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Der Abschied von der Moral

18. März 2019 in Kommentar, 53 Lesermeinungen
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Wer sich anschickt, an der Lehre der Kirche herumzuschrauben, spielt mit der Spaltung. Wird man als Katholik Bischöfen wie Marx folgen müssen, die die Absicht haben, die Lehre der Kirche zu verändern? Der Montagskick von Peter Winnemöller


Rom (kath.net)
Die Kirche in Deutschland geht auf den synodalen Weg. Eine Synode mit dem Grad an Verbindlichkeit und den strengen rechtlichen Vorgaben, ist dem deutschen Episkopat wohl zu aufwendig. Schnell gehen soll es, denn wer weiß, wie lange das Zeitfenster in Rom noch offen ist. Verbindlich soll es sein, doch wie das gehen soll, da bleibt man ganz im Unverbindlichen.

Und doch ist das Ziel die Dekonstruktion bestehender Moral und ihrer praktischen Folgen. Die Kirche kann außerehelichen sexuellen Beziehungen nicht denselben Stellenwert verleihen wie der Ehe.

Und doch sucht man den Kotau vor dem Zeitgeist, indem man alles wertschätzen will, „was nach strengen Maßstäben zwischen frei einwilligenden Personen und unter Wahrung von Treueverpflichtungen geschieht“. Serielle Monogamie, die der 7. Familienbericht der Bundesregierung in Deutschland als modellhaft für Familien und als Alternative zur klassischen Ehe und Familie ansieht, wird dann wohl Einzug in die einst katholische Sexualmoral halten.

Eben jene Sexualmoral, die, wie unsere Bischöfe finden, moderne Erkenntnisse aus Theologie und Humanwissenschaften nicht berücksichtige. Ferner finde die personale Bedeutung der Sexualität keine hinreichende Beachtung, lässt uns der deutsche Episkopat wissen. Stellt sich die Frage, auf welchem Planeten sich die jetzt im Amt befindlichen Bischöfe aufgehalten haben, während der heilige Papst Johannes Paul II. die Theologie des Leibes vorgestellt hat.


Der Synodale Weg soll neben der Morallehre noch die Lebensform der Priester umbauen und die Machtstrukturen in der Kirche ändern. Eine gewisse Erschütterung angesichts dessen, was auf der Abschlusspressekonferenz zur Vollversammlung der DBK verkündet wurde, lässt sich nicht leugnen.

Ganz offensichtlich befinden sich die Bischöfe weder mit ihrem Leitungsamt noch mit ihrem priesterlichen Dienst im Reinen. Statt die Morallehre der Kirche zu verkünden besteht die Absicht, sie an die Gewohnheiten der Zeit anzupassen. Statt dem Naturrecht zur Geltung zu verhelfen, wird das Naturrecht einfach rechtspositivistisch dekonstruiert.

Man ist dies seit langem von der Theologie an den staatlichen Universitäten gewohnt. Nun sind diese irrtumsbehafteten Gedanken offensichtlich im Episkopat angekommen und tragen faule Früchte.

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich leicht erahnen, wohin die Reise geht. Ähnlich wie bei der Interkommunion und der verbotenen Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene wird man behaupten, die Lehre nicht zu ändern. Man dreht dann nur an ein paar pastoralen Stellschrauben und schon wertschätzt man serielle Monogamie ebenso wie gleichgeschlechtliche Partnerschaften und andere Varianten menschlicher sexueller Betätigung. Wo die Grenzen liegen und wie diese begründet werden sollen, dass man z.B. Polygamie und Promiskuität bis dato doch ablehnt, unterliegt einem reinen Akt der Willkür. Mit Vernunft lässt sich wohl das Naturrecht begründen, die Dekonstruktion des Naturrechts ist denkbar unvernünftig und verlangt geradezu die Willkür.

Was, so muss man sich fragen, ist davon zu halten, wenn Bischöfe ganz offensichtlich Teile der Lehre der Kirche bezüglich der Sitten ablehnen. Insofern die Kirche Lehren bezüglich des Glaubens und der Sitten verbindlich als zu Glauben vorlegt, handelt es sich dabei um absolute und ewige Wahrheiten, die auch dann fortexistieren, wenn sie niemand glaubt. Bezüglich der Ablehnung von kirchlicher Sittenlehre mit solcherart hoher Verbindlichkeit muss man Fragen stellen dürfen. In Frage zu stellen wäre auch, welcher humanwissenschaftlichen und theologischen Erkenntnisse die Kirche bedarf, um ihre offensichtlich seit Jahrtausenden geltende Morallehre angemessen zu modifizieren.

Die Entscheidung der deutschen Bischöfe wirf deutlich mehr Fragen auf, als sie Antworten zu geben vermag. Die Art der Fragen ist anderer Natur, als sich der Vorsitzende der DBK dies denken mag. Der Bogen wurde wirklich arg überspannt.

Denn am Ende stellt sich zu allem anderen noch die Frage: Wird man als Katholik Bischöfen folgen müssen, die die Absicht haben oder vollenden, die Lehre der Kirche zu verändern? Es ist durchaus fraglich, ob man sich im Episkopat die potentielle schismatische Sprengkraft der Folgen der gegenwärtigen Entscheidungen bewusst gemacht hat. Die Einheit ist ein hohes Gut, mit dem nicht leichtfertig umgegangen werden soll. Mehr noch ist die Einheit sogar eines der vier Attribute, welche die Kirche als Kirche überhaupt erst definieren. Die anderen drei – Apostolizität, Katholizität und Heiligkeit – haben allerdings keinen geringeren Wert. Wer sich anschickt an der Lehre der Kirche herumzuschrauben, spielt unzweifelhaft mit der Spaltung. Das kann und darf keinen Katholiken kalt lassen.


Der kath.net Video Blog Montag #7 - Die Gerechtigkeit Gottes & das Martha Syndrom from kath.net on Vimeo.



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Lesermeinungen

 lesa 23. März 2019 

Un-Sinn

Reformaufkatholisch: Das Gegeneinanderausspielen von Moral und Christusbegegnung beruht auf einem glatten Irrtum. Eines geht gar nicht ohne das andere, denn in Jesus Christus sind Gesetz (auch Moral)und Liebe EINS! Wer die Moral nicht beachtet, verliert auch das Sensorium für das Geistliche, für Spiritualität, für die Begegnung mit Christus. Das kann zwar wiedergewonnen werden unter Umständen, aber meist erst nach ordentlichen Crashs.


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 mirjamvonabelin 21. März 2019 
 

@Reformaufkatholisch

"Die Moral kommt am Ende, erst kommt die Begegnung mit dem Auferstandenen der uns entgegenkommt und wir nicht nach hinten in frühere Zeiten schauen müssen, er ist da!"
Er ist da!!!
Und was sagt Er?


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 Reformaufkatholisch 21. März 2019 

Erst Christus dann die Moral

Wie sagt Marx in seinen Predigten immer: "Die Moral kommt am Ende, erst kommt die Begegnung mit dem Auferstandenen der uns entgegenkommt und wir nicht nach hinten in frühere Zeiten schauen müssen, er ist da!"


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 lesa 19. März 2019 

Sämannsarbeit

@leibnitz: Sie haben mehr Einblick in die "derzeitige Theologenmentalität" aufgrund Ihrer vielen Erfahrungen und Ihrer reichhaltigen philosophischen Kenntnisse. Danke für Ihre Mitteilungen. Sie helfen, besser einzuordnen, was im Moment vor sich geht. Dennoch würde ich die Hinweise von Stefan Fleischer z.B.auf "Veritatis Splendor" nicht für überflüssig erachten." Der zeitliche Abstand kann helfen, dass der eine oder andere (z.B. Bischof), der es unter Umständen doch einmal zur Hand nimmt, es neu liest und die für die Situation bedeutungsvollen Zusammenhänge erkennt. Von den Bischöfen nehme ich an, dass sie guten Willens sind, wenn einige auch von falschen Propheten arg verwirrt und vernebelt worden sind. Es ist nicht auszuschließen, dass Hirten zu einer besseren Einsicht gelangen.
Verkündigen ist ein Sämannsarbeit - auch diejenige des Kommentierens von seiten der Poster hier. Was davon aufgeht und was nicht, ist auf Erden nicht exakt eruierbar. Vieles sehen wir erst in der Ewigkeit.


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 Bernhard Joseph 19. März 2019 
 

Liebe leipniz - korrespondierender Niedergang der Aufklärung

Th.W. Adorno hielt es durchaus für denkbar, dass eine Zeit heraufziehen könnte, in der Vernunft sich restlos ins Irrationale auflöst. Entscheidend ist hierbei, inwieweit an Wahrheit als objektiv Erfassbarem festgehalten wird. Da die Aufklärung genau diesen Wahrheitsanspruch zugunsten eines bloßen Pragmatismus fallen gelassen hat, gleichzeitig diese Setzung aber als letzte und damit unübersteigbare Wahrheit verabsolutiert, gerät sie in einen unauflösbaren Selbstwiderspruch. Wahr ist dann immer das, was gerade subjektiv für wahr gehalten wird und zwar ohne eine aus dem subjektiven Befinden heraustretende Begründung.

In der Theologie drückt sich dieser Irrationalismus in der Tat in der Unsitte aus, Bibelzitate ohne den Zusammenhang im Ganzen zu benutzen und so jegweder willkürlichen Interpretation zu unterwerfen.


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 leibniz 19. März 2019 
 

Lieber Stefan Fleischer,
auf "veritatis splendor" zu verweisen, bringt überhaupt nichts, da die philosophischen Grundlagen, auf denen die Argumentation Johannes Pauls II. aufruht, schon in den 90. Jahren von den meisten Theologen nicht mehr verstanden worden sind. Und heute?
Ich habe schon mehrere Bücher von E. Schockenhoff gelesen und kann Ihnen nicht sagen, was seine denkerischen Voraussetzungen sind, außer vielleicht, dass einfach Verhaltensweisen der nicht-christlichen Gesellschaft als Normen übernommen und mit einzelnen Bibelzitaten "begründet" werden. Bei einem Buch mit dem Titel: "Krankheit, Gesundheit, Heilung" habe ich sogar eklatante Widersprüche in der Argumentation gefunden. Ich habe mich daraufhin gefragt, ob das Kontradiktionsprinzip in der Theologie des 21. Jahrhunderts noch Geltung besitzt. Dies ist der Beweis dafür, dass der Niedergang des christlichen Glaubens den Niedergang der Vernunft nach sich zieht.
Derlei Irrationalität beizukommen, ist nahezu aussichtslos.


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 Smaragdos 19. März 2019 
 

Provokation

@Quirinusdecem:

Ja, die entscheidende Frage ist, wie Rom auf dieses plumpe, ja freche Ansinnen der deutschen Bischöfe reagiert!

Komischerweise hat PF, als die amerikanischen Bischöfe Massnahmen gegen den sexuellen Missbrauch ergreifen wollten, dieses Vorhaben sofort gestoppt, womit er viele amerikanische Katholiken brüskiert hat. Doch hier, wo PF wirklich sofort eingreifen sollte und diesen pseudosynodalen Weg stoppen, wird er vermutlich die Dinge laufen lassen... womit er sich schwer mitschuldig (und dadurch noch unglaubwürdiger) machen würde. Denn dieses Vorhaben der deutschen Bischöfe ist die reinste Provokation.

Also ich bin auf die Reaktion von Rom sehr gespannt, befürchte aber, dass es diesmal, wo sie wirklich notwendig wäre, gar keine geben wird. Dann würde die deutsche Kirche unter stillschweigender Duldung von PF das Schisma (als Folge der Häresie) hochoffiziell herbeiführen.


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 Uwe Lay 19. März 2019 
 

Abschiede?

Ging nicht dem Abschied von der Morallehre der Kirche und ihre Ersetzung durch die "politische Korrekthit" der Abschied vom katholischen Glauben voraus?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 lesa 19. März 2019 

DAmit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützt, sondern auf die Kraft Gottes (1 Kor 2, 5)

@Friederike: 1. Christen sind der Vernunft des Glaubens verpflichtet. Vor allem Bischöfe, die diese schützen und lehren sollten. Ein Bischof, der die göttliche, geoffenbarte Vernunft, die von DEM stammt, der Weg, Wahrheit und LEBEN ist, mit den Plausibilitäten der Welt ersetzt, liegt falsch. Weisheit dieser Welt - Torheit des Kreuzes (Kor)!
2. DIFFERENZIEREN? In diesem Fall gilt das Jesuswort: "Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein. Alles andere stammt VOM BÖSEN" Selbst, wenn um sieben Ecken herum die Überlegungen des Kardinals noch ins Positive gedeutet werden könnten, müsste man dies geradezu an den Haaren herbeiziehen. Und schließlich haben wir sattsam die Erfahrung, wie rasch solche bischöfliche (UN) worte in die (Un)tat umgesetzt werden.
3. Der Hl. Ambrosius mahnt die Bischöfe: "Deine Rede soll klar und durchsichtig sein. Deine Erklärungen sollen keiner Bestätigung von anderer Seite bedürfen. Deine Rede soll sich mit ihren eigenen Waffen selbst schützen."


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 Stefan Fleischer 19. März 2019 

Für Interessierte

VERIATS SPLENDOR ist u.a. auch als Dokument der dbk zu lesen:
https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_111.pdf


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 Stefan Fleischer 19. März 2019 

Ob es etwas nützen würden

wenn wir bei jeder Gelegenheit auf "VERITAS SPLENDOR" von Papst Johannes Paul II. verweisen würden? Ich lese zur Zeit darin und finde darin die Entgegnung zu den "fortschrittlichen" Thesen dieses Kardinals und seiner Gefolgschaft.
Übrigens: Fortschritt heisst immer auch weg von etwas, ist also immer auch die Möglichkeit, das Gute zu verlassen und das Schlechte anzustreben.


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 Eliah 19. März 2019 
 

Religiöser Lügenwahn

Der Weg zur Hölle ist nicht nur mit Bischöfen und Kardinälen gepflastert. Sie scheinen geradezu eine Schnellbuslinie dorthin einrichten zu wollen. Dies ist nicht der Moment, wo wir die „Drohung“ einer Spaltung erheben sollten. Dies ist der Moment, wo die Verräter die Spaltung faktisch vollzogen haben – der Moment, wo jeglicher Gedanke, wie weit man ihnen noch folgen darf, aufhören muss. Wer das sechste und neunte Gebot aus dem Dekalog streichen will, zerschneidet das Tischtuch zwischen der Kirche unseres Herrn Jesus Christus und sich selbst. Das Gebot der Stunde ist, für die Bekehrung dieser Wolf gewordenen Hirten zu beten, sich aber jeglicher Solidarität mit ihnen zu enthalten. Lesen wir nach im Katechismus (675): Ein religiöser Lügenwahn bringt Menschen in der Endzeit um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste Betrug ist der des Antichrist, worin der Mensch sich selbst verherrlicht.


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 lakota 18. März 2019 
 

@Friederike

"Es geht, wenn man unter bestimmten Umständen eine zweite Ehe befürwortet, gerade um eine Forderung der Vernunft."

Ach so, dann war Jesus wohl unvernünftig? Und Gottes 6. Gebot auch?


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 Herbstlicht 18. März 2019 
 

@hauch und @Ad Verbum Tuum

Ihre Fragen sind auch meine Fragen.
Was konkret können wir tun, wie reagieren auf diese verstörenden Entwicklungen?
Beten! - Ja, das ist immer sinnvoll!
Und weiter:
Briefe an das Bistum schreiben?
Würden sie überhaupt beantwortet werden?

Ich denke mir oft, dass es so manchen Bischöfen helfen würde, sich gelegentlich in einer ruhigen Minute eingehend mit den inhaltlichen Aussagen so vieler Kommentare auf kath.net zu befassen.
So bekämen sie einen authentischen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt gläubiger Katholiken bezüglich der Entwicklung der Kirche. Sie würden dabei erkennen, wie unsicher, frustiert, desillussioniert oder traurig viele von uns sind.
Ob sie dann noch ihr doch recht hohes Bischofsgehalt vorbehaltlos genießen könnten?


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 Bernhard Joseph 18. März 2019 
 

Joseph Ratzinger - Die Einheit des Glaubens und der theologische Pluralismus

"Ein Christentum, das schlechthin nicht mehr sagen könnte, was es ist und was es nicht ist, wo seine Grenzen verlaufen, hätte nichts mehr zu sagen. Deshalb bleibt der Kirche bzw. dem kirchlichen Lehramt nach wie vor die Möglichkeit, die Preisgabe wesentlicher christlicher Gehalte bzw deren Verdunkelungen als solche zu kennzeichnen. Wenn dabei das Recht des Betroffenen und die Liebe ihm gegenüber wichtige Güter sind, so gibt es doch nicht minder das Recht der einfachen Gemeinde der Glaubenden, die geschützt werden muss vor einem intellektuellen Spiel einiger weniger, die durch ihre Ausbildung priviligiert sind und ihre Meinung anstelle des Glaubens der Kirche den Menschen aufzudrängen versuchen. Dieses Recht derer, die den Glauben der Kirche glauben wollen, auf Schutz verbindet sich mit dem inneren Recht der Wahrheit als solcher, die der eigentlich der Kirche anvertraute Wert ist, ohne den auch Liebe nichtig wird."

JRGS Glaube in Schrift und Tradition


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 lesa 18. März 2019 

Nicht passiv bleiben aber mit Wirken des Hl. Geistes rechnen

@Quirinusdecem: Auf keinen Fall darf man passiv bleiben angesichts dieser gefährlichen Entwicklung. Der Teil des Kirchenvolkes, der die Gefahr erkennt, muss die Stimme erheben, wie es eben möglich ist. Aber wo unsere Mittel scheinbar nichts ausrichten, dürfen wir auf das Wirken Gottes vertrauen. Kein Gebet geht verloren, und auch nicht das Leid um die Kirche. Jesus hat entschieden die Lehre verkündet und gelebt. Aber er hat sich nicht mit Gewalt durchgesetzt. Wie @Bernhard Joseph andeutet: Viel Schlimmes aus den letzten Jahrzehnten zeitigt sich jetzt aus. Aber, wie Jesus zu einer Mystikerin sagte: "Die Wirkung des Bösen fördert ganz verborgen die Bedingungen, unter denen das Gute sich durchsetzen muss. Ich habe die Welt überwunden."


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 Diadochus 18. März 2019 
 

@hauch

Eine "zündende" Idee habe ich auch nicht. Bereits bei früheren Angelegenheiten habe ich mir ganz schön die Finger verbrannt. Religiöse Argumente ziehen da nicht. Ich weiß nur eines: Morgen ist das Fest des hl. Josef. Er hat einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr errettet. Er wird auch uns beistehen und die hl. Kirche vor den Nachstellungen der Feinde verteidigen. Heiliger Josef, bitte für uns.


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 Friederike 18. März 2019 
 

Eine Forderung der Vernunft

Das ist rein theoretisch gedacht und berücksichtigt nicht, dass das Leben sich nicht in ein enges Schema fassen lässt. Es ist doch einigermaßen absurd, Kardinal Marx unterstellen zu wollen, dass er nicht für die Ehe eintritt. Um eine Frage der Theologie des Leibes geht es hier nicht, insoweit gehört das nicht zum Thema des Artikels. Irrtumsbehaftet ist die hier undifferenziert formulierte Kritik. Es geht, wenn man unter bestimmten Umständen eine zweite Ehe befürwortet, gerade um eine Forderung der Vernunft, die mit dem Naturrecht nicht in Widerspruch steht.


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 Eichendorff 18. März 2019 
 

Ohne Kasper und Papst Franziskus

keine Marx und Schockenhoff


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 Bernhard Joseph 18. März 2019 
 

@Ad Verbum Tuum

Vertrauen wir auf Gottes Handeln!

Nicht selten zeigte sich erst später das verborgene Handeln Gottes in der Geschichte.

In der Kirche haben sich negative Kräfte entfaltet, die nun zutage treten. Die Lüge zeigt sich im Gewande eines neuen Glaubensbekenntnisses, das im Zeitgeist seinen Gott anbetet.


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 gloriosa 18. März 2019 
 

Es ist für die einfachen Laien, eine Zumutung

was die Bischöfe, die uns helfen sollen, den rechten Glauben zu bewahren, zur Zeit veranstalten. Vor allem auch junge Eltern, Kinder und Jugendliche finden dadurch wenig Halt. Priester, welche versuchen, die normale katholische Lehre in Predigt und Gottesdienst zu vermitteln, haben es sehr schwer, vor allem auch, wenn ihr Bischof im allgemeinen Strom mit schwimmt, eben in dem Strom, den die Medien ( die vom Glauben keine Ahnung haben ) uns Katholiken vorgeben wollen. wollen.


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 Ad Verbum Tuum 18. März 2019 

Herr, was sollen wir tun?

Die Frage, die mich weiter umtreibt. Wie und wo können wir uns und der ohnmächtigen Wahrheit (s. Jesus vor Pontius Pilatus) Gehör und Gewicht verschaffen?
Was können wir zusätzlich zum Beten oder können wir dem gemeinsamen Beten Öffentlichkeit verschaffen zum Wohle der Kirche.
Briefe? Daran habe ich die Hoffnung verloren .. wie viele schrieb ich schon, ohne jede Resonanz.
Was also sollen wir tun, Herr?


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 hauch 18. März 2019 
 

Frage an Alle

Liebe Brüder und Schwestern die hier alle das Forum mit ihren wertvollen Gedanken bereichern, ich habe an uns alle eine ehrliche Frage: was können wir gemeinsam tun? Und wie?
Ich habe lange überlegt eine Mail an das DBK zu schreiben, doch das wird überhaupt nichts bewirken. Ich werde höchstwahrscheinlich nicht einmal Antwort erhalten, wie schon bei anderen Gelegenheiten. Als einfacher Laie kommt man ja nicht mal an diese Herren wirklich ran, um persönlich mal seine Fragen vorzutragen.
Mit dem Priester(n) reden? Die treuen Priester wissen doch selbst darum und finden ebenso kein Gehör bei den hohen Herren. Ich glaube auch nicht das Marx und Co. Kath.net oder ähnliche Foren lesen.
Also welche Möglichkeiten bleiben uns gemeinsam, um wirklich Gehör zu finden????? Ich gestehe, mir kam bisher nicht die „zündende“ Idee


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 Authentisch 18. März 2019 

Seit heute mit im Forum

Ich danke für diesen Beitrag von Peter Winnemöller. Ich lese den Montagskick" sehr gerne - immer als tröstende Erbauung. Danke auch für die vielen Mitäußerungen im Forum. Ich glaube, dass wir in dieser, röm.-kath. Kirche bleiben und ausharren und standhalten müssen - da sie die Kirche Jesu Christi ist! Es gibt keine Alternative! -"Zu wem und wohin sollen wir gehen? Nur du hast Worte des ewigen Lebens." Wir können nur beten: "HERR, hilf uns!" Damit meine ich uns gläubige Katholiken und alle geweihten Priester, Bischöfe und Hirten. Was immer ein Bischof Kraft seines Amtes außerhalb der Eucharistiefeier sagt, mag erbaulich, hilfreich oder vielleicht "zerstörerisch" sein und damit Schweres auslösen. Wenn wir ihm, jedem geweihten Priester und Bischof in der Eucharistie begegnen und er die Worte nach dem kath. Lehramt und in der Tradition spricht (ich bin nur Laiin), steht vor uns und handelt Jesus Christus, unser Herr. Ihm sollen wir folgen.
Beten wir und glauben wir an Gottes Anwesenheit.


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 Herbstlicht 18. März 2019 
 

Barmherzigkeit für den Sünder, aber Ablehnung der Sünde

Was ist die Mission der Kirche?
Darüber sollten die deutschen Bischöfe einmal gründlich nachdenken.
Sie sind ja keine Mitglieder irgendeiner Partei, die Wählerstimmen sammeln.
Sie sind Nachfolger der Apostel Jesu Christi, die wissen sollten, dass ER die Wahrheit und das Leben ist.
Unsere Bischöfe - sind sie tatsächlich gewillt, um ihrem Vorsitzenden und der Welt zu gefallen, ihre Mission zu verraten?

Barmherzigkeit zu üben ist eine Sache, die Sünde zu legalisieren eine andere.
Falls Kardinal Marx dies beabsichtigt, sind nicht nur wir, sondern besonders die glaubenstreuen Bischöfe gefordert, ihm zu widerstehen.
Auch ein klares Wort aus Rom wäre hier zwingend geboten, doch ob es kommt, darf bezweifelt werden.


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 Zeitzeuge 18. März 2019 
 

In Königstein fing alles an!

Warum hat "Rom" nicht damals den Anfängen gewährt?

Unbegreiflich!


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 Quirinusdecem 18. März 2019 
 

@lesa

viele Zuschriften besagen hier, das Jesus das schon richten wird...das ist vollkommen richtig. Aber wir müssen hierzu seine Werkzeuge werden, nicht still dabei bleiben und leidend sondern aufbegehren gegen die , die seine Kirche verraten haben
Wollt auch ihr gehen zitierte @Smaragdos. Allein Kardinal Marx und Co haben keine Worte des ewigen Lebens, sondern eher der ewigen Verdammnis.....


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 Adamo 18. März 2019 
 

@julifix,@Philipp Neri, @Iakota, Ihr seht das richtig!

Von Kardinal Marx kommt nur noch Murx = Abschied von der Moral mit dem Kotau vor dem Zeitgeist.


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 lesa 18. März 2019 

Im Kreuz ist Hoffnung und Leben

@Smaragdos: Danke!In einer wunderbaren Predigt, die Gott sei Dank auch übertragen wurde, stellte der Prediger die Verbindung des Sonntagsevangelium von der Verklärung Jesu zur Kirche her: "Die Kirche hat zur Zeit die Gestalt eines Aschenputtels. Aber sie trägt die Herrlichkeit in sich, die die Jünger auf dem Berg Tabor gesehen haben. Christus selber in den Sakramenten, in der Eucharistie ...

Und Benedikt XVI.: "Die Kirche ist Gottes Pflanzung, wie der Glaube sagt, aber sie ist in hohem Maß auch in unsere Hände gegeben ... Die Frage aber, was aus der Kirche wird, ist nicht ebenso gleichgültig wie das Schicksal eines Taubenzüchtervereins ... Denn in der Kirche sind die geistigen Kraftquellen des menschlichen Lebens verwahrt, ohne die dieses Leben leer wird und die Gesellschaft zerfällt.(Ben. XVI.)
In unserer Hand liegt es, treu dabei zu bleiben oder den leidenden Herrn im Stich lassen, anstatt dem Geist des Auferstandenen zuzutrauen, dass er aus der Not Neues schaffen kann.


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 je suis 18. März 2019 

ICH WEISS NICHT,...

aber darf sich ein ehemaliger deutscher Erzbischof und Kardinal (somit ehem. Mitglied der DBK)und weltweit geachteter Theologe, auch wenn er Papst em. ist, sich in seinem Heimatland zu Wort melden und seinen Glaubensbrüdern mit klaren(!) Aussagen ins Gewissen reden?


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 Smaragdos 18. März 2019 
 

Neues Credo von Marx

Ich glaube an Gott, der Vater und Mutter ist,
und an Jesus Christus (im Rahmen der Humanwissenschaften),
und an den Zeit-Geist,
ich glaube an die nationale deutsche Kirche,
die Gemeinschaft der Sünder,
die Abschaffung der Sünden (auf synodalem Weg),
die Auferstehung der Toten (als kleines Souvenir an den katholischen Glauben) und
das irdische Leben.

Amen.


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 Quirinusdecem 18. März 2019 
 

@Smaragdos

...leider nicht gabz richtig: Was glauben sie wie künftig die Gottesdienste aussehehn und von wem und wie sie geleitet werden? Was glauben Sie, wie die heilige Schrift und die Überlieferung durch die Aposteln, Paulus und weiteren Heiligen demnächst ausgelegt wird? Was machen Sie dann? Im Gottesdienst bleiben? Nicht mehr hingehen? Was machen Sie, wenn auch die letzte aufrechte Enklave ihre Dienst(Verkündigungs-)anweisung erhält. Vom Prozedere haben sie dagegen recht: Die Spaltung ist von offizieller Seite eingeleitet worden, wir müssen uns trotzdem trennen um bleiben zu können. Und, wie geasgt , wenn genügend Gläubige mitmachen überlegt man sich das vielleicht nochmal oder in Rom wird, wie auch immer, reagiert!


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 AntlitzChristi 18. März 2019 
 

Nicht vorschnell urteilen

Wäre es nicht sinnvoll zu warten, was bei den verschiedenen Foren der DBK schlussendlich an Entscheidungen herauskommt, bevor vorschnell reagiert wird. Der Heilige Geist möge die Bischöfe leiten und führen, wie Gott es will. Wir sind gerufen, für die Hirten zu fasten und zu beten, wie es uns die Kirche anempfiehlt, zur Erneuerung von uns selbst und die anderen. Trauen wir es doch Gott zu, dass er Grosses wirkt.


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 DamianBLogos 18. März 2019 
 

6. Gebot im Ausverkauf -

- Rückzugsgeplänkel einer sterbenden deutschen Kirche
Ich habe zum Thema auf meinem Blog geschrieben:
http://b-logos.de/?p=1862


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 Mr. Incredible 18. März 2019 
 

Damit ist der Moment nahe, wo man

den Bischöfen "ins Angesicht" widerstehen muss. In welcher Form, weiss ich noch nicht.
Kein Bischof ist unabsetzbar. Das sind keine Fürsten oder sowas. "Unnütze Diener", wie wir alle.
Jedenfalls muss das unsägliche "mit einer Stimme sprechen" dem sich die dt. Bischöfe verschrieben haben, aufhören. Sonst verlieren auch die treuen Bischöfe alles.


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 freya 18. März 2019 
 

Der Weg zur Hölle ist mit Bischöfen und Kardinälen gepflastert - wie wahr!


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 Smaragdos 18. März 2019 
 

Wollt auch Ihr gehen?

@Quiriunsdecem:

Für die Spaltung sorgen (leider) schon die deutschen Bischöfe, darüber müssen ganz gewiss nicht die glaubenstreuen Katholiken nachdenken! Im Gegenteil, wir müssen darüber nachdenken, wie wir der Lehre der Kirche mehr denn je treu bleiben in solch stürmischen Zeiten. Wir müssen Jesus und seiner Kirche einfach die Treue halten, und wer sich von der wahren Rebe abspalten will, tut das schon selbst - leider.


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 Smaragdos 18. März 2019 
 

Auf synodalem Weg hin zum Abschied von der Wahrheit - und dem Leben!

Das, was die DBK hier vorhat, ist nichts anderes als der Abschied von der geoffenbarten Wahrheit, und zwar auf synodalem Weg. Wobei "synodal" hier quasi Synonym für "demokratisch" ist.

Doch das Allerschlimmste dabei ist, dass die DBK den sexuellen Missbrauchskandal zum Vorwand nimmt, um einen anderen Missbrauch in die Wege zu leiten, eben den der katholischen Sittenlehre: Wie sich Kleriker sexuell an Kindern und Jugendlichen vergriffen haben, vergreifen sie sich nun an der Sexuallehre der Kirche! Es handelt sich hier also um einen faustdicken Missbrauch des Missbrauchs. Einfach nur schrecklich.

Dadurch bejahen die deutschen Bischöfe geradezu den sexuellen Missbrauch und verfestigen ihn, statt ihn zu beheben! Und sie merken es vermutlich nicht einmal... Der Teufel ist los, und unsere Hirten sind von ihm verblendet, ja sie spielen sein Spiel, ohne es zu merken! Maria, hilf!


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 je suis 18. März 2019 

GLAUBENSFRAGE

"Kardinal" Marx: „Die Kirche in Deutschland erlebt eine Zäsur. Der Glaube kann nur wachsen und tiefer werden, wenn wir frei werden von Blockierungen des Denkens, der freien und offenen Debatte und der Fähigkeit, neue Positionen zu beziehen und neue Wege zu gehen.“
Der Glaube kommt aus Gottes Wort, Gottes Wort ist die Bibel, die Worte der Bibel werden zum grössten Teil geleugnet - von "Theologen". "Theologen" werden zu "Bischöfen" ernannt.
Vertreten unsere "Bischöfe" das biblische Wort Gottes?


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 lesa 18. März 2019 

Ruanda lässt grüßen

Ad Verbum Tuum: Es kann nur noch das Eingreifen Gottes helfen. Wie Königin Esther beten: "Herr steh uns bei. Wir haben keinen Anführer und keinen Helfer außer dir. Die Gefahr steht greifbar vor uns."
Dabei ist es gar nicht wahr, dass die kirchlichen Gebote nicht vermittelbar ist!
Jene, die NER-Kurse anbieten, wissen es. In der Pastoral zeigt sich immer wieder, dass die Kath. Lehre die größte Befreiung darstellt, auch wenn vorher nicht alles "perfekt gelaufen ist". Es fehlt am Willen vieler Hirten, sie zu vermitteln. Das ist das Problem.
"Vertraut nicht trügerischen Worten …
Ihr kommt, tretet vor mein Angesicht und sagt: Wir sind geborgen! um dann weiter alle Gräuel zu treiben?
Ist denn mein Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, zur Rauberhöhle geworden?" (Jer 7)
Sehen diese Hirten nicht, in welche Verwilderung und Gewalttätigkeit die Unmoral jetzt schon geführt hat?
"Wir waren überrascht, wie viele Messer wir abnehmen mussten", berichten heute Beamte in der Tageszeitung.


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 Tonika 18. März 2019 
 

Abschied von Gott, Glaube, Wahrheit und Evangelium. Herzlisches Willkommen Apostasie.


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 18. März 2019 
 

Wenn die Wölfe sich als Solche outen,ist es viel einfacher die echten Hirten zu erkennen und ihnen auf dem Weg zu Jesus Christus zu folgen.
Was da gerade geschieht ist so abschreckend,dass es mir in Verbindung mit dem Glaubensmanifest und den vielen Zeugnissen wirklich katholischer Priester eine befreiende Klarheit schenkt!
@Bernhard Joseph:"...doch jetzt unter Tränen spreche- ..."
Das darf man wirklich nicht übersehen,weil der Verlust JEDER EINZELNEN Seele ein großes Unglück ist...


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 lakota 18. März 2019 
 

@Julifix

"Zu folgen haben wir als Katholiken ausschließlich und allein Jesus Christus!!! Man nehme die Bibel mit den 10 Geboten und Evangelien, das Kreuz und die Auferstehung - mehr ist nicht notwendig, um den richtigen und aufrechten Weg einzuschlagen und zu folgen." Absolut richtig!!
Dazu kommen noch treue Priester, Inseln wie Maria Vesperbild, Marienfried und Wigratzbad, die den häretischen Mist nicht mitmachen werden.
Ein Schaf muß keinem Wolf folgen, und ein gläubiger Katholik keinem kreuzablegenden Christusverleugner und seiner neuen Religion.


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 Bernhard Joseph 18. März 2019 
 

"Wird man als Katholik Bischöfen wie Marx folgen müssen"

Sicher nicht, denn häretische Bischöfe sind nicht Gott, sondern eben nur häretische Bischöfe. Ein Ärgernis in der Tat für jeden Katholiken aber auch nicht mehr!

Wie sagt Paulus im Brief an die Philipper:

Denn viele - von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche- leben als Feinde des Kreuzes Christi. Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn. Unsere Heimat aber ist im Himmel.


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 nicodemus 18. März 2019 
 

Die Marx -und Bode Kirche auf der Synodalen-Rutsche!

Sehr schade, diese beiden kamen einst aus der Kirche von Paderborn!
Geistliche Leiter (Apostel von heute; Priester und Bischöfe) brauchen geistlichen Schutz! Sie haben besonderen Bedarf an Gebet und Fürbitte!


