Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  4. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  9. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

„Ich war eine jener Mütter“

28. Jänner 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreiben, um das gefährdete Leben der Mutter zu retten? Sarah Wickline Hull bekam Krebsdiagnose in der 20. Schwangerschaftswoche – Sie verweigerte die Abtreibung und überlebte den aggressiven Krebs – Tochter nun 10 Jahre alt. Von Petra Lorleberg


Covington (kath.net/pl) „Die Leute reden gerade über die medizinische Notwendigkeit, ein Kind abzutreiben, um das Leben der Mutter zu retten. Ich war eine jener Mütter. Bei mir wurde in der 20. Schwangerschaftswoche ein aggressiver Tumor diagnostiziert, der mir die Luftröhre zuschnürte.“ Das schreibt die Katholikin Sarah Wickline Hull auf Facebook. „Ich werde es nie vergessen, wie der erste Arzt, ein Onkologe, Abtreibung ins Spiel brachte. Wir hatten Jahre der Unfruchtbarkeit hinter uns und [hatten gekämpft,] um schwanger zu werden. Ich wusste: lieber würde ich sterben aber gebären. Denn sprach ich mit einem anderen Arzt, der mir alle Probleme auflistete, die das Baby haben könnte, wenn ich die Schwangerschaft nicht beenden würde. Ich blieb standhaft und verweigerte. Dann sagte er: ‚Das ist okay. Das Baby wird wahrscheinlich sowieso eine spontane Fehlgeburt.‘“ Sie habe dann nach Ärzten gesucht, die sie unterstützen würden und unterzog sich einer Chemotherapie. In der 34. Schwangerschaftswoche gebar sie eine gesunde Tochter (Foto oben: bald nach der Geburt). „Dieses Jahr werde ich im Mai 10 Jahre Krebsfreiheit feiern. Ich habe eine gesunde, wunderschöne, strahlende, wertvolle 10 Jahre alte Tochter. Sie ist die lebendige Mahnung daran, dass Ärzte nicht alles wissen.“ Hull reagierte mit ihrem Facebookpost auf die in den USA sehr kontrovers diskutierte Legalisierung der Abtreibung unter bestimmten Bedingungen (beispielsweise Gefahr für das Leben der Mutter) bis zur Geburt im Bundesstaat New York, kath.net hat berichtet.


Bereits vor einigen Jahren hatte sie geschildert, dass es wirklich hart gewesen war, mit einer Chemotherapie zu beginnen, wenn man die Bewegungen eines kleinen Babys in sich spüre. „Ich betete viel und setzte meine Hoffnung auf Gott.“ Jede Woche ließ sie eine Ultraschalluntersuchung des Kindes machen, dabei entdeckte sie Haare auf dem Kopf des Kindes, als sie selbst gerade keine Haare mehr hatte. Die Tochter, Margaret Mary Elizabeth Hull, trägt die Namen ihrer beiden Großmütter und den Namen der Gottesmutter Maria. Sie habe Maria damals darum gebeten, das Kind „immer zu beschützen, und ich habe ihr gesagt, dass mein Baby immer etwas Blaues tragen werde. Vielleicht hat Meg deshalb diese wunderschönen blauen Augen.“

Die Familie lebt in Covington im US-Bundesstaat Kentucky, dessen katholische Schüler gerade wegen FakeNews im Zusammenhang mit dem „March for Life“ internationale Schlagzeilen gemacht haben. Fotos ist zu entnehmen, dass Familie Hull inzwischen mit zwei gesunden und gedeihenden Töchtern gesegnet ist.

Sarah Hull mit Ehemann und ihren beiden Töchtern. Die ältere der beiden Mädchen ist das Kind, zu dessen Abtreibung die Ärzte rieten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  8. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  9. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  10. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz