Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Schick: „Jesus Christus lässt sich nicht herbeizappen“

2. Dezember 2017 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof: In der Gesellschaft nimmt der christliche Glaube ab und zugleich nehmen abergläubische Praktiken und Rituale zu - Vielfältiger Glauben an Engel, Horoskope, Kartenlegen, Talisman, Maskottchen und Götter vergangener Zeiten


Bamberg (kath.net/peb) Zu Beginn der Adventszeit ruft Erzbischof Ludwig Schick auf, die Tugenden der Achtsamkeit und des Wartens wieder einzuüben:

„Das Warten und wachsam sein fällt uns Menschen heute schwer. Wir haben auf alles Zugriff und können alle unsere Bedürfnisse befriedigen. Wenn wir etwas nicht gleich bekommen, zappen wir zum nächsten Programm und holen uns dort, was unsere Wünsche und Sehnsüchte scheinbar erfüllen kann. Das zerstört aber unsere Beziehungen in Ehe und Familie, im Freundeskreis, im Berufsleben und bei der Freizeitgestaltung. Sie werden oberflächlich und sprunghaft. Wir schädigen auch Natur und Umwelt, indem wir uns alles und jedes leisten.


Die Wachsamkeit und Achtsamkeit ist auch durch den technischen Fortschritt minimiert und teilweise sogar ausgelöscht worden. Der Advent ruft dazu auf, durch Verzicht auf den unnötigen Gebrauch von Fernsehen, Telefon, Handy und Internet, im Gebet und in der Stille die Tugenden des Wartens und der Achtsamkeit neu zu lernen. Dazu gehört auch Weihnachten nicht schon vorwegzunehmen durch Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsfeste und Weihnachtsmusik im Advent. So öffnen wir uns auch neu für Christus, damit er mit seinem Segen bei uns einkehrt, wie wir in der Advents- und Weihnachtszeit singen.

In der Gesellschaft ist zu spüren, dass der christliche Glaube abnimmt und zugleich abergläubische Praktiken und Rituale zunehmen. Die Welt ist religiös sogar mehr aufgeladen als früher, nur weniger christlich. Es gibt einen vielfältigen Glauben an Engel, Horoskope, Kartenlegen, Talisman und Maskottchen sowie sogar an Götter und Geister vergangener Zeiten. Manche setzen sich auch aus all dem ihre private religiöse Welt je nach Bedarf wie ein Mosaik zusammen, das sich auch ständig verändert.

Für den wahren persönlichen Gott, der in Jesus Christus erschienen ist, braucht es aber Wachsamkeit und Warten. Jesus Christus können wir nicht herbeizappen, wir können ihn uns nicht verfügbar machen.

Er muss sich uns offenbaren und wir müssen zu ihm Beziehungen in Gebet und Gottesdienst sowie durch tätige Nächstenliebe pflegen. Die Adventszeit will Jesus Christus und dem Glauben an ihn die Türen in unserem Leben und unserer Welt durch Achtsamkeit und Warten öffnen. Wer sich dieser Mühe unterzieht, der erfährt den lebendigen Gott, der unserem Leben Sinn gibt, Vertrauen und Zuversicht schenkt, der wird Weihnachten als Fest der wahren Freude und des Friedens feiern können.“

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Advent

  1. Was ist Zeit und jetzt gerade Weihnachtszeit?
  2. „O Sapientia“ – O Weisheit
  3. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  4. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  5. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  6. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit
  7. „O Radix Jesse“ – Hoffnung aus dem Stumpf
  8. „O Adonai“ – Der Gott im Feuer und der ausgestreckte Arm
  9. „Meine Adventskrippe steht unter einem Kreuz, das immer dort an der Wand hängt…“
  10. „O Virgo virginum“ – Die Jungfrau der Jungfrauen und das göttliche Staunen






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  9. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  10. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  11. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  14. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz