Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  8. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

„Ich war eine jener Mütter“

28. Jänner 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreiben, um das gefährdete Leben der Mutter zu retten? Sarah Wickline Hull bekam Krebsdiagnose in der 20. Schwangerschaftswoche – Sie verweigerte die Abtreibung und überlebte den aggressiven Krebs – Tochter nun 10 Jahre alt. Von Petra Lorleberg


Covington (kath.net/pl) „Die Leute reden gerade über die medizinische Notwendigkeit, ein Kind abzutreiben, um das Leben der Mutter zu retten. Ich war eine jener Mütter. Bei mir wurde in der 20. Schwangerschaftswoche ein aggressiver Tumor diagnostiziert, der mir die Luftröhre zuschnürte.“ Das schreibt die Katholikin Sarah Wickline Hull auf Facebook. „Ich werde es nie vergessen, wie der erste Arzt, ein Onkologe, Abtreibung ins Spiel brachte. Wir hatten Jahre der Unfruchtbarkeit hinter uns und [hatten gekämpft,] um schwanger zu werden. Ich wusste: lieber würde ich sterben aber gebären. Denn sprach ich mit einem anderen Arzt, der mir alle Probleme auflistete, die das Baby haben könnte, wenn ich die Schwangerschaft nicht beenden würde. Ich blieb standhaft und verweigerte. Dann sagte er: ‚Das ist okay. Das Baby wird wahrscheinlich sowieso eine spontane Fehlgeburt.‘“ Sie habe dann nach Ärzten gesucht, die sie unterstützen würden und unterzog sich einer Chemotherapie. In der 34. Schwangerschaftswoche gebar sie eine gesunde Tochter (Foto oben: bald nach der Geburt). „Dieses Jahr werde ich im Mai 10 Jahre Krebsfreiheit feiern. Ich habe eine gesunde, wunderschöne, strahlende, wertvolle 10 Jahre alte Tochter. Sie ist die lebendige Mahnung daran, dass Ärzte nicht alles wissen.“ Hull reagierte mit ihrem Facebookpost auf die in den USA sehr kontrovers diskutierte Legalisierung der Abtreibung unter bestimmten Bedingungen (beispielsweise Gefahr für das Leben der Mutter) bis zur Geburt im Bundesstaat New York, kath.net hat berichtet.


Bereits vor einigen Jahren hatte sie geschildert, dass es wirklich hart gewesen war, mit einer Chemotherapie zu beginnen, wenn man die Bewegungen eines kleinen Babys in sich spüre. „Ich betete viel und setzte meine Hoffnung auf Gott.“ Jede Woche ließ sie eine Ultraschalluntersuchung des Kindes machen, dabei entdeckte sie Haare auf dem Kopf des Kindes, als sie selbst gerade keine Haare mehr hatte. Die Tochter, Margaret Mary Elizabeth Hull, trägt die Namen ihrer beiden Großmütter und den Namen der Gottesmutter Maria. Sie habe Maria damals darum gebeten, das Kind „immer zu beschützen, und ich habe ihr gesagt, dass mein Baby immer etwas Blaues tragen werde. Vielleicht hat Meg deshalb diese wunderschönen blauen Augen.“

Die Familie lebt in Covington im US-Bundesstaat Kentucky, dessen katholische Schüler gerade wegen FakeNews im Zusammenhang mit dem „March for Life“ internationale Schlagzeilen gemacht haben. Fotos ist zu entnehmen, dass Familie Hull inzwischen mit zwei gesunden und gedeihenden Töchtern gesegnet ist.

Sarah Hull mit Ehemann und ihren beiden Töchtern. Die ältere der beiden Mädchen ist das Kind, zu dessen Abtreibung die Ärzte rieten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  4. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  5. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  6. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  7. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  8. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  9. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  10. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  11. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  12. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  13. Maria, die Mutter des Friedens
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz