Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Was wissen wir von Maximilian Kolbe?

7. November 2016 in Buchtipp, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Spannend und lebendig erzählte André Frossard (gest. 1995) die Lebensgeschichte des Priesters, der im KZ starb. Der Nachdruck des Buches ist lesenswert! Buchbesprechung von Hans Jakob Bürger


Linz (kath.net) Maximilian Kolbe hat sich im KZ von Auschwitz für einen Familienvater aufgeopfert und ist für ihn in den Todesbunker gegangen. Was wissen wir noch? Vielleicht, dass er Franziskaner war und zum Orden der Franziskaner-Minoriten gehörte. Manche wissen vielleicht, dass Maximilian Kolbe Japan-Missionar gewesen ist und dass er im Schriftenapostolat tätig war. Aber mehr? Nur wenige Menschen wissen, wer Pater Maximilian Kolbe wirklich war.

Im Verlag Media Maria wurde im vergangenen Jahr die Biografie des Heiligen veröffentlicht. Unter dem Titel „Maximilian Kolbe. Vergesst die Liebe nicht“ erschien der Nachdruck des bereits 1988 beim Kreuz-Verlag publizierten Buches, das aus der Feder des französischen Schriftstellers André Frossard (1915-1995) stammt: „Die Leidenschaft. Eine Biografie des Maximilian Kolbe“.

Spannend und lebendig wird die Lebensgeschichte dieses Menschen erzählt, der am 27. Dezember 1893 in einem polnischen Dorf geboren und nur 48 Jahre alt wurde. In diesem Leben dreht sich alles um Gott und um die Gottesmutter. Am 17. Oktober 1917, nur vier Tage nach dem Ereignis der ersten Erscheinung der Muttergottes in Fatima, da Maximilian noch in Rom Theologie studierte, gründete er mit sechs Freunden die „Militia Immaculatae“ (M.I.) die „Miliz der unbefleckten Jungfrau“. Die Ziele des Projektes war die „Bekehrung der Sünder, das heißt der ganzen Welt“. Wer zu der Gruppe der Militia Immaculatae gehören wollte, musste dieses Ziel verfolgen und diese Bedingung erfüllen: „Sich selbst der Jungfrau Maria weihen: Tragen der ‚Wundertätigen Medaille‘.“ Als Mittel und Wege ist formuliert: „Je nach Lebensumständen und Erfordernissen des christlichen Gewissens sind alle Mittel erlaubt.“ Das Gebet zu Maria und die Verteilung der Wundertätigen Medaille werden mit Nachdruck empfohlen. Das Wunder geschieht; die von Pater Maximilian empfohlene Verbreitung geht schnell in die Hunderttausende, und noch (und gerade) heute wird durch die Mitglieder der M. I. die Medaille und das große Anliegen intensiver denn je verbreitet: dass sich die Sünder bekehren. Die Miliz der unbefleckten Jungfrau, der Immaculata, will den Mächten des Bösen mit den Mitteln des Gebetes und des Apostolates begegnen; besonders aber durch die eigene Hingabe an Jesus und Maria.


Mit seiner Zeitschrift „Ritter der Unbefleckten“ geht er in die Offensive. Pater Maximilian gründet die Stadt Niepolkalanow, von dort gehen seine Schriften hinaus in die Welt. Der polnische Minoritenpater wird 1930, auf seine Bitten hin, nach Japan geschickt. In Nagasaki, wo er vor der Kathedrale die Statue der Immaculata entdeckt, gründet er eine Druckerei und beginnt mit der Verbreitung des Anliegens der M. I. 1936 kommt Maximilian Kolbe wieder zurück nach Polen. Am 17. Februar 1941 nimmt die Gestapo den Pater in Gefangenschaft. Er stirbt am 14. August 1941, am Vortag von Maria Himmelfahrt, an seinem 14. Tag im Hungerbunker, nachdem man ihm eine Giftspritze verabreichte.

Das Buch schließt im letzten Absatz mit den Worten: „So starb Maximilian Kolbe und mit ihm jenes Kind, das die Jungfrau Maria so sehr liebte; so starb auch der junge begeisterte Priester, der einst seinem Tagebuch seinen Entschluss anvertraut hatte, sich seinen Mitmenschen bis zum Äußersten zu opfern; […]. So endet im Schweigen und in der Verlassenheit dieses Leben, von dem nichts übrig bleibt als die Liebe.“

kath.net-Buchtipp
Maximilian Kolbe
Vergesst die Liebe nicht
Von André Frossard
Hardcover, 224 Seiten
2015 Media Maria
ISBN 978-3-945401-05-7
Preis 17.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.



Foto © Media Maria


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heilige

  1. „Von den Möglichkeiten, die wir heute haben, konnten Ansgar und Bonifatius nur träumen“
  2. Episode über Carlo Acutis als TV-Debüt von Scorseses Tochter
  3. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  4. Wird die PlayStation von Carlo Acutis die erste Gaming-Reliquie in der Kirchengeschichte?
  5. Vatikan: Carlo Acutis ist glaubwürdiges Vorbild für Jugendliche
  6. "Wenn ich keine Hoffnung im Herrn hätte, was würden wir in dieser Welt tun?"
  7. 'Ihr größter Wunsch war es, zu erkennen und zu tun, was Gott gefällt'
  8. Großes Interesse an Heiligsprechung von Carlo Acutis unter jungen US-Katholiken
  9. Papst macht Weg für weitere Selig- und Heiligsprechungen frei
  10. Mutter Teresa erhält weltweiten Gedenktag







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz