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Die heiligste Eucharistie verdient unsere ganze Liebe

14. August 2018 in Spirituelles, 31 Lesermeinungen
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Jede Heilige Messe hat einen unermesslichen Wert für die Ewigkeit. Der höchste Moment unseres Lebens ist der Kommunionempfang. Doch für die Begegnung mit dem lebendigen Gott muss man vorbereitet sein. Gastbeitrag von Pastor Frank Unterhalt


Paderborn (kath.net) Der Herr hat mit dem Sakrament seines Leibes und Blutes das größte Wunder gewirkt. Die Eucharistie „enthält ja das Heilsgut der Kirche in seiner ganzen Fülle, Christus selbst“ (II. Vatikanisches Konzil, PO 5). Unser Blick muss daher fortwährend auf das Sakrament des Altares gerichtet sein, in dem wir den vollkommenen Ausdruck der unendlichen Liebe des Erlösers entdecken dürfen (vgl. Johannes Paul II., Ecclesia de Eucharistia (EdE), 1).

Die Eucharistie, welche den Aposteln anvertraut und von ihnen und ihren Nachfolgern bis zu uns weitergegeben wurde, baut die Kirche auf. Sie kann daher nur in Übereinstimmung mit dem Glauben der Apostel gefeiert werden (vgl. EdE 27). Durch sie haben wir das kostbare Vermächtnis des Paschamysteriums Christi empfangen: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (1 Kor 11,24‒25; Lk 22,19).

„Wenn die Kirche die heilige Eucharistie, das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung ihres Herrn, feiert, wird dieses zentrale Mysterium des Heils wirklich gegenwärtig und vollzieht sich das Werk unserer Erlösung“ (EdE 11). Die Heilige Messe ist somit die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi.

Die überlieferten Wandlungsworte Christi bewirken in der Kraft des Heiligen Geistes das große Wunder der Transsubstantiation: „die Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes. […] Die sinnlich wahrnehmbaren Merkmale des Brotes und des Weines, also die ‚eucharistischen Gestalten‘, bleiben jedoch unverändert“ (Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche (KKKK), 283).


Im Sakrament der Eucharistie ist Jesus Christus wahrhaft, wirklich und substanzhaft zugegen – mit Leib und Blut, mit Seele und Gottheit (vgl. Konzil von Trient, Dekret über die heiligste Eucharistie, Kan. 1: DS 1651). Könnte es Größeres und Schöneres für einen gläubigen Katholiken geben? „Was hätte Jesus noch mehr für uns tun können? In der Eucharistie zeigt er uns wirklich eine Liebe, die ‚bis zur Vollendung‘ (Joh 13,1) geht, eine Liebe, die kein Maß kennt“ (EdE 11).

Der hl. Pfarrer von Ars sagt dazu: „Alle guten Werke zusammen erreichen nicht den Wert eines einzigen Messopfers, denn sie sind die Werke des Menschen; die Messe aber ist Gottes Werk. […] In der Messe ist es Gott, der seinen Leib und sein Blut für den Menschen opfert“ (J. Frossard, Ausgewählte Gedanken des heiligen Pfarrers von Ars, S. 50).

Jede Heilige Messe hat einen unermesslichen Wert für die Ewigkeit. „Sie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens. In der Eucharistie gipfelt das heiligende Handeln Gottes uns gegenüber und unsere Verehrung ihm gegenüber“ (KKKK 274).

Der höchste Moment unseres Lebens ist der Kommunionempfang. Dazu stellt der hl. Pfarrer von Ars fest: „Es gibt nichts Größeres als die Eucharistie. Wie ein Staubkorn vor einem Gebirge sind alle guten Werke auf Erden im Vergleich zu einer einzigen würdigen Kommunion“ (J. Frossard, a.a.O., S. 57). Aus dieser ergeben sich unerschöpfliche Früchte, denn in der Eucharistie wird „Christus genossen, das Herz mit Gnade erfüllt und das Unterpfand des ewigen Lebens gegeben“ (KKKK 271).

Daraus ergibt sich, dass man für die Begegnung mit dem lebendigen Gott vorbereitet sein muss: „Um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man der Katholischen Kirche voll eingegliedert sein und sich im Stand der Gnade befinden […] Wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, muss das Sakrament der Buße empfangen, bevor er die Kommunion empfängt“ (KKKK 291). Wie könnte man vor dem Hintergrund der heutigen Massenkommunionen die Mahnung des hl. Apostels Paulus vergessen (1 Kor 11,28)? Diese echte Hirtensorge äußert sich beim hl. Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus in deutlichen Worten: „Auch ich erhebe die Stimme, flehe, bitte und beschwöre euch, nicht zu diesem heiligen Tisch mit einem befleckten und verdorbenen Gewissen hinzutreten. Ein solches Hinzutreten kann man nie Kommunion nennen, auch wenn wir tausendmal den Leib des Herrn berühren, sondern Verdammnis, Pein und Vermehrung der Strafen“ (Omelia in Isaiam, 6,3: PG 56,139).

Insofern braucht es besonders heute wahre Zeugen dieses höchsten Sakramentes, welche in Treue zur apostolischen Lehre das eucharistische Mysterium in Liebe anbeten, mit Eifer verkünden und mit Mut verteidigen. Immer ist dabei zu bedenken, dass uns die Eucharistie als Sakrament unseres Heiles auf die Einzigkeit Christi und die von ihm vollbrachte Rettung zum Preis seines Blutes verweist (vgl. Benedikt XVI., Sacramentum caritatis, 86).

Pastor Frank Unterhalt arbeitet im Pastoralverbund Brilon/Erzbistum Paderborn. Er ist Sprecher des Paderborner Priesterkreises „Communio veritatis“.

Paderborner Dom - Blick auf das beeindruckende romanische Westwerk




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Lesermeinungen

 IntroiboAdAltareDei 20. August 2018 
 

Wichtiger Wegweiser in stürmischen Zeiten

Sehr wichtiger Artikel gerade in unserer Zeit allgemeiner Verunsicherung, da nur wenige bestellte Glaubensvermittler  den Mut der Verkündigung haben bzw. teilweise das Wissen über elementare Grundwahrheiten des Glaubens schlicht und ergreifend bei Kirchenvertretern (beauftragen Laien oder selbst Priestern) bisweilen fehlt.

Aus dem Glauben heraus würde sich vielerorts dann nämlich eine andere Umsetzung des Sakralen ergeben. (Ausschließlich vom Priester gesprochene Wandlung, Kommunionausteilung (nur) durch den Priester, Art des Kommunionempfanges, etc.)


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 Eliah 20. August 2018 
 

Beten!!!

@ 11.07
O ja, wünschenswert wäre das. Und wir sollten nie aufhören, dafür zu beten. Gute Gebete stehen zum Beispiel hier: https://www.priestergebet.de/51/Gebete.html. Wir sollten uns nicht entmutigen lassen von Bischöfen wie dem, der mir einmal auf die in aller Liebe übermittelte Nachricht, dass es in seiner Kathedralkirche schwerwiegende Missbräuche bei der Eucharistiespendung gab, nur soviel zusagen hatte: „Ich habe Ihre Belehrungen nicht nötig“. So etwas wird vergehen wie die Schneeflocke, die ins Wasser fällt.


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 11.07 18. August 2018 
 

Es wäre wünschenswert wenn auch Bistums Leitungen diesen wertvollen Artikel nicht nur lesen sondern auch verinnerlichen würden und so auf den rechten Weg der katholischen Lehre zurückfinden würden


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 Lucija 17. August 2018 
 

@Einsiedlerin
Ja, so ist es!
Ohne Priester gäbe es keine Eucharistie.
Der geweihte Priester handelt in persona Christi.


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 Einsiedlerin 17. August 2018 
 

Ein wahres Wort!

@Ruah: "Durch unser Verhalten können wir bezeugen, ob die Hostie für uns nur gesegnetes Brot ist, oder der Leib unseres Herrn Jesus Christus!"

So ist es! Je inniger man mit Christus verbunden ist und sich nach ihm sehnt, desto ehrfürchtiger wird die Haltung in der Hl. Messe sein.

An dieser Stelle muss ich einmal allen treuen, Gott liebenden und IHN verehrenden Priestern für die Feier der hl. Messe danken!!! Ohne euch hätten wir Jesus nicht in dieser Form bei uns! Ewiges Vergelt' Gott!!!


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 Eliah 17. August 2018 
 

Sonnenaufgang II.

Als ich vor einigen Jahren nach dreieinhalb Jahrzehnten Lebens fern der Kirche wieder den Leib des einzigen Erlösers des Menschengeschlechts empfangen durfte, hat mich das mit einem Glück erfüllt, das ich so zuvor nie erfahren durfte. Es war ein unbeschreiblicher Sonnenaufgang nach langer Dunkelheit.


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 Eliah 17. August 2018 
 

Sonnenaufgang

Aus jedem Satz dieses Priesters wird deutlich, dass ihm die Gnade zuteil geworden ist, ganz nah beim Herrn zu sein. Er weiß, dass die Erde eher ohne die Sonne auskommen könnte als ohne die Eucharistie. Und sicher hat er wie die Heiligen verstanden, dass Jesus Christus die Bitten der Gläubigen, die sie bei der Eucharistischen Anbetung äußern, schneller erfüllt als auf jedem anderen Weg. Wenn doch auch nur alle seine Amtsbrüder mit violettem Pileolus so aus der Quelle der Wahrheit trinken würden wie Pastor Unterhalt! Bei Äußerungen von höherer Ebene (was das Amt angeht, aber nicht den theologischen Sachverstand) zum Thema Eucharistieempfang habe ich mich in letzter Zeit oft an ein Worte der Heiligen Hildegard von Bingen erinnert: „Das härteste Gericht wird über die Prälaten ergehen, wenn sie nicht, wie der Apostel sagt, ihr Vorsteheramt mit Sorgfalt ausfüllen“.
Übrigens: Das mit der Sonne und der Eucharistie kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Als ich vor einigen Jahren nach


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 Ruah 17. August 2018 
 

@ MSM
Ja, natürlich, herzlichen Dank für den Hinweis!


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 TinaP 16. August 2018 

Maria, unsere liebe Gottesmutter,hat damals in Lourdes den Wunsch geäußert, dass die Menschen in Prozessionen zu ihr kommen sollen. Ihr war und ist es wichtig, dass wir, gerade in dieser schwierigen Zeit, gemeinsam beten und lobpreisen.
Die Gottesmutter sagt:
Kommt alle zu mir, damit ich euch zu Jesus im eucharistischen Sakrament führen kann. Er,der in allen Tabernakeln der Erde unter euch wirklich gegenwärtig ist.

Welch eine Liebe zu uns, von der Mutter und dem Sohn.


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 Gaba 16. August 2018 
 

Eindrucksvoller Artikel

Ein sehr schöner eindrucksvoller Artikel. Diesen Artikel müssten viele Menschen lesen, um sich wieder bewusst zu machen, was Eucharistie wirklich bedeutet.
Ich bin sehr dankbar, dass der Padre diesen Artikel geschrieben hat. So wurde mir auch selber wieder bewusst, dass ich auch an mir weiter arbeiten muss.


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 MSM 15. August 2018 
 

"Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muss doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft..." (aus der Karfreitagsmeditation beim Kolosseum 2005, vom damaligen Präfekten der Glaubenskongregation Joseph Kardinal Ratzinger)

So spricht ein echter Hirte nach dem Herzen Gottes!


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 myra321 15. August 2018 
 

Ich bin für diesen Kommentar sehr dankbar.
So gibt es doch nichts größeres und wichtigeres in der Welt, als den Menschen Gottes Liebe zu zeigen; die Verehrung und Anbetung der heiligen Eucharistie zu vermehren und sie in der heiligen Schrift zu unterweisen.
"So sehr hat er die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahin gab,", gegenwärtig in jeder Feier der heiligen Messe.
Das Kreuzesopfer Jesu Christi...
Es ist der HERR. Vergelt's Gott.


