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Marx: „Das wird ein schmerzvoller Prozess“

19. September 2018 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Kardinal Marx warnt im Umgang mit Missbrauch vor „Unachtsamkeit und klerikalem Gehabe“


München (kath.net/pem) Vor dem Hintergrund einer wissenschaftlichen Studie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgefordert, Haltungen zu überdenken und zu verändern. „Wie viel Unachtsamkeit, wie viel klerikales Gehabe steckt in uns?“, fragte der Erzbischof am Dienstag, 18. September, in einem Gottesdienst anlässlich des Priestertages des Erzbistums München und Freising in der Kirche St. Sylvester im Münchner Stadtteil Schwabing. Er warnte die Kirche ausdrücklich davor, Kritik am Umgang mit dem Thema beiseite zu schieben: „Wir sollten Kritik als Ermutigung begreifen, diese Aufgabe anzupacken.“


Die Verantwortlichen in der Kirche müssten „hinschauen, hören und Konsequenzen ziehen – das wird ein schmerzvoller Prozess“, sagte Marx, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Berater von Papst Franziskus ist. „Es ist nicht einfach, sich darüber auszutauschen, aber wir dürfen der Herausforderung nicht ausweichen.“ Jeder, der ein geistliches Leben führe, wisse, dass manchmal ein „toter Punkt“ komme, eine Hoffnungslosigkeit, und man sich frage, wie es mit der Kirche weitergehen solle. „Ich bin überzeugt, es kommt eine große Veränderung.“

Neben vielen positiven Seiten müsse man auf das „Dunkle schauen. Sünde und Gewalt ziehen sich durch die Geschichte der Kirche.“ Dies werde nun durch die neue Studie, die in der kommenden Woche bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz auf der Tagesordnung steht und der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, neuerlich mit voller Wucht sichtbar. „Es ist zutiefst verstörend, dass Menschen innerhalb der Kirche Böses erfahren durch Menschen, die das Evangelium verkünden sollen.“

Marx erinnerte daran, dass Priester an Christi statt eingesetzt seien. „Es ist ein riesiger Anspruch.“ Priester seien aber nicht die „Herren des Glaubens der Menschen“, sondern die „Diener ihrer Freude, die sie ermutigen sollen“. Der Kardinal sagte, die Kirche müsse die Begabungen der Laien „noch mehr wertschätzen als bisher“. Das Volk Gottes mit seinen unterschiedlichen Begabungen sei ein „großer Reichtum“.

Eigentliches Thema des turnusgemäßen Priestertages war „Kirche in einer digitalisierten Welt“. Die an den Gottesdienst anschließende Tagung dazu fand in den Räumen der Katholischen Akademie Bayern statt.

Kardinal Marx


Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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Lesermeinungen

 st.michael 20. September 2018 
 

Hochwertig

Entschuldigung, natürlich meinte ich zu Bischof Schneider hochwuerdig.


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 st.michael 20. September 2018 
 

@kostadinov - aber natürlich.

In der deutschordenkirche jeden Sonntag um 18.00 Uhr überlieferte Messe.
Sehr würdig und fromm.
An jedem Herz Jesu Freitag gebetsnacht
Die messordnung der tridentinischen Messe Frankfurt liegt aus, die Messen können Sie einsehen bei den Gottesdiensten der deutschorden Gemeinde.
Highlight im Oktober am 5.10.Kommt der hochwertige Bischof athanasius Schneider und zelebriert im überlieferten Ritus.
Ich gehe in Frankfurt sonst nirgends mehr hin,ausser am Sonntag früh nach hattersheim wenn ihnen das etwas sagt.
Gottes Segen ich freue mich sehr ihnen den Hinweis habe geben zu dürfen.
Auf bald.


4

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 Kostadinov 20. September 2018 

@st. michael - Frankfurt

im Dom zu Frankfurt bin ich schon vor 20 Jahren geflüchtet wegen der liturgischen Missbräuche, in Liebfrauen konnte man es damals noch aushalten. Bin dann 2003 aus FFM weg. Als ich letzten Sommer nach vielen Jahren mal wieder in FFM war und in Liebfrauen zur Messe ging, hab ich's kaum wieder erkannt :-(
Gibt's in Frankfurt keine FSSP oder andere alte Messe?


3

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 julifix 19. September 2018 

@Michmas

als er sich versehentlich in einen Reissnagel setzte
😣


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0
 
 st.michael 19. September 2018 
 

@bernhard joseph

Zu herrn zu eltz
Der adelige Herr hat nie verwunden nicht Bischof von Limburg geworden zu sein.
Er hat alles getan um den damaligen Bischof abzuschiessen.
Ein ganz böser Typ im priesterrock, wenn er im Dom die Messe liest gehe ich heraus da kann ich vor lauter Wut nicht mehr andächtig sein.
Kirchensteuer Weg s u b i t o.


4

0
 
 Michmas 19. September 2018 
 

schmerzvoller Prozess??

Ab wann tat es eigentlich weh???


7

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 Michmas 19. September 2018 
 

Glaubwürdig??

Jetzt wo es nichts mehr zu vertuschen gibt tut er so wie wenn er jetzt erst von den Skandalen weis.Einfach unwürdig und unglaubhaft. Wer hat denn den Glauben der Kirche so herabgewirtschaftet ??ß Die Sakramente die Liturgie so verwässert??? (und schliesslich noch Kard. Kasper ist abgetaucht)


11

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 MSM 19. September 2018 
 

Oh bitte,

Herr "Kardinal", halten sie doch einfach den Mund!!!


6

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 gebsy 19. September 2018 

Vergelt's Gott, Eminenz!

Zum "TOTPUNKT" hat der Hl. Franziskus sinngemäß aufgefordert: "Wenn ein Bruder aus irgend einem Grund verwirrt ist, MUSS er sich SOFORT zum Gebet erheben und so lange vor dem Ewigen Vater ausharren, bis dieser ihm den Frieden des Herzens wieder gibt" - noch etwas unklar?


2

0
 
 JuM+ 19. September 2018 
 

Ein Kardinal, der sein Brustkreuz versteckt...

sollte einfach die Klappe halten!
Marxismus hat in der RKK keinen Platz.


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 Eliah 19. September 2018 
 

Jawohl! Veränderung!

Auch in bin für Veränderung! Am besten personell, und zwar auf dem Chefposten des Erzbistums München und Freising. Karl Marx hat es ja schon verstanden, sich geschwollen auszudrücken, aber in Kar(dina)l Marx hat er seinen Herrn und Meister gefunden.


17

0
 
 julifix 19. September 2018 

Herr Marx

das nimmt Ihnen NIEMAND mehr ab!
Handeln Sie oder gehen Sie - JETZT!


17

0
 
 leibniz 19. September 2018 
 

Ach so, Priester sind nicht die Herren des Glaubens und der Menschen!?
Na, dann fangen Sie doch endlich damit an, in München aufzuräumen!
Am besten, Sie geben ein paar Pöstchen auf, denn für diese werden Sie keine Zeit mehr haben.


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 st.michael 19. September 2018 
 

Politisch koorekt

Die Äusserungen des Kardinals sind sorgsam gewählt und mit allen Fraktionen des Deutschen Bundestages abgesprochen.
Herr kretschmann und Frau Roth haben ihr placet als liberal kritische katholiken gegeben nicht ohne darauf zu verweisen das die afd von allem auszuschliessen ist, vor allem vor gottes Barmherzigkeit.
Ansonsten ist der Islam friedlich, bis auf verirrte einzeltäter( die allerdings von Rechts provoziert wurden) und die Kirche gehört unter Beobachtung denn Aussagen wie "ewiges leben, Auferstehung, Kreuz und tod" sind nun wirklich mehr als unpassend, aber Kardinal Marx hat versprochen da auch bald eine für alle gangbare Lösung zu finden.
Satire ?
Mitnichten, das irrenhaus heisst Deutschland incl. Kirchensteuer Kirche.


23

0
 
 Bernhard Joseph 19. September 2018 
 

Schmerzvoll, Eminenz, ist besonders,

wie progressive Gruppen im Verbund mit bestimmten Lobby-Gruppen versuchen, aus den schrecklichen Verbrechen tausender Priester noch Kapital für ihre Agenda schlagen zu wollen.

Wenn der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz nun fordert, man müsse das Frauendiakonat sofort einführen und anschließend das Frauenpriestertum sowie den Zölibat weitestgehend abschaffen, so darf man schon in Richtung Kardinal Marx fragen, ob da nicht der Bock mittlerweile in der Kirche den Gärtner spielt.

Wie papsttreu die progressiven Truppen sind, zeigt sich schon daran, dass Johannes zu Eltz die endgültige Entscheidung von Papst Johannes Paul II. bezüglich der Unmöglichkeit der Priesterweihe von Frauen, einfach aushebeln möchte.

Aber auch ein Papst ist seinen Vorgängern zum Gehorsam verpflichtet!

Und seit wann ist der Zölibat aufgezwungen? Wer ihn nicht leben will oder kann, sollte halt kein Priester werden wollen.

Typen wie Grassi in Argentinien sind mahnende Fälle moralischer Degeneriertheit!


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