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 Quirinusdecem 18. März 2019 
 

Dringend

...vielleicht sollte wirklich über eine Spaltung nachgedacht werden. Zum einen würde eine solche Drohkulisse eine ganz andere Wirkung erzeugen. Und zum anderen würden alle die, die es mit ihrem Gewissen und Wissen nicht mehr in der gegewärtigen "deutschen" katholischen Kirche aushalten eine neue Heimat bieten. Man sollte wirklich dieses Projekt dringend initiieren....


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 schlicht 18. März 2019 
 

Spaltung?

Mir stellt sich die Frage, was sich bei einer Spaltung voneinander trennen würde..., denn die Vorstellungen der DBK und des ZDK entsprechen nicht der Lehre der heiligen Kirche bzw. Jesu. Für die treuen Priester und Laien gäbe es die Chance sich zu positionieren und zu stärken. Marx und Co. haben das alles sicher nicht ohne Zustimmung von PF initiiert. Ich möchte endlich wieder eine Kirche in der ich Respekt und Ehrfurcht vor dem Klerus haben kann!


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 Ad Verbum Tuum 18. März 2019 

Es ist dies ja auch der Grund ...

weshalb wir hier so erschüttert sind: die Frage des Schismas steht unverkennbar im Raum.
Was darüber hinaus noch so infam, gar dumm-dreist ist, ist die Notwendigkeit der Anpassung damit zu begründen, dass die kirchl. Moralverkündigung keine Orientierung gäbe, und die Kirche nicht sprachfähig sei, zum heutigen Sexualverhalten.
Geht's noch? Was ist das, wenn nicht eine Eigenanklage? Wenn ich den Verkehrteilnehmern nicht erkläre, dass und warum man rote Ampeln nicht überfahren darf, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn sich keiner dran hält.
Wann lieber Kardinal Marx und liebe Bischöfe der Vollversammlung, wann haben sie zuletzt von der Theologie des Leibes gepredigt?
In 54 Jahren habe ich in KEINEM regulären gemeindlichen Sonntagsgottesdienst auch nur EIN Wort zur Theologie des Leibes gehört!
Das Mea Culpa der Bischöfe hatte ich schon seinerzeit, bei der Umfrage zur Familiensynode erhofft...es kam - NICHTS.
Es ist EUER Verschulden, liebe Bischöfe,
DA müsst ihr ran!


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 Christa.marga 18. März 2019 
 

Verbeugung vor dem Zeitgeist

...wider die "Theologie des Leibes", immerhin vom heiliggesprochenen Papst Johannes Paul II. verfasst.

Muß ich als Katholikin meinem Bischof Marx folgen, oder darf ich der Lehre der Kirche von früher anhängen, ohne als 'Abtrünnige' gesehen zu werden?
Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die meisten unserer Bischöfe Bücklinge und Kniefälle vor dem Zeitgeist machen - die haben für mich keinen Mumm in den Knochen. Deutschland entwickelt so ein Sondermodell von Sitte und Moral.

Danke für diesen Artikel, er spricht mir aus der Seele.


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 Philipp Neri 18. März 2019 

Logik der Lehre würde geändert!

Die bisherige Logik in der Lehre der Kirche würde zu einer nicht mehr erklärbaren Unlogik führen, die auch nicht mehr mit der Bibel in Einklang zu bringen wäre!
Jeder Gläubige, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, wird dies deshalb genauso sehen!
Deshalb kann die Lösung nur folgende sein:
Nicht der Zeitgeist und die sogenannten Lebenswirklichkeiten sind das Entscheidende, sondern eine echte Umkehr der gesamten Kirche zur Wahrheit, die nur Jesus Christus heißen kann!


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 julifix 18. März 2019 

Den Bischöfen folgen müssen?

Mir stellt sich nicht nur die Frage, ob man als Katholik den Bischöfen folgen müssen wird, sondern auch, ob man bei entsprechendem Verhalten des Vatikan, des Papstes, diesem als Katholik folgen muss??
Zu folgen haben wir als Katholiken ausschließlich und allein Jesus Christus!!! Man nehme die Bibel mit den 10 Geboten und Evangelien, das Kreuz und die Auferstehung - mehr ist nicht notwendig, um den richtigen und aufrechten Weg einzuschlagen und zu folgen. Die von Christus eingesetzte HEILIGE Kirche ist solange heilig, solange es nur einen aufrechten, bibeltreuen Katholiken und einen starken, echten Priester gibt, den DAS ist die Heilige katholische Kirche - nicht das was aus ihr durch dieses Mafiagesindel(!) gemacht wird. Und deswegen hat Jesus gesagt, wird sie nicht untergehen.


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 Stanley 18. März 2019 
 

Schrauber-Garage

An der Lehre der Kirche wird ja schon mit und seit dem II. Vatikanischen Konzil "herumgeschraubt".

Bischöfen, welche die Absicht verfolgen, die Lehre der Kirche - die mit der Lehre Jesu Christi identisch ist - zu ändern, folgen traditionstreue Katholiken ohnehin nicht.

Das gilt übrigens auch für den Bischof von Rom.


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 VictorPinheiro 18. März 2019 
 

Synodaler Weg zur Hölle?


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