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 Lucija 15. August 2018 
 

Die heiligste Eucharistie verdient unsere ganze Liebe

"Um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man der Katholischen Kirche voll eingegliedert sein und sich im Stand der Gnade befinden" (KKKK 291).
Herzlichen Dank für diese grundsätzliche Klarstellung !!!


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 Markus Ickler 15. August 2018 
 

Demut

Zunächst vielen Dank an Pastor Unterhalt für die erhellende und umfangreiche Erläuterung der Lehre der Kirche zu unserem Allerheiligsten.
Das macht aber auch deutlich, welchen Anspruch das Allerheiligste an uns alle stellt.
Ich selbst müsste viel mehr tun, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
Allerdings bin ich sicher, dass dies alle Kommentatoren für sich ebenfalls so erkennen.


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 Te igitur 15. August 2018 
 

Vision des hl. Don Bosco über die Endzeit

In einer Vision sah Don Bosco inmitten der See zwei im geringen Abstand voneinander stehende mächtige Säulen. Die eine wird von einer Statue der Immaculata gekrönt, zu deren Füßen auf der Tafel die Inschrift steht: "Auxilium christianorum" (Hilfe der Christen), auf der zweiten, viel höher und mächtigeren Säule, sehen wir auf einem Schild die Worte "Salus credentium" (Heil der Gläubigen).
Diese zwei Säulen, die unsere "Rettung" und unser "Heil" sind, werden daher nicht zufälligerweise von den Feinden der hl. Mutter Kirche bekämpft.


"Betet täglich den Rosenkranz!"


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 lakota 15. August 2018 
 

@MSM

Naja, "übermüdet" ist er vielleicht auch manchmal :-)
Aber ich schließe mich @Ruah mit einem herzlichen Vergelt's Gott an!


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 MSM 15. August 2018 
 

@Ruah

Sie meinten sicher "unermüdlich"?


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 Ulma 15. August 2018 
 

15. August 2018 - Maria Himmelfahrt

Das ist ein Artikel voll Wahrheit und Liebe, er macht wirklich Mut und bringt Klarheit. D A N K E !
In der Hl. Messe liegt die Lösung für alle Probleme - Heilung & Freude! Hier findet wirkliche Wandlung statt!
Maria, unsere gute Mutter ist immer an unserer Seite, sie hilft uns auf dem Weg der täglichen Umkehr!
Unsere M E D I Z I N:
1. Die Hl. Messe
2. Die Hl. Beichte
3. Der Rosengranz
4. Das Gebet mit dem Herzen
5. Das Lesen der heiligen Schrift
6. Das Fasten

Das sind Steine, die David gegen Goliath einsetzen kann - und - David G E W I N N T!

Für alle einen gesegneten Tag an der Hand unserer zärtlichen Mutter!


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 Ulma 15. August 2018 
 

Maria Himmelfahrt


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 MSM 15. August 2018 
 

Es wäre schon viel geholfen,

wenn die Priester heute mehr den Weltkatechismus zur Hand nehmen würden.


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 15. August 2018 
 

Doch für die Begegnung mit dem lebendigen Gott muss man vorbereitet sein

Aus eigener Erfahrung darf ich sagen,dass diese Vorbereitung etwas ganz Schönes ist.
Jahrzehnte habe ich in schlimmen Sünden dahin gelebt,hatte Angst vor der Welt und vor Gott-kannte Ihn nicht.Er hat mir die Gnade der Bekehrung geschenkt und gleich zu Beginn das Gefühl:du kannst so NICHT zur Kommunion gehen,es ist etwas nicht in Ordnung.Es wurde immer drängender,dann:die Hl.Beichte-Befreiung nach 20 Jahren.Später das kostbare Geschenk eines Beichtvaters,der Jesus liebt und verehrt und voll hinter der Lehre der Katholischen Kirche steht und mir hilft Ordnung zu schaffen.Wie sehr hat sich alles verbessert!Diese Anordnung zur Vorbereitung ist keine Unterdrückung,sie ist heilsame Liebe.
Das "Flehen des hl.Chrysostomus" sollte uns sehr nachdenklich stimmen-es gibt auch den breiten Weg.
Ich lebe auch in einer gemischtkonfessionellen Ehe.Würde ich mit meinem Ehepartner gemeinsam die Hl.Kommunion empfangen,würde ich ihn dem Henker ausliefern.Das ist keine Liebe,das ist grausam.



