Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Vom Elend der Fürbitten
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  14. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  15. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte

Stephanuskreis: Schicksal der entführten Erzbischöfe aufklären!

22. April 2018 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Stephanuskreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert die deutsche Bundesregierung dazu auf, die Suche nach den beiden hochrangigen orthodoxen Erzbischöfen zu unterstützen.


Berlin (kath.net/pm) "Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und seinen griechisch-orthodoxen Amtsbruder Paul Yazigi lebend wiederzufinden. Allerdings bedarf die Suche nach den beiden hochrangigen Erzbischöfen der Unterstützung durch die Bundesregierung." Dies sagte der Vorsitzende des Stephanuskreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heribert Hirte, gemäß Presseaussendung. "Mit der Entführung dieser zwei bekannten Persönlichkeiten wollten die islamistischen Rebellen gezielt Angst unter den Christen in Syrien schüren und ihnen zeigen, dass sie nicht länger willkommen seien. Tatsächlich haben in den vergangenen Kriegsjahren viele Tausende ihre Heimat verlassen müssen. Diesen Exodus können wir noch stoppen, wenn wir die christlichen Gemeinden vor Ort besser unterstützen, ihnen neue Hoffnung auf eine Zukunft in ihrem Land geben – und dazu gehört unbedingt auch, den Fall der zwei entführten Bischöfe aufzuklären!"


Hirte erläuterte weiter: "Wie mir berichtet wurde, gelten beide Würdenträger als Verfechter der friedlichen Koexistenz von Muslimen, Christen und weiterer Religionsgemeinschaften und Volksgruppen in Syrien. Erzbischof Mor Gregorios Yohanna Ibrahim rief vor seiner Entführung zu Versöhnung, Vergebung und gegenseitigem Dialog auf. Das Ziel Deutschlands ist doch die Bewahrung des pluralistischen Gefüges der syrischen Gesellschaft, helfen wir also den Christen vor Ort wo immer wir können."

Hintergrund: Der syrisch-orthodoxe Metropolit Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und sein griechisch-orthodoxer Amtskollege Boulos Yazigi wurden am 22. April 2013 nahe der Stadt Aleppo von islamistischen Rebellen entführt. Der Vorfall ereignete sich in einer von der oppositionellen Freien Syrischen Armee kontrollierten Region. Dabei wurde der Fahrer und Subdiakon von Bischof Ibrahim, Fatha’Allah Kabboud, ermordet. Weiterhin gibt es keine Hinweise zum Wohlergehen der Bischöfe oder zu möglichen (Lösegeld-) Forderungen der Täter. Sämtliche Bemühungen für eine Freilassung blieben bisher erfolglos.

Der Stephanuskreis, ein überkonfessionelles Gesprächsforum der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, tritt für Toleranz und Religionsfreiheit ein und kümmert sich um die Situation verfolgter Christen in aller Welt. Dem Stephanuskreis gehörten in der vergangenen Legislaturperiode 88 Abgeordnete an. In dieser Wahlperiode wird sich das Forum in Kürze wieder neu konstituieren.

Archivfoto oben: Die beiden orthodoxen Bischöfe noch vor ihrer Entführung


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 23. April 2018 

Ja- die Suche der Verantwortlichen ..

-
nach den beiden orth. Erzbischöfen – sowie UNSER unterstützendes GEBET / auch Opfer darf wirklich nicht vergessen werden!
Im erneut Bewusstwerden– dass Ihre Entführung- gestern, 22.Apr- vor nun FÜNF Jahren geschah u. bis HEUTE jede Spur bzw. Kenntnis von ihrem Wohlergehen (?)- Leben oder Tod fehlen- kann Hoffnungslosigkeit, auch Vergessen eintreten!

Doch da stehen spontan die Paulus Worte vor mir:
Hoffen wider alle Hoffnung u. JESUS sagt bei SEINEN Heilungswundern zuerst:
"Dein GLAUBE hat Dir geholfen"!
--
In diesem Bewusstwerden– auch unserer MIT!Verantwortung für unsere verfolgt. Christen, möchte ich heute besond. dies Anliegen in´s GEBET u. Hl. Messopfer einschließen-
und so hoffend verbunden..


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Syrien

  1. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  2. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  3. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  4. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  5. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  6. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen
  7. Neuer Bischof von Aleppo ernannt - 2014 von Milizen entführt
  8. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
  9. Syrien: Bedrängte Weihnachten in der Islamisten-Hochburg Idlib
  10. Syrien: Erster christlicher Gottesdienst in Idlib seit 10 Jahren






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Der stumme Gott unserer Zeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz