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Bereits 3 US-Bischöfe fordern wegen Krise Absage der Jugendsynode

12. September 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Bischof Strickland: „Ich unterstütze Erzbischof Chaput, Bischof Burns und weitere Bischöfe, die gefordert haben, dass Jugendsynode abgesagt, durch Außerordentliche Bischofssynode zur Missbrauchskrise in Kirche ersetzt wird“. Von Petra Lorleberg


Washington DC.-Vatikan (kath.net/pl) Bereits drei namentlich bekannte US-Bischöfe fordern inzwischen öffentlich, dass wegen der skandalösen Kirchenkrise rund um sexuellen Missbrauch und Vertuschung die für Oktober angesetzte Vatikan-Jugendsynode abgesagt werden sollte. Am 8. September äußerte Bischof Joseph Strickland/ Bistum Tyler, auf seinem Twitterauftritt: „Ich unterstütze Erzbischof Charles Chaput, Bischof Edward Burns und weitere Bischöfe, die gefordert haben, dass die Jugendsynode abgesagt wird und durch eine Außerordentliche Bischofssynode ersetzt wird, die sich mit der Missbrauchskrise in der Kirche beschäftigt. Diese Krise muss thematisiert werden! NEIN zum business as usual [Weitermachen wie bisher]“.


Erzbischof Charles Chaput/Philadelphia hatte Ende August bei einem Vortrag im St. Karl Borromäus-Seminar gesagt: „Ich habe dem Heiligen Vater geschrieben und ihn dazu aufgefordert, die bevorstehende Synode über die jungen Leute abzusagen. Genau jetzt würden die Bischöfe absolut keine Glaubwürdigkeit darin haben, diese Themen anzusprechen.“ Auch Bischof Edward Burns/Dallas hat die Einberufung einer außerordentlichen Synode über den aktuellen Skandal des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker gefordert, ebenso der britische Bischof Philip Egan/Portsmouth, von dem bekannt ist, dass er einen diesbezüglichen Brief an Papst Franziskus geschrieben hat.

Stricklands Formulierung "und weitere Bischöfe" lässt Raum für die Vermutung, dass noch mehr Bischöfe an den Papst geschrieben haben bzw. andersweitig die Forderung unterstützen könnten, dass derzeit für die Kirche die Aufarbeitung des immensen Missbrauchs- und Vertuschungsskandals oberste Priorität haben sollte.



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Lesermeinungen

 Labrador 12. September 2018 
 

Liebe(r) westhouwen

Wie will man mit diesem "Gepäck" ("Leichen im Keller") den Jugendlichen/Betroffenen glaubwürdig gegenübertreten?

Wie will man mit diesem Selbstmitleid glaubwürdig Jesus CHristus verkünden?


Andererseits, wenn es um die Durchsetzung einer bereits fertig orchestrierten Agenda geht, spielen die "paarLeichen" sicher keine Rolle ...


3
 
 girsberg74 12. September 2018 
 

@westhouwen „Absage der Jugendsynode“

Strikt gegen ein „business as usual“!

Die Jugendsynode mag wichtig sie sein. Sie steht aber im Rang - schon wegen der betroffenen Kleriker bis hin zum Kardinal - hinter einer Aufarbeitung der Missbrauchsfälle; nicht davor!

Bitte kein Thema, das ablenkt und mangels Glaubwürdigkeit gar nicht erst in Fahrt kommt. Sonst lachen die Hühner.


2
 
 Stephaninus 12. September 2018 
 

Warum die katholischen Jugendlichen

Das leuchtet mir nicht ein. Aber eine Missbrauchs-Sondersynode muss her und zwar bald.


1
 
  12. September 2018 
 

Absage der Jugendsynode

Sollte die geplante Jugensynode abgesagt werden, wäre das die nächste Katastrophe.

Die derzeit institutionalisierte Kath. Kirche würde gearde diese Jugendlichen verlieren und diese una sancta würde auf weitere Sicht schlicht aussterben.
Ich verweise auf meinen Post unter:
„Schweigen ist die unerträglichste Erwiderung“


8
 

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