicht als Hauptproblem. Ich glaube auch, dass viele meine Ansicht teilen." Es gäbe wirklich andere Probleme, dazu gehören die Untreue und die Skandale in der Kirche und der Mangel an Heiligkeit, der junge Menschen davon abhält, diesen Weg zu gehen. "Wenn ich ein heiliges Leben führe, habe ich kein Problem mit geweihten Priestern, weil junge Menschen nach Werten und Dingen suchen, an die sie glauben können. Ich glaube nicht, dass Jesus seine Attraktion verloren hat."



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