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Halbherzige Entschuldigung vom FC Mariahilf beim Vatikan-Team

24. Juni 2019 in Österreich, 13 Lesermeinungen
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Wiener Verein FC Mariahilf hat sich nach dem Eklat um ein abgesagtes Fußballspiel beim Vatikan-Team entschuldigt, aber nur dafür, dass das Spiel nicht stattgefunden hat - Pater Wallner: "😳 Es wird für uns Christen gesellschaftlich immer prekä


Wien (kath.net)
Nach dem Eklat um eine kurzfristige Absage des vatikanischem Frauenfußballteam in Wien, bei dem Spielerinnen des gegnerischen Teams während der vatikanischen Hymne gegen die kirchliche Position zur Abtreibung protestiert haben, hat sich der Wiener Fußball-Club FC Mariahilf am Sonntag beim Vatikan halbherzig entschuldigt. Der Verein schreibt dazu auf der Facebook-Page, dass man trotz ambivalenter Haltungen innerhalb des Vereins zum Vatikan man sich für das Match ausgesprochen habe, weil Fußball keine Grenzen kenne. „Der Gründung eines Frauenteams im Vatikan stehen wir positiv gegenüber, sogleich dies erst ein kleines Zeichen zur Gleichstellung ist“, heißt es dann.

Der Verein bestätigte, dass drei der Spielerinnen auf den Bauch aufgemalte „Pro-Choice“ Botschaften gezeigt haben und diese dadurch das Recht der Frauen auf Abtreibung hervorheben wollten. Angeblich sollten diese Aktion der drei selbständig organisiert und durchgeführt worden sein und der Verein diese Aktion nicht mitgeplant haben. „Wir wissen auch, dass dieser stumme Protest provozieren sollte und auf die Einstellung der Kirche zum Thema reproduktive Selbstbestimmung und LGBTIQ-Rechte hinweisen sollte“, heißt es dann weiters. Dann spricht der Verein von „Toleranz, Vielfalt der Lebensformen und ein friedliches Miteinander“, worauf wir auch mit Regenbogensymboliken hingewiesen haben.


„Wir verstehen daher die Forderungen und die Botschaft unserer Spielerinnen, jedoch finden wir den Zeitpunkt der Durchführung unpassend und können daher die Aufregung nachvollziehen.“ Der FC Mariahilf meint abschließend: „Wir möchten uns aufrichtig bei den Spieler*innen des Vatikan Teams und den Gästen von nah und fern dafür entschuldigen, dass das Spiel nicht stattgefunden hat.“

Der Verein „Mariahilf“ hat trotz seines katholisch klingenden Namens keine Verbindung zur katholischen Kirche. Der Name bezieht sich auf den sechsten Wiener Bezirk, dort steht das Vereinsheim.

Der Heiligenkreuzer Pater Karl Wallner, Theologieprofessor und Nationaldirektor von „Missio“ Österreich, kommentierte privat auf seiner Facebookseite: „Komisch, man lädt die Frauen-Fußballmannschaft des Vatikans nach Wien zum Freundschaftsspiel ein, um ihnen dann die Ablehnung gegen christliche Werte zu zeigen. 😳 Es wird für uns Christen gesellschaftlich immer prekärer. 🤔 Wir versuchen, nett zu allen zu sein, - und die anderen?“

Komisch, man lädt die Frauen-Fußballmannschaft des Vatikan nach Wien zum Freundschaftsspiel ein, um Ihnen dann die...

Gepostet von Pater Karl Wallner am Samstag, 22. Juni 2019


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Lesermeinungen

 vk 25. Juni 2019 

Eine Mannschaft mit Klasse

Die vatikanische Mannschaft hat bereits einen Sieg errungen -einen Sieg für das Leben. Das Team samt Betreuern haben ein Zeichen gesetzt und den Rahmen einer Veranstaltung, die dafür missbraucht werden sollt für eine Ideologie die dem Leben gegnerisch gesinnt ist keinen Raum zu geben. Solange die Östereicherinnen nicht im Sinne des Lebens nicht erzogen werden sollte sich der Papst Gedanken machen auf welche Bischöfe er setzen kann und auf welche nicht.


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 Stephaninus 24. Juni 2019 
 

Die Lage wird auch für Christen in der Kirche immer prekärer

wen wundert's wenn z.B. die Bischöfe immer wegdrücken und die Gläubigen im Regen stehen lassen. So z.B. aktuell die Schweizer Bischöfe in Sachen Ehe für alle:

https://www.kath.ch/newsd/ehe-fuer-alle-schweizer-bischoefe-mahnen-zur-vorsicht/


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 Smaragdos 24. Juni 2019 
 

Wiener Schnitzer

Eindeutig 1:0 für das Frauenteam des Vatikan in diesem armseligen Wiener Schnitzer.


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 Hibiskus 24. Juni 2019 
 

totaler Hohn

Allein das Wort "Spieler*innen" ist der totale hohn und entlarvt die Entschuldigung als eine erniedrigende Aussage. Dieser Verein ist weder eines Spieles wert noch irgend einer Position im eigenen Wortschatz. Dieses Wort gibt es nicht mehr. Punnkt.


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 Aschermittwoch 24. Juni 2019 
 

Dieser Club hat Hilfe nötig

Dieses Wiener Team hat den Hilferuf "Maria, hilf!" wirklich nötig.
Ob die Muttergottes noch darauf hört?