Vergelt


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 Te igitur 14. August 2018 
 

Klare Worte in einer Zeit der Unklarheit:

Ein sehr gelungener Beitrag von Herrn Pastor Unterhalt!

Leider muss man heutzutage feststellen, dass selbst die kath. Bischöfe und Priester nicht mehr den Wert und die einem zuteil werdenden Gnaden des hl. Messopfers kennen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Geistlichen leider nicht mehr täglich die hl. Messe lesen. Sowohl der Sühne- und Opfercharakter der Messe als auch die Transsubstantiation werden strickt abgelehnt bzw. geleugnet. Sie gehören einer Kirche an, an die man nicht gerne erinnert werden möchte. An dieser bestehenden Lauh- und Unwissenheit ist die Kirche selbst nicht ganz unschuldig.
Daher ist es besonders in dieser Zeit der großen Verwirrung, in der selbst die höchste Autorität nicht mehr die wahre Lehre der hl. Mutter Kirche vertritt, eine große Ermutigung, dass es immer noch Priester gibt, die der wahren und unveränderbaren Lehre Christi treu bleiben.



"Betet täglich den Rosenkranz!"


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 14. August 2018 
 

Ja,danke für diesen Artikel!


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 Ulma 14. August 2018 
 

WAS EINE MESSE WIEGT

Danke für den super Artikel! Das ist eine echte Katechese zur Hl. Eucharistie. Würden wir den Wert einer Hl. Messe wirklich verstehen, wir würen keinen Tag mehr ohne Hl. Messe sein wollen. In ihr erleben wir die Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Jesu Christi. Wir sind auf Golgotha! L I E B E pur - der größte S C H A T Z, den wir haben!
In diesem kleinen Stückchen Brot ist Jesus Christus wirklich gegenwärtig. Er ist es, der die Welt im Innersten zusammenhält.
Er schenkt uns alles und vollbringt sein Werk in uns.
Würden wir es nur glauben und uns entsprechend disponieren, z.B. durch die Hl. Beichte, um den König der Könige zu empfangen.
Die Anbetung ist kein Luxus sondern eine Priorität!
Die Ewige Anbetung ist der mächtigste Exorzismus, den eine Stadt haben kann!

N i c h t j e d e r S c h a t z b e s t e h t a u s S i l b e r u n d G o l d !


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 follower 14. August 2018 

Warum

die Kirche die Kommunionbänke aus den Kirchen entfernt hat, die ja mal drin standen, ist mir schleierhaft. In dem Artikel wird der unschätzbare Wert sehr gut herausgearbeitet. Die Katholiken knien vor dem Papst, nicht aber vor dem, den er auf Erden vertritt. Es heißt, dass man sich knien darf, um den Leib des Herrn zu empfangen, nimmt aber die Kommunionbänke heraus. Logisch ist das nicht, und es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen diesen Fehler bekennen und wieder gut machen. Vom Gläubigen wird auch Selbstreflektion verlangt.


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 Josef Menke 14. August 2018 
 

@TinaP

"Schon beim lesen geht einem das Herz auf..."
Mir ist es ein Bedürfnis, genau dies aus eigener Erfahrung zu bestätigen.
Und wenn dann das Herz aufgeht, dann ist es offen für unseren Herrn Jesus Christus. Er kann einkehren, Wohnung nehmen und unser Leben verändern.
Ganz spontan fallen mir dazu folgende Worte ein, welche aus dem "aufgegangenen" Herzen kommen:
Herr Jesus Christus, der du bei mir - deinem unwürdigen Diener - einkehrst, bleibe bei mir, verändere mich, damit ich dir nachfolge und dein Wort unerschrocken und mutig entgegen dem Zeitgeist verkündige. Schenke mir auch in Zukunft Priester, die mir Vorbilder sind, den rechten Weg weisen und mir unerschrocken dein Wort wahrhaftig verkünden.


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 Josef Menke 14. August 2018 
 

In der aktuellen Jugendsprache würde man wohl sagen: "Der hat´s wirklich drauf!"

