Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Kard. Müller: „Das war einigen der Papsteinflüsterer schon zu viel“

19. September 2018 in Chronik, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Em. Glaubenspräfekt: „Von bestimmter Seite wurde der Kongregation im kirchenrechtlichen Verfahren und bei Auferlegung der Strafen zu große Strenge, mangelnde Barmherzigkeit mit Tätern vorgeworfen“ – Fegt Vorwürfe des Kriminologen Pfeiffer vom Tisch


Vatikan-Regensburg (kath.net/LifeSiteNews) Kardinal Gerhard Ludwig Müller, früherer Präfekt der Glaubenskongregation und früherer Bischof von Regensburg, nahm gegenüber dem kanadische Internetportal „LifeSiteNews“ Stellung zu Vorwürfen des deutschen Kriminologen Christian Pfeiffer. Außerdem erläuterte der Kardinal, was hinter der Entlassung dreier angesehener priesterlicher Mitarbeiter der Glaubenskongregation steckt.

kath.net dokumentiert die Stellungnahme von Kardinal Müller in voller Länge im deutschen Originaltext – kath.net dankt LifeSiteNews für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung:

Es war die DBK, die den Auftrag an Prof. Pfeiffer geändert hat, unabhängig von den legitimen Fragen an die wissenschaftlichen Methode und den rechtlichen Grundlagen der Pfeiffer-Studie. Herr Pfeifer sucht natürlich Sündenböcke für sein Versagen und die Schande, dass ihm der Auftrag entzogen wurde. Wenn er einen Zusammenhang unterstellt zwischen der von ihm frei erfundenen Aussage, der damalige Bischof von Regensburg u.a. hätten sein Projekt zu Fall gebracht, und der Nichtverlängerung des Mandates von Kard. Müller als Präfekt der Glaubenskongregation, dann ist das in seiner Absurdität für jeden klar denkenden Menschen durchschaubar. Im Hinblick auf die Genugtuung Pfeiffers, die er darüber empfindet und schamlos kundtut, ist das eine Frage des Charakters.


Tatsache ist, dass in der Zeit Bischof Müllers die vor seiner Amtszeit liegenden Missbrauchsfälle mit Bekanntwerden streng behandelt wurden und dass der einzige Tatfall eines Missbrauchstäters, der als Altlast übernommen wurde, mit der Laisierung des Täters abgeschlossen wurde.

Der Präfekt der Glaubenskongregation handelte im Rahmen des kollegialen Gremiums gemäß den Regeln des Kirchenrechtes und von Sacramentorum sanctitatis tutela.

Von bestimmter Seite wurde der Kongregation im kirchenrechtlichen Verfahren und bei der Auferlegung der Strafen zu große Strenge und mangelnde Barmherzigkeit mit den Tätern vorgeworfen (nur 20% enden mit der Laisierung, die restlichen erhalten andere Strafen,( aber das war einigen der Papsteinflüsterer schon zu viel).

Drei kompetente Mitarbeiter und vorbildliche Priester wurden ohne Grund fristlos entlassen. Man konnte ihnen nicht zu große Laxheit vorwerfen. Im Gegenteil!

Der sexuelle Missbrauch hautsächlich homophiler Täter hat nicht ihren Grund in der Sexualmoral der Kirche oder dem Zölibat der Priester, sondern in der Laxheit der Moral und im Übertreten der Gebote Gottes und im Nichteinhalten des Zölibates. Der Grund auch für den Ehebruch liegt nicht in der Unauflöslichkeit der Ehe, wie sie von Gott gestiftet ist.

Vgl. dazu kath.net-Artikel vom Januar 2017: „Franziskus wirft drei langjährige Mitarbeiter aus Glaubenskongregation“

Archivfoto Kardinal Müller


Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz