Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  2. Nur 0,001 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als ‚divers’
  3. US-Präsident Biden gibt auf - Er zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück
  4. Audioinstallation mit pinken Schläuchen im Linzer Mariendom
  5. Um Gottes willen: ‚die Waffen nieder‘!
  6. Gab es am Fatima-Tag einen besonderen Schutz für US-Präsident Donald Trump?
  7. Höchste Austrittszahlen in Hamburg, Berlin und Limburg!
  8. Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?
  9. Der Geruch des Hirten
  10. Mailänder Erzbischof betont für Heiliges Jahr 2025 besonders das Beichtsakrament
  11. Kamala Harris – die anti-katholische Kandidatin der Abtreibungslobby
  12. Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen
  13. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  14. Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’
  15. Eucharistischer Kongress: Kein Platz für „Reform“-Gruppe ‚Association of U.S. Catholic Priests’

Schick: „Jesus Christus lässt sich nicht herbeizappen“

2. Dezember 2017 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof: In der Gesellschaft nimmt der christliche Glaube ab und zugleich nehmen abergläubische Praktiken und Rituale zu - Vielfältiger Glauben an Engel, Horoskope, Kartenlegen, Talisman, Maskottchen und Götter vergangener Zeiten


Bamberg (kath.net/peb) Zu Beginn der Adventszeit ruft Erzbischof Ludwig Schick auf, die Tugenden der Achtsamkeit und des Wartens wieder einzuüben:

„Das Warten und wachsam sein fällt uns Menschen heute schwer. Wir haben auf alles Zugriff und können alle unsere Bedürfnisse befriedigen. Wenn wir etwas nicht gleich bekommen, zappen wir zum nächsten Programm und holen uns dort, was unsere Wünsche und Sehnsüchte scheinbar erfüllen kann. Das zerstört aber unsere Beziehungen in Ehe und Familie, im Freundeskreis, im Berufsleben und bei der Freizeitgestaltung. Sie werden oberflächlich und sprunghaft. Wir schädigen auch Natur und Umwelt, indem wir uns alles und jedes leisten.


Die Wachsamkeit und Achtsamkeit ist auch durch den technischen Fortschritt minimiert und teilweise sogar ausgelöscht worden. Der Advent ruft dazu auf, durch Verzicht auf den unnötigen Gebrauch von Fernsehen, Telefon, Handy und Internet, im Gebet und in der Stille die Tugenden des Wartens und der Achtsamkeit neu zu lernen. Dazu gehört auch Weihnachten nicht schon vorwegzunehmen durch Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsfeste und Weihnachtsmusik im Advent. So öffnen wir uns auch neu für Christus, damit er mit seinem Segen bei uns einkehrt, wie wir in der Advents- und Weihnachtszeit singen.

In der Gesellschaft ist zu spüren, dass der christliche Glaube abnimmt und zugleich abergläubische Praktiken und Rituale zunehmen. Die Welt ist religiös sogar mehr aufgeladen als früher, nur weniger christlich. Es gibt einen vielfältigen Glauben an Engel, Horoskope, Kartenlegen, Talisman und Maskottchen sowie sogar an Götter und Geister vergangener Zeiten. Manche setzen sich auch aus all dem ihre private religiöse Welt je nach Bedarf wie ein Mosaik zusammen, das sich auch ständig verändert.

Für den wahren persönlichen Gott, der in Jesus Christus erschienen ist, braucht es aber Wachsamkeit und Warten. Jesus Christus können wir nicht herbeizappen, wir können ihn uns nicht verfügbar machen.

Er muss sich uns offenbaren und wir müssen zu ihm Beziehungen in Gebet und Gottesdienst sowie durch tätige Nächstenliebe pflegen. Die Adventszeit will Jesus Christus und dem Glauben an ihn die Türen in unserem Leben und unserer Welt durch Achtsamkeit und Warten öffnen. Wer sich dieser Mühe unterzieht, der erfährt den lebendigen Gott, der unserem Leben Sinn gibt, Vertrauen und Zuversicht schenkt, der wird Weihnachten als Fest der wahren Freude und des Friedens feiern können.“

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Uwe Lay 4. Dezember 2017 
 

Hier staunt der Katholik

Seit wann ist der Glaube an Engel abergläubig? Ist dann die Verkündigung an Maria, sie werde die Mutter Gottes durch einen Engel auch etwas Abergläubiges?
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


0
 
 lesa 2. Dezember 2017 

Hirtenwort

Danke für dieses treffende Hirtenwort!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Advent

  1. ‚Gott hat uns nicht verlassen’
  2. Schauspieler Liam Neeson spricht Texte für den Advent
  3. Ave, verum Corpus, natum de Maria Virgine!
  4. O Emmanuel
  5. O Rex gentium
  6. O Adonai, et Dux domus Israel
  7. O Sapientia, quae ex ore Altissimi prodiisti
  8. Hirtenwort der öst. Bischöfe: "Werft eure Zuversicht nicht weg!"
  9. Komm HERR JESUS, Maranatha!
  10. Sechs Gründe, den Advent mit einer guten Beichte zu beginnen







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. Gab es am Fatima-Tag einen besonderen Schutz für US-Präsident Donald Trump?
  3. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  4. Höchste Austrittszahlen in Hamburg, Berlin und Limburg!
  5. Der Parteitag der Republikaner und ein Gebet zum Hl. Erzengel Michael
  6. Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?
  7. Um Gottes willen: ‚die Waffen nieder‘!
  8. Audioinstallation mit pinken Schläuchen im Linzer Mariendom
  9. Die Eucharistie führt zusammen
  10. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  11. Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen
  12. KATH.NET-Leserreisen 2025-2026 - ROM - MALTA - BALTIKUM - ISLAND und MEDJUGORJE
  13. Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat
  14. Bischof Strickland: "Stille Hirten" verraten Christus durch ihre Apathie
  15. US-Präsident Biden gibt auf - Er zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz