Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  14. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

„Ich war eine jener Mütter“

28. Jänner 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreiben, um das gefährdete Leben der Mutter zu retten? Sarah Wickline Hull bekam Krebsdiagnose in der 20. Schwangerschaftswoche – Sie verweigerte die Abtreibung und überlebte den aggressiven Krebs – Tochter nun 10 Jahre alt. Von Petra Lorleberg


Covington (kath.net/pl) „Die Leute reden gerade über die medizinische Notwendigkeit, ein Kind abzutreiben, um das Leben der Mutter zu retten. Ich war eine jener Mütter. Bei mir wurde in der 20. Schwangerschaftswoche ein aggressiver Tumor diagnostiziert, der mir die Luftröhre zuschnürte.“ Das schreibt die Katholikin Sarah Wickline Hull auf Facebook. „Ich werde es nie vergessen, wie der erste Arzt, ein Onkologe, Abtreibung ins Spiel brachte. Wir hatten Jahre der Unfruchtbarkeit hinter uns und [hatten gekämpft,] um schwanger zu werden. Ich wusste: lieber würde ich sterben aber gebären. Denn sprach ich mit einem anderen Arzt, der mir alle Probleme auflistete, die das Baby haben könnte, wenn ich die Schwangerschaft nicht beenden würde. Ich blieb standhaft und verweigerte. Dann sagte er: ‚Das ist okay. Das Baby wird wahrscheinlich sowieso eine spontane Fehlgeburt.‘“ Sie habe dann nach Ärzten gesucht, die sie unterstützen würden und unterzog sich einer Chemotherapie. In der 34. Schwangerschaftswoche gebar sie eine gesunde Tochter (Foto oben: bald nach der Geburt). „Dieses Jahr werde ich im Mai 10 Jahre Krebsfreiheit feiern. Ich habe eine gesunde, wunderschöne, strahlende, wertvolle 10 Jahre alte Tochter. Sie ist die lebendige Mahnung daran, dass Ärzte nicht alles wissen.“ Hull reagierte mit ihrem Facebookpost auf die in den USA sehr kontrovers diskutierte Legalisierung der Abtreibung unter bestimmten Bedingungen (beispielsweise Gefahr für das Leben der Mutter) bis zur Geburt im Bundesstaat New York, kath.net hat berichtet.


Bereits vor einigen Jahren hatte sie geschildert, dass es wirklich hart gewesen war, mit einer Chemotherapie zu beginnen, wenn man die Bewegungen eines kleinen Babys in sich spüre. „Ich betete viel und setzte meine Hoffnung auf Gott.“ Jede Woche ließ sie eine Ultraschalluntersuchung des Kindes machen, dabei entdeckte sie Haare auf dem Kopf des Kindes, als sie selbst gerade keine Haare mehr hatte. Die Tochter, Margaret Mary Elizabeth Hull, trägt die Namen ihrer beiden Großmütter und den Namen der Gottesmutter Maria. Sie habe Maria damals darum gebeten, das Kind „immer zu beschützen, und ich habe ihr gesagt, dass mein Baby immer etwas Blaues tragen werde. Vielleicht hat Meg deshalb diese wunderschönen blauen Augen.“

Die Familie lebt in Covington im US-Bundesstaat Kentucky, dessen katholische Schüler gerade wegen FakeNews im Zusammenhang mit dem „March for Life“ internationale Schlagzeilen gemacht haben. Fotos ist zu entnehmen, dass Familie Hull inzwischen mit zwei gesunden und gedeihenden Töchtern gesegnet ist.

Sarah Hull mit Ehemann und ihren beiden Töchtern. Die ältere der beiden Mädchen ist das Kind, zu dessen Abtreibung die Ärzte rieten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  8. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  9. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  10. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  6. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  10. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  11. Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern
  12. Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
  13. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  14. „Wenn Klatsch und Tratsch Wasser wären, würden wir darin ertrinken“
  15. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz