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| ![]() Unterstützung für Amoris laetitia-Brief der vier Kardinäle13. Dezember 2016 in Weltkirche, 27 Lesermeinungen Die Unauflöslichkeit der Ehe, die Sündhaftigkeit von Ehebruch und Unzucht, die Heiligkeit der Eucharistie stünden in Frage. Papst Franziskus habe die Aufgabe, die Fragen der Kardinäle zu beantworten. Rom (kath.net/jg) Christoph Kardinal Schönborn, Rocco Buttiglione und andere hätten versucht, Amoris laetitia in Kontinuität mit der bestehenden Lehre der Kirche zu interpretieren. Diese Versuche würden aber nach Ansicht der Unterzeichner ihr Ziel verfehlen. Sie könnten nicht zeigen, dass Amoris laetitia mit der Heiligen Schrift und der überlieferten Lehre der Kirche übereinstimme. Die katholische Kirche trete in einen kritischen Moment ihrer Geschichte ein, der alarmierende Ähnlichkeiten zur Arianischen Krise des vierten Jahrhunderts aufweise, schreiben die Unterzeichner in dem auf den 8. Dezember datierten Brief. Damals sei die Gottheit Jesu in Frage gestanden, heute die Unauflöslichkeit der Ehe, die objektive Sündhaftigkeit der Unzucht, des Ehebruchs und der gleichgeschlechtlichen Sexualität, die Heiligkeit der Eucharistie und die schreckliche Realität der Todsünde. Damals wie heute würden viele in der Kirche nicht ausdrücklich eine Irrlehre vertreten, sondern um des Friedens und der Einheit willen unklare Kompromissformeln verwenden. Praktisch würde jedoch eine wachsende Zahl hoher Würdenträger der Kirche und Theologen die angesprochenen Dogmen zugunsten einer einseitigen und übertriebenen Sicht von Barmherzigkeit, pastoraler Begleitung und mildernder Umstände negieren. Papst Franziskus hat sich bis jetzt noch nicht öffentlich zu den Fragen der vier Kardinäle geäußert. Das andauernde Schweigen des Papstes könne ihm den Vorwurf einbringen, seine Pflichten als oberster Hirte der Kirche zu vernachlässigen, wozu auch die Stärkung der Brüder im Glauben zähle. Dies habe dramatische Konsequenzen. Das Schifflein Petri wirke wie ein Schiff ohne Ruder und zeige erste Zeichen des Zerfalls, heißt es in dem Brief. In diese Situation hätten alle Bischöfe die Pflicht, sich klar für die überlieferte Morallehre auszusprechen. Die Unterzeichner hoffen, dass sich noch mehr Hirten der Kirche auf die Seite der vier Kardinäle stellen und gegebenenfalls auch die brüderliche Zurechtweisung unterstützen, die Kardinal Burke vorgeschlagen hat, falls sich Papst Franziskus weiterhin weigert, die dubia zu klären.
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