Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. "Tun wir so als wäre da nichts"
  8. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  9. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  10. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  11. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  12. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  13. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  14. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  15. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen

Marx und Rom ODER: Am deutschen Wesen soll die Weltkirche genesen

16. September 2019 in Aktuelles, 55 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marx droht in einem Brief den Präfekten der Kongregation für die Bischöfe - „Wir haben Ihre Schreiben mit diesem Partner besprochen. Die Unruhe ist groߓ - In München liegen die Nerven blank. Die Freunde von Marx in Rom werden weniger


München (kath.net/rn)
Die Beziehung zwischen dem Münchner Kardinal Reinhard Marx und Rom steht auf der Kippe und die Nerven liegen in München offensichtlich blank. Dies zeigt ein kath.net vorliegender Brief des Kardinals an Kardinal Ouellet, dem Präfekten der Kongregation für die Bischöfe, vom 12. September 2019. In dem Brief, der unter dem Aktenzeichen „PA V 1456/19“ nach Rom geschickt wurde, unterstellt Marx Ouellet, dass dieser schlecht über den synodalen Weg informiert gewesen sei.

„Vielleicht wäre ein Gespräch vor der Versendung dieser Schriftstücke hilfreich gewesen. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung ohne Gegenstimmen entschieden, einen Synodalen Weg zu beschreiten und dafür keine der im kanonischen Recht vorgesehenen Formen einer Synode zu wählen. Sie wissen das aus unseren Protokollen“, schreibt Marx.

Der Erzbischof meint dann in dem Brief, dass der synodale Weg eine Art „Beratung eigener Art“ sei, die vom kanonischen Recht nicht erfasst werde. Der Synodale Weg wird von ihm als ein „Prozess sui generis“ bezeichnet. Der Kardinal möchte, dass der Satzungsentwurf deshalb auf keinen Fall „durch die Brille kirchenrechtlich verfasster Instrumente“ wie eines Plenarkonzils gelesen und interpretiert werde. Klar ist, dass Marx & einige deutsche Bischöfe mit diesem Verbal-Trick den umstrittenen Prozess damit gegen Kritik schützen möchten.

Brisant ist auch eine weitere Behauptung von Marx. So meint der Erzbischof von München, dass der Päpstliche Rat, der den Entwurf zum Synodalen Prozess kritisiert hat, einen Entwurf hatte, der längst überholt sei. Marx behauptet, dass die Entwürfe im Juli und August weiterentwickelt wurden. Dies soll sich laut dem Marx-Brief besonders in den Bestimmungen bemerkbar gemacht haben, die auf die die Frage der Beschlussfassung eingehen. Laut kath.net vorliegenden Informationen aus dem Umfeld der DBK hat es allerdings in den Sommermonaten überhaupt keine relevanten Änderungen im Entwurf gegeben. Zur Einordnung der Chronologie: Das Gutachten des Päpstlichen Rats der Gesetzestexte stammt vom 1. August 2019, das Schreiben von Ouellet wurde am 4. September den Deutschen Bischöfen zugestellt.


Den Schwarzen Peter möchte Marx aufgrund des zu erwartenden anti-römischen Ergebnis des "synodalen Prozesses" offensichtlich an Papst Franziskus weiterreichen. So schreibt er: „Beschlüsse in weltkirchlich regelungsbedürftigen Fragen werden wir - im Sinne von Voten - dem Heiligen Vater zur Kenntnisnahme und zu weiteren Schritten nach seinem eigenen Ermessen übermitteln.“

Und mit einer gehörigen Portion deutschen Überheblichkeit im Sinne vom „Am deutschen Wesen soll die Weltkirche genesen“ geht es dann weiter: „Wir hoffen, dass Ergebnisse einer Meinungsbildung in unserem Land auch für die Leitung der Weltkirche und für andere Bischofskonferenzen im Einzelfall hilfreich sind.“

Den geplanten de-facto-Angriff durch deutsche Bischöfe auf die Lehre der Kirche rechtfertigt Marx dann im Brief mit den sexuellen Missbrauchsfällen in der Kirche. Dazu beruft er sich auf Wissenschaftler, die die Vermutung geäußert haben, dass es in der Kirche „systemische, negative Einflussfaktoren“ gebe, die solchen Missbrauch begünstigen. Marx meint dann, dass die Themen der Synode Themen seien, die angeblich „zahllose Gläubige“ in Deutschland als erörterungsbedürftig ansehen.

Konträr zu den Plänen der Deutschen Bischofskonferenz behauptet Marx dann, dass diese die Mahnung des Papstes, den sensus ecclesiae zu bewahren und immer als Teil der Gesamtkirche zu handeln, entsprechen wollen. Marx erinnert dann, dass man das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK) zum Partner habe. Dies könne laut dem Münchner Erzbischof eigentlich keinen überraschen, der den Katholizismus in „unserem Land“ kenne und weiß, dass in der Kirche eine starke Partizipation der Laien von allen dringend erwartet werde. „Wir haben Ihre Schreiben mit diesem Partner besprochen. Die Unruhe ist groߓ, droht Marx dann sogar Kardinal Ouellet.

Und Marx kündigt an, dass er diese „verschiedenen Aspekte“ bald einmal in Ruhe mit diesem besprechen möchte. „Dann werden sich bestimmt viele Missverständnisse, von denen Sie sich haben leiten lassen, noch aufklären lassen“, stellt er Ouellet sogar abschließend als uniformiert dar.

Marx wird in den nächsten Tagen in Rom erwartet. Klar ist, dass die Freunde des Münchner Erzbischofs in Rom immer weniger werden. Die Präpotenz von Marx, der durchaus auch sehr lautstark mit der römischen Kurie umspringt, gilt im Vatikan als offenes Geheimnis. Auch gegenüber dem Papst soll Marx schon sehr ungehalten und laut aufgetreten sein.

Ein Mysterium ist in Rom, warum Papst Franziskus trotz des eigentümlichen Verhaltens des Münchner Erzbischofs immer noch an Marx im engsten Kardinalsrat festhält. Die Antwort eines Vatikanexperten aus Rom, der nicht genannt werden möchte, ist sehr einfach: Es geht ums liebe Geld.

Der Vatikan hat massive Geldprobleme und zuletzt unter Papst Franziskus deutliche Mehrschulden aufgebaut. Nach dem Desaster mit McCarrick nehmen die Spendengelder aus den USA, die den Vatikan bis jetzt massiv gestützt haben, ab. Neben den USA bleibt nur mehr die reiche deutsche Kirche als relevanter Finanzhelfer des Vatikans übrig.

Was bisher auch kaum bekannt war: Das Schreiben von Papst Franziskus vom Juni an die deutschen Katholiken, in dem Franziskus deutliche Kritik am synodalen Weg übte, stammt – entgegen so manchen Erklärungs- und Relativierungsversuchen – direkt aus der Feder des Papstes. Nicht einmal im Staatssekretariat soll man im Vorfeld gewusst von dem Schreiben haben.

Wie es jetzt mit Marx & Co und Rom weitergeht ist unklar. Marx dürfte in den nächsten Tagen mit massivem Druck in Rom versuchen, noch das Debakel zu verhindern. Doch für Marx, der als gesundheitlich angeschlagen gilt, sind die „römischen Aktien“ im Sinkflug. Falls der deutsche Kirchenrechtler Schüller recht hat, ist der synodale Weg von Marx & Co. ohnedies erledigt.

Pressefoto: Reinhard Kardinal Marx



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Msgr.Westenfeld 17. September 2019 

"Einstimmiger Beschlus" der DBK im Frühjahr

Bischöfe sind Leiter ihrer Diözesen und das ist gut so. Bischöfe sind aber auch Menschen. Ich würde einmal empfehlen, die Abstimmungen der DBK "geheim" zu machen, so dass jeder Bischof vor allem auch jene, die nicht den Mut haben öffentlich und vor ihren Kollegen anderer Meinung zu sein, ihre wahre Meinung zu Papier bringen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass dann ein anderes Ergebnis als "einstimmig" resltieren würde. Das wäre wirklich nötig, um den Spaltin der Bischofskonferenz zu erkennen.


9

0
 
 Rosenzweig 17. September 2019 

Ja - ebenfalls herzl. DANK...

-
Ihnen Herr Fleischer für`s Erinneren an "Kreuzzug des Gebets und des Fastens"- mit heutigem Beginn!
Hatte es leider nicht im Kalender notiert..-
möchte jedoch gerne mit DABEI sein - zumal der "Wellengang" ums Schiff der Mutter Kirche zusehends noch kräftiger wird..-

Aber der HERR - so wollen wir beten u. fasten- wird dem STURM gebieten!
So vertrauend dankend verbunden--


8

0
 
 Egon47 17. September 2019 
 

"...Marx erinnert dann, dass man das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK) zum Partner habe. Dies könne laut dem Münchner Erzbischof eigentlich keinen überraschen, der den Katholizismus in „unserem Land“ kenne und weiß, dass in der Kirche eine starke Partizipation der Laien von allen dringend erwartet werde...." - ich zumindest fühle mich durch das ZDK nicht vertreten! Ich kenne auch niemanden in meiner Umgebung, der sich durch das ZDK vertreten fühlt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es macht mich ohnmächtig, angeblich von einer Organisation vertreten zu sein, der ich keinerlei Vollmacht gegeben habe.


14

0
 
 Herbstlicht 17. September 2019 
 

@Stefan Fleischer

Vielen Dank, Herr Fleischer, für Ihre Erinnerung an den heute beginnenden "Kreuzzug des Gebets und des Fastens".
Ich bin mir nicht sicher, ob ich daran gedacht hätte!


7

0
 
 Stefan Fleischer 17. September 2019 

„Ein Kreuzzug des Gebets und des Fastens“

Ein Blick auf meinen Kalender erinnert mich gerade daran, dass heute dieser Kreuzzug beginnt!

www.kath.net/news/69088


7

0
 
 Diadochus 17. September 2019 
 

@Herbstlicht

Sie haben sich die Antwort schon selbst gegeben. Genau deshalb gibt es die Piusbruderschaft und die anderen traditionellen Gemeinschaften, "um die Kirche vor dem Absturz zu retten". So wie die Kirche gerade einstürzt, so wird sie um den Eckstein herum wieder aufgebaut werden. Die traditionellen Gemeinschaften "retten" vor allem die lateinische hl. Messe. Sie wäre sonst verloren gegangen.


8

0
 
 Stefan Fleischer 17. September 2019 

@ Herbstlicht

Der Ansicht, die Petrusbruderschaft werde dazu beitragen, die Kirche vor dem Absturz zu retten, waren die Sympatisanten dieser Bewegung seit Anbeginn. Ich selber habe Mühe mit dem Gedanken, Gott lasse eine de facto Spaltung zu um dadurch seine Kirche zu retten. Aber wie gesagt: Die Frage ist, wo stehe ich in der ganzen Auseinandersetzung von heute? Oder sehe ich den Ernst der Lager gar nicht? Wie bereite ich mich vor für den Fall dass?


2

0
 
 Zeitzeuge 17. September 2019 
 

Entschuldigung, das muss natürlich Apg. 5,29 lauten!

Anbei ein Link mit einer schönen Predigt
von H.H. Prälat Prof.Dr. Georg May über
die Tugend des Gehorsams und dessen Grenzen.

Professor May wurde vergangenen Samstag
93 Jahre alt und ist immer noch unermüdlich als Kämpfer gegen den in die Kirche eingedrungenen Zeit(un)geist
tätig, wie seit über 50 Jahren!

Seine Internetpräsenz

glaubenswahrheit.org

ist nachdrücklich zu empfehlen!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198703/19870503/


6

0
 
 Zeitzeuge 17. September 2019 
 

Lieber Herr Fleischer,

danke für die Replik.

Der letzte Satz Ihrer Antwort könnte
für uns alle hier "der Satz des Tages werden"!

Immer aber gilt Apg. 4,29, so könnte ich z.B. niemals mit meinem Gewissen
vereinbaren, die "Abu Dhabi-Erklärung" vorbehaltlos anzunehmen.


Gerne wünsche ich Ihnen nochmals einen
gesegneten, besinnlichen Tag!


7

0
 
 Stefan Fleischer 17. September 2019 

@ Zeitzeuge

Lieber Zeitzeuge
Ja, auch in bin Zeitzeuge, wenn vielleicht auch damals noch zu jung und unerfahren und heute weder theologisch noch geschichtswissenschaftlich genügen ausgebildet um mir ein Urteil zu erlauben. Deshalb habe ich hier auch nur eine Frage aufgeworfen im vollen Bewusstsein, dass diese wohl hier auf Erden nie wird wirklich beantwortet werden können. Es geht mit nicht um die «Suche nach den Schuldigen». Gott hat das alles zugelassen. Er allein ist der Richter. Es geht mir darum, was wir daraus lernen. Wenn alles so weiter geht wie jetzt, könnten wir selber plötzlich diesbezüglich vor recht schwierigen Gewissensfragen stehen.


4

0
 
 Chris2 17. September 2019 
 

Pius X.

Lieber @Stefan Fleischer: Mag sein. Das Gebet der Piusbruderschaft ist Papst wie Kirche jedenfalls so sicher, wie das Amen im Gebet. Und es gibt aber auch die Theorie, bestimmte Kräfte um Franziskus hätten nur darauf gewartet, auch die Piusbruderschaft unter ihre Kontrolle zu bekommen, um dann alle gemeinsam zu zerschlagen . Nach der Zerschlagung zweier stark tridentinisch geprägter Diözesen in Brasilien und Italien und eines ebensolchen Ordens (bei gleichzeitig maximaler Toleranz gegen häretische "Kirchenleerer" und Gruppen) muss man diese Möglichkeit leider ernsthaft in Betracht ziehen.
"Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe ..."


10

0
 
 Herbstlicht 17. September 2019 
 

Piusbruderschaft: heute noch abgelehnt und morgen ..?

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. (Jesaja 55:8)

Können wir wissen, welche Rolle Gott in seiner Weisheit der Piusbruderschaft zugewiesen hat?
Heute noch verpönt, könnte sie morgen dazu beitragen, die Kirche vor dem Absturz zu retten.


9

0
 
 Stefan Fleischer 17. September 2019 

Bzgl. Piusbruderschaft

Wie dem auch gewesen sei. Ich selber frage mich auch heute noch - vielleicht sogar mehr denn je - was geschehen wäre, wenn der Erzbischof und seine Getreuen in Demut und Gottvertrauen Gehorsam geübt und ihre ganze Kraft in die richtige Umsetzung des Konzils investiert hätten. Ist es nicht der Ungehorsam der Modernisten, welcher uns in die heutige Situation geführt hat. Könnte es dann nicht auch sein, dass genau die Leute der Piusbruderschaft unserer Kirche zur Abwehr dieses Ungehorsams gefehlt haben und auch heute noch fehlen? Die Antwort müssen wir Gott überlassen. Auf alle Fälle hat Christus uns nicht durch Ungehorsam erlöst, sondern durch den Gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.


6

0
 
 Zeitzeuge 17. September 2019 
 

Werter Federico R.!

Bzgl. Piusbruderschaft verweise ich auf
meinen Beitrag unter dem Artikel "Der Weg
des Schismas" mit Link, im Link auf Seite
85 eine wichtige, amtl. Erklärung des Erzbistums Salzburg zum Thema.

Zu Recht beschreiben Sie im letzten Satz
Ihres Beitrags die erschütternde Situation unserer Gegenwartskirche.

Ich wünsche einen gesegneten Tag!


4

0
 
 Waldi 17. September 2019 
 

Lieber Federico R.

Die Sympathie für Papst Franziskus gilt nur eingegrenzt für seinen Einsatz, der deutschkatholischen Kirche in ihrem häretischen Reformeifer den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich habe durchaus meine ernsthaften Bedenken zu dem, was unter Papst Franziskus im Vatikan alles abläuft. Ich habe für Sie einen guten Tipp, die katholische Kirche außerhalb ihrer Reformquerelen, als Kirche Jesu Christi zu bewundern. Geben Sie dazu "Domenico aus Cese", ohne Gänsefüßchen bei Google ein und sie erhalten ein Video von feinster katholischer Tradition, Standhaftigkeit und römisch-katholischer Glaubenstreue!
Herzliche Grüße und Gottes Segen.


7

0
 
 JP2B16 17. September 2019 
 

Zitat Merkel erste Fraktionssitzung nach Sommerpause: "Wer, wenn nicht wir!"

Der Aufmacher in Anlehnung an Emmanuel Geibels Zitat aus seinem Gedicht mit dem sprechenden Namen "Deutschlands Beruf" erinnert auch an ein anderes Zitat des Vorkämpfers der "Los-von-Rom-Bewegung" und Anti-Katholiken Georg Ritter von Schönerer aus der Zeit des Bismarck'schen Kulturkampfes, das man in dem Kontext hier geneigt ist abzuwandeln in: "Ohne Jesus, ohne Rom, wird gebaut Germaniens Dom". Deckers Kommentar in der heutigen FAZ zeigt exemplarisch einmal mehr, dass die Medien-Phalanx für die DBK in Stellung gebracht ist: Kardinal Ouellet wird als Dilettant hingestellt, die ganze Kurie per se als obstinat und marode wie einst die DDR in ihren letzten Atemzügen, überhaupt sei man in Rom nur interessiert am Erhalt einer "Machokirche"; selbst aber beansprucht Deckers, ganz bescheiden, im gleichen Zuge die Deutungshoheit über das Evangelium und lobt mit beiläufiger Selbsterhöhung den wohl endgültig vollzogenen Abschied der Deutschen Bischöfe von den "männerbündischen Abwehrreflexe".


4

0
 
 Diadochus 16. September 2019 
 

@Rosenzweig, @Konrad Georg

Das Gebet zur Frau aller Völker bete ich immer zusätzlich nach dem Fatimagebet nach jedem Rosenkranzgesätz. Das Gebet ist auch ein wunderschönes Gebet zum Hl. Geist. Würden viele Christen darauf vertrauen, dann würde schnell ein anderer Wind, bzw. Geist in Deutschland wehen. Es gäbe ein neues Pfingsten. Wie schnell wäre dem Synodenspuk ein Ende bereitet.


4

0
 
 Federico R. 16. September 2019 
 

@Waldi (2)

Übrigens: Erzbischof Marcel Lefebvre war seinerzeit vorgeworfen worden, ein Schismatiker zu sein. Ich war damals davon voll überzeugt. Streng kirchenrechtlich betrachtet, dürfte das vielleicht sogar so gewesen sein. Nur eines war der Spiritanerbischof ganz gewiss nicht: ein Häretiker. Mittlerweile haben sich die Zeiten total geändert. Heute gibt man vor, die Kirche ökumenisch einigen zu wollen, öffnet zu diesem Zweck häretischem Gedankengut und potentiellen Schismatikern Tür und Tor und wirft wesentliche Teile katholischen Glaubensgutes den Wölfen zum Fraß vor.


11

0
 
 Federico R. 16. September 2019 
 

@Waldi (1)

Lieber Waldi, wenn Sie sich nur mal nicht täuschen mit Ihrer Sympathieverschiebung. Kardinal Müller etwa hatte als Glaubenspräfekt auch mal einen Brief geschrieben, dessen Inhalt nicht im Sinne vom Papst war. Dabei ging es um die Pius-Bruderschaft, die der Papst, soviel man heute weiß, gern unter seine Kontrolle gebracht hätte. Vom Glaubenspräfekten sicher so nicht beabsichtigt, hatte der Kardinalsbrief, im Nachhinein betrachtet, die FSSPX wahrscheinlich vor der päpstlichen Vereinnahmung bewahrt. Vielleicht war dieser Brief mit ein Grund, warum p.Franziskus die Dienstzeit des Glaubenspräfekten auslaufen ließ? So oder ähnlich, wenn auch aus ganz anderem Grund, könnte es Kurienkardinal Marc Ouellet auch einmal ergehen.


8

0
 
 Konrad Georg 16. September 2019 
 

Ja liebe Rosenzweig,

das Gebet der Frau aller Völker bete ich jeden Tag vor oder nach dem Aufstehen.
Wenn ich Priester wäre, würde ich dieses Gebet jedem Beichtenden als "Buße" für vier Wochen auferlegen. Keiner würde danach damit aufhören.
Außerdem würde ich anregen, darüber nachzudenken, warum es Mann und Weib, oh Verzeihung, zwei Geschlechter gibt.


5

0
 
 Rosenzweig 16. September 2019 

Legt Zeugnis ab…

-
Stimme Ihnen werter @ Diadochus mit Ihrem Kommentar voll zu!
Es fehlt vielmals die Spiritualität in unsere Kirche - wo ich leider auch mitunter Anteil gebe..?

Ich freu mich, dass Sie in diesem Zusammenhang den Gebetstag der
„Frau aller Völker“ - Samstag in Düsseldorf erwähnen u. diesen, wie Sie schreiben, „wohltuend“ empfanden -
an dem ich zwar nicht persl. dort sein konnte – aber über Live-Stream den ganzen Tag geistiger Weise mit großer Freude u. Dankbarkeit teilnehmen konnte!-
-
Beten wir- wie die Gottesmutter bat:
"HERR JESUS CHRISTUS,Sohn des VATERS sende JETZT(!) DEINEN GEIST über die Erde(...)
Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau MARIA – unsere Fürsprecherin sein“
-
So dankb. froh verbunden..


8

0
 
 Waldi 16. September 2019 
 

Kardinal Marx und das ZdK.

Ich hatte bisher für Papst Franziskus, und das tut mir nun leid, keine große Sympathie. Aber seit er Kardinal Marx, die Deutschen Bischöfe und ihr häretisches Anhängsel ZdK daran hindert, die katholische Weltkirche am Deutschen Wesen genesen zu lassen, ist er mir ans Herz gewachsen. Seit die Deutschkatholische Kirche, nach der Liturgiereform, Zug um Zug den römisch-katholischen Glauben und die Liturgie zum Spielball verrücktester Beliebigkeiten und irrsinnigster Experimente gemacht hat, wohne ich nur noch bei K-TV den Heiligen Messen bei. Das ZdK ist nur noch für innerkirchliche Revolten zuständig, aber für den kath. Gauben ist es in höchstem Maße vernichtend abträglich. Hängt aber, um zu überleben, mit kräftiger Unterstützung der Deutschen Bischöfe, am Infusionstropf des katholischen Kirchensteuersäckel!


6

0
 
 doda 16. September 2019 

Von Bischof Kräuter las ich vor wenigen Tagen in einem Beitrag von Maike Hickson ein persönliches Ou

"Kräutler is famous for his expression that “I have never in my life baptized an indigenous [person], and I also do not have the intention of ever doing so.”

https://www.lifesitenews.com/blogs/81-year-old-liberation-theologian-is-an-architect-of-the-amazon-synod


3

0
 
 Federico R. 16. September 2019 
 

Erratum!

Sicher haben es die meisten hier schon bemerkt. In Teil 1 meines Kommentars muss es natürlich richtigerweise lauten: „Systematischer Missbrauch wie beispielsweise jener in der Odenwaldschule oder die Schandtaten auf einem westfälischen Campingplatz sind in der kath. Kirche hierzulande NICHT bekannt.“ Nicht in diesem erschreckenden Ausmaß.


9

0
 
 Aegidius 16. September 2019 
 

"Bischof Erwin Kräutler ist Österreicher! :-)"
Verehrter Zeitzeuge, dies gilt hier wohl nur für die Zeit, bevor er beschloß, Politiker zu werden.


3

0
 
 Zeitzeuge 16. September 2019 
 

Bischof Erwin Kräutler ist Österreicher! :-) Eine Glosse:

Achtung:

Während der "Rhein", wohl nur vorübergehend,"plätschert", könnte
bald der "Amazonas", mit höchster
Billigung, mit div. Stromschnellen und Untiefen, in den "Tiber" geleitet
werden! Der "Rhein" hingegen wird
nie zum Rinnsal mutieren, dafür könnte
ein "Geldregen" sorgen, so daß dann
"Rhein" und "Amazonas" gemeinsam in den "Tiber" fliessen, was zum "Hochwasseralarm" führen könnte!

Ende der Glosse, immer gilt

"Täter werden nie den Himmel zwingen!"


11

0
 
 horologius 16. September 2019 
 

Von DBK und ZDK

fühlt man sich als informierter und interessierter Katholik so richtig ver-treten.


10

0
 
 f12 16. September 2019 
 

Papst Reinhard der Deutsche

Gott beruft zu wenig .Also nehmen wir das in die Hand. Das ist in etwa die Gedankenhaltung für weite Teile des deutschen Episkopats. Sexueller Missbrauch und Zölibat werden in Beziehung gesetzt. Ganz gefährlich. Sollten dann nicht konsequenterweise klösterliches Leben ,zu Debatte gestellt werden ,wenn man die Gefahr sieht das keusch lebende Menschen zu Sexualverbrechern werden. Ich glaube so etwas wäre völlig absurd .Kardinal Marx will der Weltkirche seine Vorstellung von Kirche aufzwingen .Fakt ist das die nachkonziliaren Reformen nicht zu einer Vertiefung des Glaubens geführt haben.Die neue Liturgie lenkt von Gott ab oder stellt zumindest für den Zugang zu den Mysterien des Glaubens keine Verbesserung dar. Das nachkonziliare Konzept funktioniert nicht. Das ist die bittere Realität.


12

0
 
 wedlerg 16. September 2019 
 

Eine echte Aufarbeitung des Missbruachs wäre nötig

1. 80% der Taten sind homsexueller Natur
2. 25% der TAten werden von 3% der Täter verübt
3. Diese Serientäter sind homosexuell

Uns jetzt möchte ich wissen, warum ausgerechnet die Kräfte, die die Etablierung der Homosexuellen in der dt. Kirche fordern in den synodalen Weg involviert sind (wenn nicht federführend) und warum man deren Märchen zum Programm erhebt, wonach der Zölibat am Missbrauch ursächlich beteiligt sein soll.

Diese Frage wollen die informierten Gläubigen beantwortet haben. Nichts anderes.


26

0
 
 M.Schn-Fl 16. September 2019 
 

Binden und lösen

Die 21 Bischöfe scheinen auch vergessen zu haben (oder sie glauben es nicht mehr), dass der Stellvertreter Christi auf Erden von Christus die Macht erhalten hat zu binden und zu lösen. Er kann auch Bischöfe binden wie in der Vergangenheit oft geschehen.


9

0
 
 Federico R. 16. September 2019 
 

Nur vorgeschoben (2)

Liberale Jesuiten waren es auch, die seinerzeit nackt mit Schülern unter die Tusche gingen und bei dieser Gelegenheit Fotos von und mit ihren Schützlingen machten. Das meiste, was damals wirklich geschah, war liberalistisch, ungehörig, grenzwertig, aber - mit wenigen Ausnahmen - noch kein schwerwiegendes sexuelles Vergehen, wie es z.B. dem liberalen amerikanischen Exkardinal McCarrick - Uncle Ted - vorzuwerfen ist.