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 Montfort 24. Juni 2019 

Wenn diese Damen keine Grenzen kennen,

so sind sie zu bemitleiden!

Man mag noch flapsig formulieren, dass "Fußball keine Grenzen kenne", doch Moral und - hier besonders Anstand - sollten sehr wohl "Grenzen kennen"!

Oder ist das auf dem Fussballfeld und beim Spielerinnen-Verhalten auch so, dass diese "FC Mariahilf"-Spielerinnen "keine Grenzen kennen" und "Out" und "Foul" grenzenlos zu ihren Gunsten einsetzen?

Fürs "Finale" sind sie so auch nicht geeignet! ;-)


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 lakota 24. Juni 2019 
 

In diesem Wiener Fussballverein sind doch

nur Heuchler und Lügner, die andere für dumm verkaufen wollen.
"Dann spricht der Verein von „Toleranz, Vielfalt der Lebensformen und ein friedliches Miteinander“.
Aber selber null Toleranz, null Respekt gegenüber anderen - und da soll ein "friedliches Miteinander" funktionieren?
Toleranz ist keine Einbahnstraße!


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 Hadrianus Antonius 24. Juni 2019 
 

Homerisches Lachen!

Heute kann ich bei der kath.net-lektüre nur noch homerisches lachen.
Wenn ich bei diesem artikel lese, wie der gute kath.net-Redakteur sich auf "dubiosen Websites herumtreibt" (sic @Gandalf zu mir vor 2 Wochen ;-) )
Und jetzt bei diesem Fußballclub FCMariahilf, wo in der Mediathek noch de dato Oktober 2018 ein Artikel aus der Kronenzeitung steht "Boom bis in den Vatikan" :-)
Und ganz vorne auf der Homepage dann das nachträglich beschönigende Gelülle des Vorstands.
"Wir haben es nicht gewußt":
Ja, vom Inhalt des christlichen Glaubens, vom Römisch-Katholischen Katechismus null Ahnung, von Anstand ebenso, und von Mut keine Spur.
Und jetzt wirklich zum Lachen:
während diese Truppe medial unter schwerstem Feuer liegt und international beobachtet wird, "wird sich der Verein in Ruhe zusammensetzen und die Sache aussprechen" :-)
Buon pranzo!
Das wird ein zweites DienBienPhu.
Jede Salve sitzt.
Was sagt Msgr. @Schlegl dazu?


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 dalet 24. Juni 2019 

@Herbstlicht

Das ist der Gender-Gap. Das macht man jetzt so, weil es ja auch Frauen geben könnte, die sich nicht als Frauen sehen und sich dem 3. Geschlecht zugehörig fühlen.
Warum die dann allerdings bei der Frauenmannschaft mitspielen, entzieht sich meiner Kenntnis.


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 Katholik 24. Juni 2019 

Vatikan/Kirche passt noch fürs Museum und das Kuriostätenkabinett

Scheinbar ist auch die Einladung so entstanden: eine kuriose Dekoration für das Vereinsfest, aber bitte ohne die lästigen Begleiterscheinungen (katholischer Glaube, Katechismus, Gebote, Naturrecht, eigenem Staat...).
Was heißt das aber für den "Festgottesdienst" davor (und bei vielen anderen Vereinsfesten)? War das eine katholische Eucharistiefeier?
Bezüglich Erklärung: Fand ich ziemlich gut für einen Sportverein. Der BDKJ oder eine Theologinnen-Mannschaft hätte sicher viel schärfer und uneinsichtiger reagiert.
Zuletzt noch der kulturelle Faktor: In Deutschland und Österreich hat eine Hymne, eine Flagge oder ein Botschafter/Nuntius eben nicht den gleichen Stellenwert wie in den USA oder im Vatikan. Dort dreht sich keiner weg, entblößt seinen Bauch/Rücken oder plaudert weiter, wenn die Hymne gespielt wird.


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 Herbstlicht 24. Juni 2019 
 

Geschlechtlich gesehen eine eindeutige Situation - *Sternchen muss aber in jedem Fall sein! lage

Der FC Mariahilf:
"Wir möchten uns aufrichtig bei den Spieler*innen des Vatikan Teams (...) entschuldigen."

Da es sich ja bei der Vatikan-Elf ausschließlich um Frauen handelt, warum dann das Sternchen bei Spieler*innen?
Oder hatten sich vielleicht auch einige Kleriker -als Frauen verkleidet- unter die "Spieler*innen" gemischt?

Hat der Genderwahnwitz sprachlich jetzt auch die Führung des FC Mariahilf errreicht?
Das ist schon bizarr oder auch zum Lachen, je nach Einschätzung.


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 martin fohl 24. Juni 2019 
 

Die Toleranten

werden intolerant! Das kommunistische Gedanken gut breitet sich immer weiter aus und vollbringt viel Unheil! Anscheinend sind das Anzeichen dafür, dass der Kommunismus und seine Ideologie des Materialismus nicht besiegt ist! Fatima in seiner erschreckenden Dimension wird leider immer deutlicher spürbar! Wäre nicht eine erneute Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens, mit Bezug auf die Ideologie des Kommunismus(Genderismus)nötig? Aber wer macht da noch mit?


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 Stephaninus 24. Juni 2019 
 

Pater Wallner hat vollkommen recht, allerdings

fühle ich mich von den Offiziellen der Kirche oft im Stich gelassen, wenn ich versuche in meinem Umfeld zur Kirche zu stehen. Das ist zuweilen eine echt groteske Situation....


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