Berater finden wir in der Politik und Wirtschaft unzählige. Sie beraten dort die Entscheidungsträger, damit diese zumindest einigermaßen bei wichtigen Entscheidungen und Gesetzestexten die Vor- und Nachteile ihres Handelns abwägen können.
Meine Idee ist folgende: Sollte man Priester, welche über ein so großes Fachwissen bezüglich ihres Amtes verfügen, einen wirklich ansteckenden Glauben besitzen, eine auch nach außen wirklich glaubwürdige und sichtbare Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten an den Tag legen, sollte man solche z.B. im Erzbistum Paderborn nicht auch als Berater für Entscheidungsträger anhören? Wäre selbst dem Erzbischof Becker nicht auch damit geholfen, solche „internen Berater“ anzuhören, anstatt sich von unwissenden Laien irgendwelche „notwendigen“ Veränderungen „aufschwatzen“ zu lassen?
Ich bin fest davon überzeugt, dass das Wissen um das Hl. Messopfer, die Sakramente und vieles mehr erheblich zunehmen würde – sehr zur Freude unseres Herrn Jesus Christus.


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 MSM 14. August 2018 
 

@Karlmaria

Über den Stand der Gnade sollte selbstverständlich viel häufiger gesprochen werden!! Wird es in der Regel aber nicht. Umso dankbarer bin ich, dass sich hier echte Hirte gefunden haben, die ohne jede Menschenfurcht die gesunde Lehre Jesu Christi an uns weitergeben - klar und einfach!! Die ganze Schönheit unseres Glaubens, des unbegreiflichen Geheimnisses des Opfers unseres Gottes für UNS!!! bekommen wir hier zusammengefasst!! Die unfassbare Liebe des Herr spricht doch hier zu uns durch den Mund Priester!!!


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 griasdigott 14. August 2018 

Pro multis und Kelchkommunion

Mir ist die Eucharistie sehr wichtig, lebenswichtig!

Um so mehr schmerzt es mich, dass "pro multis " falsch mit "für alle" übersetzt wird.

Im neuen Gotteslob unter Nummer588,5 steht ganz richtig: "das für euch und für Viele vergossen wird...".

Im neuen Gotteslob steht unter Nummer 590,3 ganz richtig: "Der Kelch wird mit den Worten gereicht: Das Blut Christi "

Herausgegeben ist das neue Gotteslob von den Erzbischöfen Deutschlands und Österreichs und dem Bischof von Bozen-Brixen.

Warum wird das dann nicht gemacht? Es schmerzt mich!


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 Karlmaria 14. August 2018 

Man muss zuerst... und dann kommt die Gnade Gottes

Wenn Gott so auch an uns handeln würde dann sähe es aber schlecht aus. Wie soll denn ein Protestant den großen Wert der Eucharistie erfahren wenn er von vorneherein ausgeschlossen ist. Wer zum Hochgebet und bei der Austeilung des Leibes Christi das Amen sprechen kann dem sollte man auch den Leib Christi nicht verwehren. Dann könnte man auch öfters über den Stand der Gnade predigen. Es geht nur mit Einzelfällen den Willen Gottes zu erfüllen. Denn die Protestanten haben in ihrem Kirchenrecht dass selbst wenn der Papst sich mit dem Rat der evangelischen Kirche einigen würde der einzelne Pfarrer dem nicht folgen muss. Also bleiben doch nur die Einzelfälle als Möglichkeit den Auftrag des Herrn zu erfüllen!


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 Stefan Fleischer 14. August 2018 

Solches müsste

eigentlich in unseren Kirchen und Pfarrblättern etc. immer und immer wieder verkündet werden. Das Bewusstsein dafür ist in weiten Kreisen unserer Kirche praktisch schon fast verdunstet. Und wenn man dann noch erklären würde, welchen Wert das Heilige Messopfer für die Seelen am Ort der Reinigung haben kann, dann würden auch die Messtipendien wieder sprunghaft ansteigen. Der Rückgang, den wir beobachten, ist eindeutig auf mangelndes Glaubenswissen (nicht nur in diesem Bereich) zurück zu führen.


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