Wenn also der „synodale Weg“ wirklich Sinn machen und positiv wirken soll, dann nur, im Rahmen einer Neuevangelisierung umzukehren zur strikten Einhaltung der bisher verbindlichen Moral der katholischen Lehre. Das dem Volk Gottes zu verdeutlichen ist nach wie vor eine weltweite Aufgabe aller Priester und Bischöfe – einschließlich des Papstes. Da könnte die deutsche Kirche, wenn sie denn wollte, vorangehen. Alles andere wäre der verkehrte, der grundfalsche Weg.


13

0
 
 Federico R. 16. September 2019 
 

Nur vorgeschoben (1)

Dass der Hauptgrund für den deutschen synodalen Weg der sexuelle Missbrauch in der katholischen Kirche sein soll, ist offenkundig nur vorgeschoben. In Wirklichkeit geht‘s dabei ausschließlich darum, die abgestandenen Forderungen der kirchlichen Alt-68er endlich umzusetzen. Dafür gibt es etliche Hinweise, z.B.: Sexueller Missbrauch geschah auch, und wahrscheinlich ebenso häufig, auf evangelischer Seite, ist aber kaum in die Medien gelangt. Katholische Kleriker waren an explizit kriminellen Taten im sexuellen Bereich zahlenmäßig in sehr geringem Ausmaß beteiligt. Systematischer Missbrauch wie beispielsweise jener in der Odenwaldschule oder die Schandtaten auf einem westfälischen Campingplatz sind in der kath. Kirche hierzulande bekannt. Hier waren es in Einzelfällen – aber jeder einer zu viel - homoerotisch veranlagte, sexuell unreife, vielleicht durch Pornokonsum verdorbene, skrupellose und zumeist liberale Kleriker, die sich Buben mit ins Bett nahmen und sich an ihnen vergingen.


11

0
 
 M.Schn-Fl 16. September 2019 
 

Vorsicht, Ihr Bischöfe!

Als der damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, im Fernsehen gefragt wurde, warum er sich nicht wie Bischof Kamphaus dem Papst in der Scheinberatungsfrage widersetzen würde,
antwortete Lehmann WÖRTLICH: "Wenn ich mich dem Papst widersetze, bin ich kein katholischer Bischof mehr."
Marx und 20 deutsche Bischöfe sollten das sorgfältig bedenken.


27

0
 
 lesa 16. September 2019 

Das Zeugnis d. Hl. Schrift den Erklärungen d. Welt vorziehen

"zahllose Gläubige in Deutschland sehen die Themen der Synode als erörterungsbedürftig". Was wurde ihnen jahrelang anderes eingebläut? Aber der Glaube ist keine Meinung.
"Der Einfluss der Welt in ihrer Eigenschaft als Feindin der Seele besteht in ihrer Macht über unsere Phantasie. Es scheint uns unglaublich, dass etwas falsch sein könnte, was uns immer und überall gesagt wird. Aber unser Glaube erweist sich gerade darin, dass wir das Zeugnis unseres Herzens und der Heiligen Schrift den Er-klärungen der Welt vorziehen. Und unser Gehorsam erweist sich darin, dass wir ihr entgegen handeln. Die Aufgabe des Christen besteht gerade in einer Gegenbewegung gegen die Welt und im Protest gegen ihre Stimmenmehrheit. (J.H.Newman)
Die junge Kirche ließ sich durch d. heidn. Materialismus nicht beeinflussen. "Ein Christentum, das seine Aufgabe nur noch darin sieht, sich allenthalben auf der Höhe der Zeit zu erweisen, hat nichts zu sagen und nichts zu bedeuten. Es kann ruhig abtreten. (J.R.)


9

0
 
 Kirchental 16. September 2019 

Korrektur

Uninformierte Öffentlichkeit war natürlich gemeint nicht uniformiert.


4

0
 
 lesa 16. September 2019 

@petrafel: Der Herr greift ein, es ist sichtbar. Ja, beten wir fest weiter!


14

0
 
 Diadochus 16. September 2019 
 

Legt Zeugnis ab

"Die Menge der Gläubiggewordenen war ein Herz und eine Seele. Und kein einziger sagte, dass etwa von seinem Besitz sein eigen sei, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel von der Auferstehung des Herrn Jesus Zeugnis ab, und große Gnade war auf ihnen allen." (Apg. 4,32-33)
Der Streit widert mich so was von an. Das ist derart abstoßend und ekelhaft. Kehrt um und bekehrt Euch! Von dem Ideal der ersten Christen sind wir weit entfernt. Ich vermisse die Spiritualität in der katholischen Kirche. Es geht nur noch um Macht. Wie wohltuend war der Gebetstag zur Frau aller Völker in Düsseldorf bei der Familie Mariens.


16

0
 
 Winrod 16. September 2019 
 

Arroganz

die Deutschen wollen es mal wieder allen zeigen, wohin es gehen soll, in der Kirche wie in der Politik.


12

0
 
 richrose 16. September 2019 
 

@wedlerg

Bitte nehmen sie Ihren Vorschlag der Unterschriftenaktion "Austritt aus der Kirchensteuer bei Bestreiten des synodalen Weges" unbedingt auf und stellen Sie diesen online. Meine Unterschrift haben sie!

Reden nützt hier nichts mehr. Wir müssen zur Tat schreiten und mit sofortiger Wirkung der synodalen Räuberbande in Purpur und Mercedes den Geldhahn zudrehen.


18

0
 
 Rosenzweig 16. September 2019 

Heutiger Gedenktag der Märtyrer -Bischöfe - Kornelius und Cyprian..

So betet die Kirche heute im Schlussgebet der Hl. Messe u. so wollen wir betend flehen:

Herr, unser Gott,
gib uns durch die heiligen Geheimnisse,
die wir empfangen haben,
den Geist der Stärke,
damit wir wie deine Märtyrer Kornelius und Cyprian
unerschrocken für die Wahrheit des Evangeliums eintreten.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen


22

0
 
 Herbstlicht 16. September 2019 
 

Sieht sich Kardinal Marx als Chef eines Konzerns?

Er ist zwar Mitglied des päpstlichen Beratergremiums, dennoch ist er nur ein Kardinal unter vielen.
Hüte Kardinal Marx sich vor Selbsterhöhung und Hochmut.
Es könnte nämlich sein, dass das Sprichwort auch heute noch gilt: Hochmut kommt vor dem Fall!


14

0
 
 Kirchental 16. September 2019 

Was wird geschehen? Überlegungen

Die Synode wird schon deshalb so sehnsüchtig erwartet, weil ganz geschickt suggeriert wird, dass sie und nur sie der einzig mögliche und richtige Ort zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals ist.

Wer immer nun sich gegen die Synode ausspricht, gerät in der uniformierten Öffentlichkeit sofort in den Verdacht, irgendetwas vertuschen zu wollen.

Über die theologischen Feinheiten will sich doch niemand informieren.

Die Kirche ist rückständig, sie braucht Reformen, Marx und Sternberg leiten diese jetzt ein.

So einfach ist für sehr viele die Welt. LEIDER!


14

0
 
 winthir 16. September 2019 

Der "synodale Weg" interessiert mich ...

genauso wie der derzeitige Machtkampf nicht so besonders.

Egal, wie die Geschäftsordnung aussieht: Da werden irgendwann irgendwelche Beschlüsse gefaßt, die sowieso niemanden binden, da wird Zeit verplempert, die man anders besser einsetzen könnte, und viel Geld verbraten. Zeit hat man ja, und Geld auch.

Ich gehe davon aus, daß das Ganze die "Normalkatholiken" in den Pfarreien wenig interessiert.

Die Rolle des Papstes in diesem Spiel ist mir nicht ganz klar.

Ist er von deutschem Geld abhängig?

Will er den mächtigen Marx disziplinieren?

Kommen ihm die Deutschen mit seinem Amazonassynodenplan derzeit in die Quere?

Will er, dass die Kurie sich unbeliebt macht?

Schaut er zu, wie sich seine Untergebenen bekriegen und damit sich gegenseitig schwächen (nicht nur Marx, sondern auch Franziskus ist ein wohl kalkulierender Machtmensch)?

Wir werden sehen.


11

0
 
 girsberg74 16. September 2019 
 

Nichts Neues!

Die Präpotenz von Marx, der durchaus auch sehr lautstark mit der römischen Kurie umspringt, gilt im Vatikan als offenes Geheimnis. Auch gegenüber dem Papst soll Marx schon sehr ungehalten und laut aufgetreten sein.

Mitarbeitern des Ordinariats zu München dürfte solches nur zu bekannt vorkommen.


15

0
 
 petrafel 16. September 2019 
 

Beruhigend zu wissen,

dass es in Rom doch noch eine erreichbare Reizschwelle gibt und nicht alles "barmherzig" hingenommen wird.

Vielleicht gelingt es ja doch noch, die "Deutsche Katholische Kirche" auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Ich bete - nun wieder hoffnungsvoller - weiter.


15

0
 
 chriseeb74 16. September 2019 
 

@wedlerg

Sie haben Recht. Aber wenn es wirklich Wirkung erzielen sollte, dann sollten einflussreiche Kräfte gleich die Abschaffung der "Zwangsteuer" initiieren.
Ich verstehe sowieso nicht, warum diesbezüglich noch nichts gelaufen ist.
Im Zeitalter des Internets gibt es so viele Möglichkeiten.
Fazit: Wenn Marx Rom mit UNSEREN Kirchensteuermitteln "erpresst", dann sollten wir uns MASSIV zur Wehr setzen.
Und Möglichkeiten hätten hier einflussreiche katholische Persönlichkeiten...


16

0
 
 girsberg74 16. September 2019 
 

Ja, der Bericht hat mir gefallen, sehr sogar!

Meine Antwort auf die Schlussfrage des (eines jeden) kath.net-Artikels.


7

0
 
 Chris2 16. September 2019 
 

"Wie der Herr, so's Gscherr"

Wie die ihn finanzierende, im Kamikaze-Alleingang die Welt retten zu wollen behauptende, politische Kaste (bei längst unübersehbarem wirtschaftlich-gesellschaftlichem Selbstopfer), so will auch der (bisweilen unbekreuzte) Politiker Reinhard Marx die katholische Welt so formen, wiedewiedewie sie ihm gefällt.
"Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein...",
"Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kämpfe..."


16

0
 
 Cejazar 16. September 2019 
 

Vielleicht braucht ja Teheran einen neuen apostolischen Nuntius

Das wäre doch genau die richtige Position für einen Kardinal von solch einem weltkirchlichen Format.


11

0
 
 Ginsterbusch 16. September 2019 

Papst Johannes Paul II sagte folgendes

Zwei Jahre ehe er Papst wurde:
Wir stehen jetzt angesichts der größten historischen Konfrontation, die die Menschheit durchgemacht hat. Ich glaube nicht, dass weite Kreise der amerikanischen Gesellschaft oder weite Kreise der christlichen Gemeinschaft das vollkommen erkennen. Wir stehen nun vor der endgültigen Konfrontation zwischen der Kirche und der Anti-Kirche, dem Evangelium gegen das Anti-Evangelium.


30

0
 
 Rolando 16. September 2019 
 

Fortsetzung II

Das gilt auch für die Maria 2. 0erinnen, sie kennen Maria nicht, sonst würden sie nicht so handeln. Ich denke es liegt auch an der Freundschaft von Kardinal Marx mit Bedfort-Strohm, es ist ein schleichender Prozess, doch ich denke der Herr greift ein.

Das ist mein Leserbrief an unsere Tageszeitung
Beten wir!


19

0
 
 Rolando 16. September 2019 
 

Fortsetzung

Apg 15,28 Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge)
bis zur „Reformation“, wo nichts reformiert, sondern revolutioniert und gespalten wurde. Die Wahrheit der katholische Kirche, nicht anderer Glaubensgemeinschaften und der diesbezüglichen Forderungen Stellenden wird vom Himmel aus übernatürlich bestätigt, Guadeloupe, Parey le Monial (Herz Jesu), Lourdes, Fatima, Schwester Faustina Kowalska, Heroldsbach, bis heute Medjugorije., ebenso Hostienwunder, auch in unserer Zeit, sowie Nahtoderfahrungen von z.B. Jose Maniyangath , nichts dergleichen haben sich seit Luther abgespaltene Gemeinschaften vorzuweisen, deshalb sind diese Forderungen Illusionen, wer sie braucht, es gibt genug Gemeinden, die diese der Wahrheit entgegenstehenden Forderungen haben, dann braucht man in der kath. Kirche nicht mehr protestieren, protestieren ist nicht im Sinne Jesu, er stellt den Gehorsam an höchste Stelle. Das gilt auch für die Maria


19

0
 
 Rolando 16. September 2019 
 

Biblisch oder revolutionär?

Wenn der Zölibat und die Stellung der Frau in der Kirche am Mißbrauch schuld sein sollen, dann dürfe es in der Gesellschaft und eben auch in der Evangelischen und in freikirchlichen Glaubensgemeinschaften keinen Mißbrauch geben. Gibts aber.
Das ZDK ist keine Vertretung der Katholiken, da sie unbiblische, antikatholische Forderungen stellen, welcher Katholik wählt dies Mitglieder?
Haben nicht die Bischöfe die Einheit mit dem Papst bei ihrer Weihe versprochen?
Was haben der 2000jährigen überlieferten , in klarer Konformität zur Hl. Schrift stehenden Lehre der Kirche entgegenstehenden Theologen wie Schüller für einen Einfluss? Sind deren Einlassungen im Sinne der Lehre Jesu?
Der Papst ist ein Fels, auf dem man steht oder an ihm anstößt, er braucht keine Maske abnehmen, das Problem ist der Ungehorsam.
Hat sich der Hl. Geist, der die Kirche führt, 1500 Jahre geirrt,
(Apg 15,28 Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendige


15

0
 
 wedlerg 16. September 2019 
 

Wenns ums Geld geht: Austritt aus der Kirchensteuer

Wenn das der Grund ist, warum die dt. Kirche Einfluss hat, dann: lasst uns eine Unterschriftenaktion starten. "Wir treten aus der Kirchensteuer aus", sofern der synodale Weg weiterbeschritten wird."


29

0
 
 Marloe1999 16. September 2019 

Der Papst käuflich?

Das ist schon eine sehr interessante Entwicklung. Leider kenne ich mich nicht genug mit Kirchenrecht aus, ich kann nur aus der Sicht des Laien formulieren, wie sehr ich die sogenannten "Reformen" ablehne. Marx kämpft für seine Revolution. Dass Rom sich jetzt so deutlich gegen ihn stellt, ist ein gutes Zeichen. Klar, niemand der auch nur ein bisschen Stolz im Leibe hat, lässt sich von einem arroganten Deutschen herumkommandieren. Aus kirchlicher Sicht liegt Deutschland im Sterben - warum sollte es deshalb ein Vorbild für die Weltkirche sein??? Ich habe Marx vor kurzen auf der Bistumswallfahrt des Bistums Magdeburg gesehen und erlebt. Mein erster Eindruck: eiskalter Karrierist. Seine Worte haben mich als Gläubigen überhaupt nicht berührt. Er denkt nur noch in weltlichen Perspektiven. Daher ist es gut, dass ihm endlich mal jemand in die Parade fährt. Sorge macht mir allerdings die Vorstellung, dass der Vatikan von deutschem Geld abhängig scheint. Ist der Papst käuflich geworden?


24

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Marx

  1. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  2. Marx-Kurs in München: Erstmals mehr als 10.000 Kirchenaustritte in 1 Jahr
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. DBK: Marx steht für Wahl des Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung!
  5. Kriminologe Pfeiffer: Kardinal Marx soll zurücktreten!
  6. 'Ihre monatlichen Bezüge aus Steuermitteln sollen ja beachtlich sein'
  7. 'Otto v.Freising gründete Klöster, Kard. Marx gründet Arbeitskreise'
  8. Kardinal Kasper zum 'Synodalen Weg': Bin sehr skeptisch
  9. Wasser predigen, Wein trinken?
  10. Marx: Vielleicht „treten wir in eine neue Epoche des Christentums ein“







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  8. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  9. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  10. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  11. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  12. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  13. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  14. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  15. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz